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Omar al Baschir wird in China wie ein Ehrengast behandelt

Entgegen vielen Kritikern im Ausland sowie Menschenrechtsorganisation, empfing der chinesische Präsident Hu Jintao den Kriegsverbrecher und sudanesischen Präsidenten Omar al Baschir. Baschir nannte Jintao sogar "Freund und Bruder".

Nachdem er durch eine Zeremonie gebührend empfangen wurde, trafen sich die beiden Staatschefs in der "Großen Halle des Volkes" in der Hauptstadt Peking. Gründe des Treffens ist der Konflikt mit dem Südsudan und das Krisengebiet Darfur. Omar al Baschir gilt offiziell als Kriegsverbrecher.

Als solcher liegt vom Gerichtshof in Den Haag ein Haftbefehl gegen ihr vor, der von China allerdings nicht anerkannt wird. Baschirs Delikte sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord. Trotz allem ist China einer der wichtigsten Verbündeten und Hauptabnehmer des sudanesischen Öls.


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WebReporter: PunkaDillyCircus
Rubrik:   Politik
Schlagworte: China, Sudan, Staatsbesuch, Hu Jintao, Omar al-Baschir
Quelle: www.orf.at
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.06.2011 10:46 Uhr von PunkaDillyCircus
 
+2 | -3
 
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Meiner Meinung nach war es immer schon klar, dass sich die beiden Staatsoberhäupter treffen würden. Weder der Sudan noch China legt viel Wert auf die Meinung des Westens oder Menschrechtsorganisationen. Warum sollten sie es dieses Mal tun, da sie ja noch dazu wichtige Handelspartner sind?
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29.06.2011 10:57 Uhr von ZzaiH
 
+10 | -4
 
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na und? die amis unterstützen und installieren überall in der welt diktatoren, die genau das gleiche machen, damit sie strategische oder wirtschaftliche vorteile haben

in der welt gilt nunmal geld>menschen, selbst hier -.-
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29.06.2011 11:25 Uhr von Tobi1983
 
+7 | -3
 
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Na und? Angela Merkel hofiert auch Massenmörder wie Kissinger oder Bush.
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29.06.2011 11:30 Uhr von PunkaDillyCircus
 
+2 | -2
 
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Stimmt Im Endeffekt sind alle Staatsoberhäupter gleich. Amerika is um keinen Deut besser...wenn überhaupt.
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29.06.2011 12:42 Uhr von Thimphu2003
 
+4 | -3
 
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Man sollte schon einen Unterschied machen, ob jemand offiziell auf der Liste der Kriegsverbrecher steht und international nach ihm gefahndet wird, oder nicht.

Einen offiziell benannten Kriegsverbrecher zu empfangen nimmt sich nur jemand heraus, der selber Verbrecher ist.

Mehr ist zu dieser Mörderclique in Peking nicht zu sagen.

[ nachträglich editiert von Thimphu2003 ]
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29.06.2011 13:54 Uhr von omar
 
+3 | -1
 
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Realpolitik ist weltweit immer das gleiche.
Hier geht es nunmal um die chinesische Energie-Politik (Öl).
Wen interessieren dann die Verbechen im Lieferantenland.
Solange das Öl fließt... *kotz*

[ nachträglich editiert von omar ]

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