Nach Fukushima: Häfen kontrollieren Schiffe nur unzureichend auf Strahlung
Bestenfalls lückenhaft kontrollieren Häfen Schiffe und Fracht, die aus der Gegend um Fukushima kommen, auf Radioaktivität. Das ist ein Ergebnis einer Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC unter deutschen Reedereien.
Nur drei von vier Reedereien, deren Schiffe dort unterwegs waren, gaben an, dass sie überhaupt schon einmal auf radioaktive Belastung überprüft worden seinen. Lediglich 13 Prozent der Reeder wurden nach eigener Aussage regelmäßig und 57 Prozent gelegentlich kontrolliert.
PwC hatte im Rahmen einer Studie zur wirtschaftlichen Situation der deutschen Seeschifffahrt 30 Reeder befragt, deren Schiffe nach der Katastrophe im Krisengebiet unterwegs waren.