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Roboter lernen zu fühlen

Was bisher nur Lebewesen können, soll künftig auch Robotern möglich sein: Wärme oder sanftes Streicheln an der Außenfläche wird für die Maschinen "fühlbar". Eine künstliche Haut soll ihnen helfen, sich besser in der Umgebung zurecht zu finden. Damit befassen sich Forscher von CoTeSys in München.

Die "Haut" besteht aus kleinen, sechseckigen Plättchen, die miteinander verbundenen ein Wabengebilde ergeben. Sie ergänzt die Wahrnehmung über Kameraaugen, Infrarotscanner und Greifhänden. Erfolgreich erprobt wurde das Konzept bereits an einem einzelnen Roboterarm.

Anwendungsbeispiel: Wird die Kunsthaut des Roboters auf bestimmte Art berührt, könnte er dies als Zeichen verstehen, vor einem Hindernis zurückzuweichen. Derlei hoch entwickelte Roboter könnten somit leichter in Umgebungen eingesetzt werden, in denen sich die äußeren Gegebenheiten ständig ändern.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Roboter, Gefühl, Lernen, Berührung
Quelle: idw-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.06.2011 09:34 Uhr von Klassenfeind
 
+3 | -0
 
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Schön! Nr.5 lebt ...
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30.06.2011 10:35 Uhr von Trekki1990
 
+0 | -0
 
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AI
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30.06.2011 10:45 Uhr von Homechecker
 
+3 | -2
 
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hmm: so schön und toll das alles ist aber ich sehe dem ganzen eher kritisch entgegen, irgendwann kommt sicherlich die revolution und wir ham nen ernsthaftes problem :/
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30.06.2011 10:57 Uhr von Lexanos
 
+0 | -4
 
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Ähhh ja "Die "Haut" besteht aus kleinen, sechseckigen Plättchen, die miteinander verbundenen ein Wabengebilde ergeben. Sie ergänzt die Wahrnehmung über Kameraaugen, [...]"
Der soll mit der Haut fühlen und nicht sehen!!! :D
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30.06.2011 12:25 Uhr von Daeros
 
+7 | -0
 
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Bevor ihr wieder mit "Roboter werden uns vernichten kommt": das ist erstmal eine Technologie, mit der Signale gesendet werden. Was mit den Signalen passiert, wird über Code festgelegt. Und Code wird von Menschen geschrieben. Von selbstdenkenden Maschinen, die entscheiden können uns zu dominieren sind wir noch seeeehr weit entfernt......
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30.06.2011 14:26 Uhr von John2k
 
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@Homechecker: Nicht wenn es deutsche Roboter sind :-)

@Daeros

Es ist alles Softwaresache. Sie wird sich im laufe der Jahre extrem weiterentwickeln. Selbst heutzutage wäre sowas möglich, nur sinnlos, da die Komplexität einer solchen Maschine noch nicht hoch genug wäre. Es wäre sicherlich kein Problem eine Maschine zu bauen, welche sich selbstständig in einem Raum beschäftigen können. Bereits heute können Maschinen mit Menschen auf einfache Art und Weise kommunizieren. Sie können Sehen, erkennen, und zwischen Ärger und Freude unterscheiden. Wenn man alles kombinieren würde, hätte man zwar immer noch ein ziemlich beschränktes Ding, aber es wäre in der Lage zu denken, selbst Entscheidungen zu treffen etc...

[ nachträglich editiert von John2k ]
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30.06.2011 15:10 Uhr von Daeros
 
+2 | -0
 
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@John2k: Das bestreite ich nicht, das mit dem Unterscheiden zwischen Ärger und Freude kenne ich auch^^.

Aber zwischen Denken und Entscheidungen treffen ist ein meilenweiter Unterschied.
Ja, ein Roboter könnte einen Menschen mit verärgerten Gesichtsausdruck erschiesen (wenn man es auf die Spitze treiben möchte) oder einen Menschen mit schmerzhaften Gesichtausdruck eine Spritze mit Schmerzmittel verpassen
.
Aber dazu braucht das Ding schon von vornherein die Anweisung "wenn mensch schmerzen, dann du spritze" (um es seeehr einfach auszudrücken, wir wissen beide was gemeint ist).
Für das "echte" Denken und Empfinden eines Menschen braucht es noch mehrere Fortschritte.

Ich werde erst anfangen zu schreien sobald eine KI soweit ist, dass sie wirklich 100% lernfähig ist (ich habe den Begriff "unmöglich" mittlerweile aus meinem Wortschatz verbannt.... ich bestreite nicht dass es eines Tages möglich sein wird - aber es liegt noch ziemlich in weiter Ferne...)
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30.06.2011 16:18 Uhr von John2k
 
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@Daeros: Theoretisch wäre das auch kein Problem, dass eine KI lernfähig ist. Menschen lernen über lange Zeiträume und Roboter könnten es denke ich genauso. Dazu bedürfe es eines Programmes, dem man ein Ziel vorgibt und die Maschine versucht es durch experimentieren selbsständig zu lösen(Der Vorteil wäre im Gegensatz zum Menschen, dass die Ergebnisse kopierbar sind, wenn sie einmal existieren). Ergebnisse werden gespeichert. Quasi wie beim Menschen. Natürlich benötigt die Maschine Infos, wie Menschen auch. Lernen durch kopieren.
Aber bis alles halbwegs schnell funktioniert oder der Maschine überhaupt bewusst wird, dass sie existiert(falls das überhaupt geht), da gebe ich dir Rech, vergeht sicherlich noch einiges an Zeit.
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30.06.2011 17:30 Uhr von dotaxx
 
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@Daeros: Menschen unterscheiden sich da nur wenig. Nur ist unsere "Programmierung" eben die Erziehung, sprich die damit verbundenen Erfahrungen etc., sowie diverse Grundlagen die in unseren Genen festgelegt sind.

Sprich wenn man das Grundständige den Roboter geben könnte, sprich die Lern- und Kombinationsfähigkeit und sich mit ihnen dementsprechend beschäftigen würde. Dann könnten Sie durchaus menschliche Züge annehmen. Es gibt doch schon zahlreiche Ansätze in diesen Bereichen. Beispielsweise Ansätze aus dem Bereich der Gruppenintelligenz, wo Erfahrungen untereinander ausgetauscht werden.

[ nachträglich editiert von dotaxx ]
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03.07.2011 23:16 Uhr von Mahoujin
 
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Schade, dass ich nicht 100 Jahre später geboren wurde/bin/werde :)

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