Omar al Baschir wird in China wie ein Ehrengast behandelt
Entgegen vielen Kritikern im Ausland sowie Menschenrechtsorganisation, empfing der chinesische Präsident Hu Jintao den Kriegsverbrecher und sudanesischen Präsidenten Omar al Baschir. Baschir nannte Jintao sogar "Freund und Bruder".
Nachdem er durch eine Zeremonie gebührend empfangen wurde, trafen sich die beiden Staatschefs in der "Großen Halle des Volkes" in der Hauptstadt Peking. Gründe des Treffens ist der Konflikt mit dem Südsudan und das Krisengebiet Darfur. Omar al Baschir gilt offiziell als Kriegsverbrecher.
Als solcher liegt vom Gerichtshof in Den Haag ein Haftbefehl gegen ihr vor, der von China allerdings nicht anerkannt wird. Baschirs Delikte sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord. Trotz allem ist China einer der wichtigsten Verbündeten und Hauptabnehmer des sudanesischen Öls.