29.06.11 07:54 Uhr
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Niederlande: Rituelles Schlachten ohne vorheriges Betäuben nicht mehr erlaubt

Bis jetzt gab es in den Niederlanden eine Ausnahmeregelung, die das rituelle Schlachten von Tieren ohne Narkose gestattete.

Nun hatten zwei Abgeordnete der Partei für die Tiere (PvdD) eine Petition im Parlament vorgelegt. In der verlangten sie, dass alle Tiere vor dem Schlachten narkotisiert werden. Die Petition wurde mit einer Mehrheit angenommen.

Wird jedoch der "unabhängige Beweis" vorgelegt, dass die Tiere ohne Betäubung weniger leiden, so ist das Schächten weiterhin zugelassen.


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WebReporter: angelina2011
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Niederlande, Tier, Tierschutz, Narkose, Schlachten
Quelle: www.dnews.de

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.06.2011 08:03 Uhr von sld08
 
+44 | -13
 
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Richtig so! Kann ja wohl nicht angehen, das bestimmte Religionen immer wieder die Gesetze durch sogenannte "Ausnahmeregelungen" aushebeln können.

Endlich hat dieses abartige Schächten ohne Betäubung in den Niederlanden ein Ende.
Wird mal Zeit das diese Zustände auch in Deutschland endlich mal aufhören.

Warum unternehmen eigentlich die Grünen nichts dagegen?
Ach ich vergaß, dann laufen ihnen ja bestimmte Wählergruppen weg.
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29.06.2011 08:19 Uhr von artefaktum
 
+19 | -44
 
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29.06.2011 08:23 Uhr von sld08
 
+18 | -12
 
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@artefaktum: Woher willst du wissen wie und wo ich mich engagiere?

Hauptsache das Faktum hat mal eben die Keule rausgeholt.
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29.06.2011 08:28 Uhr von artefaktum
 
+14 | -21
 
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@sld08: "Woher willst du wissen wie und wo ich mich engagiere?"

Mag ja sein. Eine gewisse gespielte Empörung kann man dem Ganzen allerdings nicht absprechen. Kaum geht es um den Islam, scheinen plötzlich auch viele seit Jahrzehnten überzeugte Frauenrechtler zu sein! Da werden plötzlich linke Themen für so einige attraktiv, da kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr raus.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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29.06.2011 08:37 Uhr von Mario1985
 
+5 | -17
 
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29.06.2011 08:44 Uhr von sld08
 
+10 | -6
 
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@artefaktum: "Da werden plötzlich linke Themen für so einige attraktiv, da kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr raus."

Sicher gibt es einige, die aus anderen Gründen nur auf diesen Zug aufspringen.
Aber genauso erstaunt bin ich, wie linke Themen plötzlich für die Linken gar nicht mehr so attraktiv sind....woran das wohl wieder liegen mag?
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29.06.2011 08:47 Uhr von artefaktum
 
+5 | -11
 
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@sld08: "Aber genauso erstaunt bin ich, wie linke Themen plötzlich für die Linken gar nicht mehr so attraktiv sind....woran das wohl wieder liegen mag?"

Dann wären es ja keine linken Themen mehr.
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29.06.2011 08:55 Uhr von sld08
 
+7 | -5
 
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@artefaktum: "Dann wären es ja keine linken Themen mehr."

Wenn es kein linkes Thema mehr ist, frag ich mich warum du dann so erstaunt bist, das sich auch andere dafür interessieren.

Also was denn nun?
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29.06.2011 08:59 Uhr von artefaktum
 
+6 | -11
 
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@sld08: Weil es nicht darum geht wer(!) was tut, sondern was(!) man tut.
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29.06.2011 09:03 Uhr von U.R.Wankers
 
+10 | -10
 
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Was in der Massentierhaltung abgeht: gehört allgemein verboten. (siehe den Film "Earthlings")

Beim Schächten sollten die Tiere auch vorher durch Elektroschock betäubt werden.

Schächten sieht zwar eklig aus, ist aber wenn es richtig gemacht wird kurz und schmerzlos.
Juden schächten für koscheres Essen übrigens auch.

"Aber genauso erstaunt bin ich, wie linke Themen plötzlich für die Linken gar nicht mehr so attraktiv sind....woran das wohl wieder liegen mag? "

Wäre interessant zu wissen worauf du hier konkret anspielst.

Gut zu beobachten kann man jedenfalls das Desinteresse bestimmter Gruppen bei Straftaten mit deutschen Tätern
Ganz im Gegensatz zu Türken- oder Migrantennews ;)

"die sind doch alles Veganer" und wir haben auch alles duftes Schubladendenken

[ nachträglich editiert von U.R.Wankers ]
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29.06.2011 09:05 Uhr von atrocity
 
+16 | -6
 
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is doch pups: Ist doch Pups um welche der Religionsgemeinschaften es geht.

Fakt ist das viele Religionen sich mit ihren Hirngespinsten von Göttern und Erlösern über das gesetz stellen. Tierschutz gesetze gibt es aus gutem Grund. Und schächten ist grausam! Mindestens genauo grausam wie Menschen mit einer nicht existierende Hölle zu drohen wenn sie sich nicht an willkürliche Moralregeln halten.

Religionskriege: Erwachsene Menschen streiten darum wer die cooleren imaginären Freunde hat.
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29.06.2011 09:11 Uhr von Minka51
 
+14 | -5
 
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finde ich gut, da die tiere dadurch weniger leiden und das sterben nicht weiter unnötig lange hinausgezögert wird.

die schächtung ist nur mit abergläubischem religionshokuspokus zu begründen und das sollte im 21. jahrhundert keine ausnahmeregelung mehr rechtfertigen.

für mich hat tierschutz vorrang vor religionsfreiheit, denn die existenz von empfindungsfähigen tieren (schmerz, angst, etc.) ist im gegensatz zur existenz von göttern zweifelsfrei real.
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29.06.2011 10:02 Uhr von JesusSchmidt
 
+7 | -12
 
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idioten: wissen diese schwachmaten überhaupt, worüber sie da entscheiden?

die viecher werden nicht per spritze mit valium betäubt! das wird mit bolzenschussgerät oder elektroschock gemacht. das ist genauso lang schmerzvoll wie ein sauberer kehlenschnitt, hat aber den entscheidenden nachteil, dass es auch schiefgehen kann - dann wird die kuh bei vollem bewußtsein zersägt. ganz großes kino.

ich kenne nicht viele gute religöse regeln, aber die vorschriften für´s schlachten sind z.b. im islam hervorragend. durch das geringere leiden der tiere wird auch das fleisch besser (stress/adrenalin mindern die fleisch-qualität merklich). schon mal überlegt, warum immer mehr schlachtereien "halal" arbeiten? höhere qualität = höherer profit.
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29.06.2011 10:06 Uhr von JesusSchmidt
 
+6 | -13
 
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schächtungsgegner sind eine ausgeburt der dummheit.

ganz offensichtlich stadtmenschen. null ahnung von ackerbau und viehzucht.

das "rumzappeln" nach dem kehlenschnitt sind unkontrollierte muskelkontraktionen. das tier ist da längst tot. kann man auch prima an ´nem aal sehen. selbst ohne kopf zappelt der nach TAGELANG.
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29.06.2011 10:23 Uhr von JagdSieAlle
 
+5 | -3
 
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wird Zeit: das auch in Deutschland die entsprechenden Gesetze durchgesetzt werden.
Laut Tierschutz und auch Grundgesetz ist das Töten von Wirbeltieren genau so eine Straftat wie das Schlachten ohne Betäubung.
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29.06.2011 10:37 Uhr von Minka51
 
+6 | -3
 
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@jesusschmidt: man muß also ahnung von ackerbau und viehzucht haben, um beurteilen zu können, welche tötungsmethode für das tier die "beste" ist?

ich würde eher behaupten, man müsse ahnung von tiermedizin und neurologie haben.
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29.06.2011 10:43 Uhr von mueppl
 
+4 | -1
 
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@artefaktum: >>Da werden plötzlich linke Themen für so einige attraktiv, da kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr raus.<<

Ureigenste linke Themen sind es, die gegen den Islam sprechen.
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29.06.2011 10:44 Uhr von kulifumpen
 
+4 | -4
 
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Schächten wurde bis vor einigen Jahren auch in Deutschland durchgeführt, von deutschen Bauern. Ist heute aber nicht mehr möglich wegen Vorschriften etc.

Die Oma eines bekannten (haben früher immer Schweine geschächtet) meinte immer: Das Messer musste so scharf sein, dass die Tiere es nicht spüren, dann sind sie einfach "eingeschlafen" nach dem Kehlenschnitt.
Wenn es richtig durchgeführt wird, ist es weder grausam noch brutal. Das Problem dabei ist halt, das viele es falsch machen und es dann eine unnötige quälerei der tiere ist.
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29.06.2011 11:05 Uhr von supermeier
 
+6 | -4
 
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Ein guter Schritt: in die richtige Richtung.

Und mal an die Ganzen, an der Blödheit diverser Kommentare orientiert, gerichtet, wer nicht mindestens 20 Tiere eigenhändig geschlachtet hat sollte am besten wegen nicht vorhandenen Wissens die Fresse halten, so viel Minderwertigkeit in diversen Aussagen ist ja unerträglich.

Schächten ist eine frühsteinzeitliche Art zu schlachten, wird von entsprechend ausgerichtet gelebten Lebensweisen heute noch als fortschrittlich propagiert.

Jeder Jäger tötet humaner bei einem Treffer ins Blatt, zerstört er doch in Sekundenbruchteil alle lebenswichtigen Organe und Funktionen und erreicht durch die Schockwirkung einen Betäubungszustand des Tieres.

Nach dem Stich in die Halsschlagader lebt das Tier noch minutenlang bei vollem Bewußtsein und stirbt qualvoll an einem Herzinfarkt, verursacht durch Blutmangel/Luft inder Herzkammer. Das Gehirn bekommt das alles mit, da Lunge noch voll funktionsfähig, stirbt das Gehirn erst, lange nach dem das Herz seine Arbeit einstellt.

Bei einem sauber gesetzten Bolzenschuss werden große Teile des Gehirns zerstört, (ähnlich Kopfschuss) und durch den hervorgerufenen Betäubungsgrad merkt das Tier das Anstechen der Halsschlagader und das Ausbluten nicht.

Die Zuckungen, wildes Austreten, bis hin zum Versuch aufzustehen sind Folgen des Kampfes den das Tier in Panik führt wenn es bei vollem Bewustsein stirbt, wie es beim Schächten eben in extremster Form zu sehen ist.

http://www.tierschutz.org/...

[ nachträglich editiert von supermeier ]
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29.06.2011 11:11 Uhr von supermeier
 
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@kulifumpen: "Schächten wurde bis vor einigen Jahren auch in Deutschland durchgeführt, von deutschen Bauern"

So einen Unsinn habe ich selten gelesen.
Seit über 50 Jahren Anwesenheit bei Schlachtungen (Hausschlachtungen) habe ich nie eine reine Schächtung erlebt.
Selbst vor der Anwendung von Bolzenschussapparaten (also seit Beginn des 20 Jahrhunderts) wurden z.B. Schweine (je nach Größe) mit einer Axt oder Vorschlaghammer durch einen gezielten Schlag auf den Kopf betäubt, ebenso Rindvieh.
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29.06.2011 11:17 Uhr von kulifumpen
 
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dir ist aber schon bewusst, das es auch in deutschland ganz unterschiedliche arten von menschen gibt? Bayern, Sachsen, Brandenburger, Norddeutsche etc. pp. haben alle ihre eigenheiten. So auch beim Schlachten etc.. Mag ja sein,das du so etwas nicht erlebt hast. Ich selbst auch nicht aber ich glaube der vorigen generation so etwas gerne. Zumal mein Opa mir das auch mal erzählt hat, das sein opa es so getan hat. Aber klar, du weisst alles, bist alles und kennst alles.
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29.06.2011 11:30 Uhr von supermeier
 
+3 | -2
 
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Naja, deutsche Regionen haben ihre regionalen Eigenarten, trotzdem ist Metzgerhandwerk Metzgerhandwerk, überregional auch damal schon.
Was natürlich irgendwelche Vollhonks in ihrer geistigen Armut und Stümperei gemacht haben steht natürlich auf einem anderen Blatt.
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29.06.2011 12:30 Uhr von kulifumpen
 
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@supermeier: der kollege da unter dir, hat ja nur das allgemeine kopiert aus dem artikel. Interessant ist aber genau dieser Abschnitt:

"Eine 1978 veröffentlichte Studie von Forschern der Tierärztlichen Hochschule Hannover deutet auf die Abwesenheit von Schmerzreizen beim Schächten hin. Ziel der Studie war die "Objektivierung von Schmerz und Bewußtsein" der Tiere, um objektiv gültige Urteile bezüglich des Tierschutzes zu erlangen, da die diesbezügliche Diskussion bisher weitestgehend mit subjektiven und emotional gesprägten Argumenten geführt worden war. Die EEG-Messungen der Untersuchung zeigten vor und nach dem Schächtschnitt unveränderte Hirnströme, wohingegen die Bolzenschussbetäubung im EEG auf deutliche Schmerzen hinwies."

Sooooo....im übrigen gibt es vor allem im Judentum extrem strenge Regeln bzgl. des Schächtens.

Als stümperei würde ich das ganze auch nicht abtun und ich verbitte es mir meine vorfahren als vollhonks zu bezeichnen. Nur weil du denkst, dass deine "Methode" oder die der wirtschaft das a und o ist.

Du solltest dir einfach mal überlegen, dass es etwas mehr menschen auf dieser welt als dich und deine meinung gibt. Die schlachtung wie sie in irgendwelchen großschlachtereien durchgeführt wird, ist teilweise genauso grausam. Zumal die tiere vorher auch noch gequält werden in dem sie mit ansehen müssen wie ihre artgenossen abgeschlachtet werden. Sicherlich ist das hier in deutschland alles super und toll aber schau mal in unsere nachbarländer. Du würdest das kalte kotzen in einer solchen schlachterei bekommen.

Solange das schächten von "profis" durchgeführt wird, die genau wissen was sie wie zu tun haben, ist es meiner meinung nach genauso "brutal" für das tier wie eine schlachtung mit bolzenschussgerät als betäubung.
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29.06.2011 12:47 Uhr von flytosky
 
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Zum Thema schächten ist auch nicht so nutzvoll wenn man sich das bei "Earthlings" anschaut.
Den Tieren wird der Hals aufgeschnitten und die Luftröhre und Speiseröhre entfernt, somit sterben sie sehr qualvoll indem sie elendich ersticken. Das soll koscher sein?
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29.06.2011 12:50 Uhr von custodios.vigilantes
 
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@ supermeier: kannst du uns vielleicht noch erklären, warum es tierfreundlicher ist, den Tieren den Schädel einzuschlagen als ihnen den Hals durchzuschneiden?

Kennst du "Halali - oder der Schuss ins Brötchen"?

http://youtu.be/...
http://youtu.be/...

[ nachträglich editiert von custodios.vigilantes ]

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