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China verlangt vom freigelassenen Künstler Ai Weiwei eine Millionenstrafe

Der chinesische Künstler und Regimekritiker Ai Weiwei wurde von der Regierung zwar überraschend frei gelassen, befindet sich aber de facto unter Hausarrest.

Nun fordert man von ihm ein Bußgeld in der Höhe von 1,3 Millionen Euro, weil er angeblich Steuern hinterzogen haben soll. Diese Bußgeldforderungen bestätigte Weiweis Anwalt.

Ai Weiwei, dem ein Interviewverbot zu seinem Prozess auferlegt wurde, sagte nur, er könne "kaum etwas sagen" und fügte hinzu: "Ich muss das mit der Firma checken. Ich weiß nichts davon, und ich verstehe nichts davon."


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: China, Künstler, Bußgeld, Steuerhinterziehung, Ai Weiwei, Regimekritiker
Quelle: www.sueddeutsche.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.06.2011 12:36 Uhr von ZzaiH
 
+2 | -1
 
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er hat schon glück: dass er bekannt ist und sein "verschwinden" einigen auffallen und viele weitere beuruhigen würde (bzw. ist)

china will ihn nunmal nicht, da wird er dann einfach mal verhaftet und irgendwann findet sich schon ein gesetz, dass man gegen ihn verwenden kann und falls nicht who cares?
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29.06.2011 17:06 Uhr von TechLogi123
 
+1 | -1
 
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das er im grossen Stil Steuern hinterzogen hat, ist jedoch auch sowas von offensichtlich gewesen. Er kaufte etliche Häuser für Millionen und bezahlte teils dafür, dass seine Werke ausgestellt werden. Gut dass er frei ist, aber Steuern müssen nunmal bezahlt werden, auch wenn man ein bekannter Künstler und Regimekritiker ist.

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