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Scheeßel: Polizistin tötete Baby und muss nun für viereinhalb Jahre in Haft

Eine 25-jährige Polizistin aus Scheeßel im Landkreis Rotenburg wurde nun zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Im Juli 2010 tötete sie ihr Baby und zeigte sich anschließend selbst an.

Die Richter gingen anfangs davon aus, sie hätte das Baby getötet, damit sie ihren Verpflichtungen als Mutter nicht nachkommen müsste. Allerdings bereut sie die Tat scheinbar: "Ich weiß, ich habe Schreckliches getan. Ich habe das Leben eines Kindes auf dem Gewissen", so die 25-Jährige unter Tränen.

Sie sei bei der heimlichen Geburt mit der Nabelschnur-Schere abgerutscht und hätte so das Baby aus Versehen getötet. Anschließend bewahrte sie es noch in einer Plastikbox auf. An genaue Details könne sie sich allerdings nicht mehr erinnern.


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WebReporter: crzg
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Haft, Mord, Baby, Polizist, Rotenburg, Kindstötung
Quelle: www.ndr.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.06.2011 14:41 Uhr von Holy-Devil
 
+7 | -0
 
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Viereinhalb Jahre Haft.
Womöglich psyichisch für immer gestört.
Zukunft verpfuscht.

Da weiß man echt nicht mehr viel zu zu sagen.
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29.06.2011 15:09 Uhr von gofisch
 
+2 | -2
 
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wenn: ihre version wahr ist, dann kann die frau einem nur leid tun. -.-
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29.06.2011 15:19 Uhr von Noseman
 
+1 | -3
 
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Wenn: ihre Version wahr ist, dann wäre sie vor allem völlig freizusprechen. Und solange man das Gegenteil nicht beweisbar ist, müste das auch der Fall sein.

Und selbst wenn nicht: es gibt ganz andere Gewalttaten, die weit milder bestraft werden.

Irgendwas an der Strafbemessung bei uns ist arg falsch.
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29.06.2011 15:37 Uhr von Sir.Locke
 
+1 | -2
 
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wenn: normaler weise hätte die obduktion ihre version ausschließen können müssen.
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29.06.2011 17:40 Uhr von kulifumpen
 
+1 | -2
 
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der umstand, dass sie das ganze scheinbar alleine gemacht hat, zumindest kann ich das der news entnehmen, also die geburt und alles was dazu gehört, ist schon sehr merkwürdig.
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29.06.2011 22:07 Uhr von gofisch
 
+2 | -1
 
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nicht wirklich: so ungewöhnlich wie man meinen könnte.^^

die psyche des menschen hat eine enorme kraft. sie kann ungewolltes auch mal so weit verschleiern, dass der körper dabei mitmacht. in der quelle stand, dass ihr freund wie sie selbst auch gar nichts von der schwangerschaft mitbekommen hat und die beiden haben sich zuletzt nur einige stunden vor der geburt gesehen. es kommt vor - nicht sehr oft aber oft genug. den schock wenn dann die wehen anfangen muss man sich echt vorstellen. in solchem zustand gibt es eigentlich keine tötungsabsicht, höchstens unzurechnungsfächigkeit. ist mir egal wie viele minuse noch kommen, sie tut mir leid.
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29.06.2011 22:43 Uhr von happycarry2
 
+2 | -2
 
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kein Verständniss: Da stellen sich mir ein paar Fragen.
Wieso hat Sie das Kind allein Zuhause geboren?
Wussten andere von der Schwangerschaft?
Ist im Haus irgendwas vorbereitet für ein Kind oder wies nichts darauf hin. Dann ist die Wahrscheinlichkeit viel Höher das Sie gewusst hat was Sie tun würde. Wenn es eine heimliche Geburt war stellt sich die Frage wieso heimlich? Wenn Sie nicht wollte das es jemand erfährt hat Sie doch schon vorausgeplant was geschehen ist.

Im Normalfall geht man ins KH wenn die Wehen einsetzen... geht schließlich auch Anonym. Ausversehen kann ich mir nicht vorstellen. Wenn man in der Situation ist die Nabelschnur selbst trennen zu müssen wird wohl jede Mutter sehr sehr vorsichtig sein und vor allem große Angst haben das Sie etwas falsch macht und dem Baby was passiert, spätestens dann versucht man doch Hilfe zu bekommen.
Wenn keiner von der Schwangerschaft gewusst hat gehe ich eigentlich davon aus das dieses Baby nicht erwünscht war.

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