Medizin: Per Computersystem dem Gehirn auf die Sprünge helfen
Mit dem Alter kommt manchmal auch die Vergesslichkeit. Doch was wäre, wenn ein Computersystem bestimmte Alltagsroutinen zum richtigen Zeitpunkt abspielen würde? Dieser Frage geht Heinrich Mayr, Leiter des Instituts für Angewandte Mathematik der Uni-Klagenfurt, in seinem Forschungsprojekt nach.
"Human Behaviour Monitoring Support" soll Alltagsroutinen wie den Ablauf der Morgentoilette oder elektronische Prozesse wie die Bedienung von Geräten beobachten und später über Tablet-PC & Co. Auskunft geben, was die nächsten Schritte sind, falls das Vergessen eintritt.
Im Folgenden "könnte das System seine Schützlinge über vernetzte Geräte und Sensoren automatisch beobachten und selbstständig die Verhaltensweisen eines Menschen ´trainieren´." Das System wird in Zukunft auch Videos und Bilder als Unterstützung gegen Gedächtnisverlust einsetzen können.