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EU: Vergehen im Straßenverkehr werden von nun an europaweit verfolgt

Dass man wegen kleiner Geschwindigkeitsübertretungen im EU-Ausland nicht bestraft wird, gehört in Zukunft der Vergangenheit an. Die 27 EU-Staaten beschlossen, dass man von nun an auch kleinere Vergehen ahnden wird.

Sollte man also auch nur einen kleinen Verkehrsverstoß begehen, wird das entsprechende Land dem Verkehrssünder die Rechnung ins Heimatland nachschicken. Am einfachsten ist dies natürlich bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung nachzuweisen.

Auch andere Delikte wie Alkohol am Steuer, Fahren bei Rot oder nicht angelegte Sicherheitsgurte werden streng verfolgt. Bald kann man die Halterdaten auch in Fällen des Drogeneinflusses oder unbefugten Befahrens eines Fahrstreifens ermitteln. In Kraft treten wird dieses Gesetz frühestens 2013.


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WebReporter: PunkaDillyCircus
Rubrik:   Auto
Schlagworte: EU, Verfolgung, Straßenverkehr, Vergehen
Quelle: www.orf.at

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.06.2011 21:57 Uhr von PunkaDillyCircus
 
+1 | -1
 
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Ansich sicherlich ein guter Versuch unsere Straßen sicherer zu machen, damit einige von uns jetzt auch im Ausland nicht so schnell auf dumme Gedanken kommen. Ich hoffe es erwischt auch die Richtigen und wird nicht nur als Abzocke des kleinen unschuldigen Mannes in der ganzen EU genutzt.
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29.06.2011 22:47 Uhr von Soulfire
 
+6 | -2
 
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Blitzer in Frankreich: Auf der Autobahn in Frankreich ist mir letztens aufegfallen, dass dort einige Blitzer stehen, die das Auto von hinten fotografieren. Der Fahrer ist somit nicht erkennbar.
Wie soll das geregelt werden? In Deutschland ist es schließlich Pflicht, dass der Fahrer und nicht bloß der Halter bekannt ist.
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29.06.2011 23:06 Uhr von Jlaebbischer
 
+3 | -0
 
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Richtige Richtung. Ich finds sehr gut. Viele denken sich doch ab dem ersten Meter nach der Grenzüberschreitung ins Ausland, dass sie ab sofort die Sau rauslassen können, da sie eh nicht belangt werden.

Damit meine ich sowohl unsereins, als auch unsere Nachbarn, wenn sie mal zu uns kommen. Also nicht falsch verstehen ;)

Nächsrte Punkt auf der Tagesordnung wären dann die Einkommensabhängigen Bußgelder EU-Weit. Damit die Reichen die Knollen nicht nur aus der Kaffeekasse zahlen, sondern die Strafe ebenso merken, wie der kleine Mann, dessen Geld so schon kaum zum überleben reicht.

Edit: Soulfire, eas gilt immer das Gesetz des Staates, in dem das Vergehen begangen wurde. Daher würde ein Deutscher in den USA auch für Mord hingerichtet werden, obwohl es in D keine Todesstrafe gibt.
Nur mal so als krasses Beispiel.

[ nachträglich editiert von Jlaebbischer ]
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30.06.2011 00:58 Uhr von shadow#
 
+0 | -1
 
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In Deutschland uninteressant: "...wegen kleiner Geschwindigkeitsübertretungen im EU-Ausland nicht bestraft..."

Das ist für Deutsche und in einigen anderen Ländern schon seit einigen Jahren nicht mehr so.
Jetzt erwischt es den Rest eben auch.
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30.06.2011 06:14 Uhr von KamalaKurt
 
+0 | -1
 
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Die haben da noch was übersehen. Das Flensburger Punktesystem sollte in allen EU-Staaten eingeführt werden. Und die Punkte sollten dann in das entsprechende Land, wo der Verkehrsrowdy lebt, melden.
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30.06.2011 09:36 Uhr von PunkaDillyCircus
 
+0 | -0
 
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@DerBelegarath: Hast du durchaus recht danke für den Hinweis ;-)!

Hat zwar meiner Meinung nach nicht direkt was mit der deutschen Sprache zu tun, da es einfach nur ein Abstimmungsfehler ist aber ich werds beim nächsten Mal versuchen besser zu machen :-).

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