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Ist Italien der nächste Pleitekandidat? Berlusconi will Milliarden-Sparpaket

Experten rechnen damit, dass das hoch verschuldete Italien der nächste Pleitekandidat in Europa sein wird.

Ministerpräsident Silvio Berlusconi will dem entgegensteuern und ein Milliarden-Sparpaket beschließen, mit dem 2012 rund 47 Milliarden Euro eingespart werden sollen.

Italien gilt zusammen mit Spanien zu den wackligsten Ländern in Sachen Schulden. Italien hat nach Griechenland den zweithöchsten Schuldenstand in der EU.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Italien, Silvio Berlusconi, Schuldenkrise, Sparpaket
Quelle: www.n-tv.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.06.2011 13:43 Uhr von vmaxxer
 
+29 | -1
 
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tja: BungaBunga kostet halt ...
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29.06.2011 13:47 Uhr von Conner7
 
+14 | -0
 
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Wir singen Bunga Bunga Bunga Tätärä Tätärä Tätärä
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29.06.2011 14:14 Uhr von SyXxPaC01
 
+32 | -1
 
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Deutschalnd und Frankreich: zahlen schon, keine Angst, wir zahlen solange an Pleite-Staaten bis wir auch nix mehr haben und uns hilft dann keiner...
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29.06.2011 14:15 Uhr von Finalfreak
 
+5 | -9
 
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Wenigstens wird gehandelt, bevor es zu spät ist.
Prävention ist immer eine gute Idee.
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29.06.2011 14:29 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+7 | -3
 
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Nö - jetzt kommen ja Eurobonds kündigt die Kanzerlin doch bereits indirekt an.

Das Dumme: Sie kosten dem deutschen Steuerzahler heute ein Vielfaches wie noch vor wenigen Jahren und ketten die hiesigen Menschen an das Schicksal Griechenlands und Portugal.

Das Endergebnis wird das gleiche sein - überall nachzulesen in der US-Presse (Wallstreet-Journal etc...) oder von namhaften Ökonomen benannt:

Die gleiche Prognose, allerdings mit einer ganz anderen Begründung, lieferte bereits im Januar 2011 Prof. Dr. Peter Spahn von der Universität Hohenheim. Demach wird die europäische Schuldenkrise und Eurobonds künftig erfordern, dass die aufgrund von Lohn-, Sozial- und Rentenkürzungen wettbewerbsfährigere Bundesrepublik künftig Transferzahlungen in solche Ländern leisten muss, wo sich Menschen Lohn-, Sozial- und Rentendumping nicht gefallen lassen.

Gefragt nach den "Nebenwirkungen" der Deutschen Exporte antwortete Prof. Spahn wie folgt:

"Für Deutschland ist es eine neue Lektion, dass der seine Exportüberschüsse begleitende Kapitalexport in einer Währungsunion letztlich eine unsichere Forderung gegen ausländische Importeure darstellt. Wenn der nicht unwahrscheinliche Fall eintritt, dass die nun übernommenen Garantien für fremde Staatsschulden tatsächlich fällig werden, so gäbe dies erneut Anlass, über das deutsche exportorientierte Wirtschaftsmodell nachzudenken"

European Circle: Mit welchen Folgen?

"Spahn: Die deutschen Arbeitnehmer und Steuerzahler würden sich fragen, wie sinnvoll es ist, fünf bis zehn Prozent der jährlichen Arbeitszeit für Geschenke an die Handelspartner Deutschlands zu verwenden". (Anm: Ein Monat Mehrarbeit im Jahr!)

European Circle: Kann Frau Merkel sich in 2011 weiter erfolgreich gegen Euro-Bonds wehren? Oder müssten/sollten diese eingeführt werden mit welchen Zielen und Folgen für Deutschland?

"Spahn: Die Aussicht ist leider pessimistisch. Deutschland ist politisch erpressbar, weil deutsche Politiker immer ihr Interesse an Europa und den deutschen Exporten betonen. Wenn dann alle Politiker aus den Nachbarstaaten eine deutsche Zusage zu Euro-Bonds fordern, wird es schwer, dies abzulehnen. Dies bedeutet das ungeheure Risiko, für die Schulden ganz Europas einzustehen".

Selbstredend, dass aus dem "Risiko" schon längst Gewissheit geworden ist.

Hätten sie mal früher auf Lafontaine gehört. Der wurde vor 12 Jahren als "gefährlichster Mann Europas" diskreditiert, weil er von Anfang an gesagt hat, dass der Euro ohne gemeinsame Fiskal- und Sozialpolitik zum Scheitern verurteilt ist, ein Milliardengrab wird.
Eurobonds zum jetzigem Zeitpunkt einzuführen, so Lafontaine letzte Woche, kostet ein Vielfaches wie etwa noch vor einem Jahr (damals rund 3 Mrd./Jahr). Davon abgesehen, dass die politischen Instrumente immer noch nicht da wären.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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29.06.2011 15:14 Uhr von shadow#
 
+1 | -2
 
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Na dann viel Spaß: Nach Berlusconis Handeln Frankreich und Deutschland gegenüber und besonders seiner "Touristen"-Aktion mit den Tunesiern braucht er nicht glauben dass er auch nur annähernd so "leicht" durchkommt wie die Griechen.
Dass kein Geld da ist erklärt wenigstens die Müllberge...
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29.06.2011 15:42 Uhr von farm666
 
+3 | -2
 
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Das ist bereits der anfang vom ende! Wie viele Zukunftsforscher voraussagen, wird es zu einem gewaltigen Bürgerkrieg kommen. Bald werden menschenrechte, freiheiten, lebensmittel und löhne sich verschlechtern. Der euro wird an wert verlieren, europa wird sich spalten und abhängig werden von china, russland und co.
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29.06.2011 17:15 Uhr von GLOTIS2006
 
+5 | -0
 
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Oh oh: Übrigens: Italien kann mit monetären Konsolidierungsmaßnahmen a la Griechenland nicht geholfen werden. Das ist ein ganz anderer Kandidat. Griechenland erwirtschaftet soviel wie das Land Hessen und spielt daher eher in der Kreisliga der Pleitestaaten. Italien allerdings in der 1. Bundesliga, wenn man so will. Das wird noch "lustig".
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30.06.2011 10:26 Uhr von zimBow
 
+0 | -0
 
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Bin ja mal gespannt: wie lange sich unsere "geliebten" Euronen als Währung noch halten können...

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