29.06.11 06:01 Uhr
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Gedankenexperiment: Nachweis zusätzlicher Dimensionen durch den Casimir-Effekt

Derzeit können wir in großem und kleinem Maßstab exakt vier Dimensionen beobachten: drei Raumdimensionen und eine Zeitdimension. Doch es gibt zahlreiche theoretische Ansätze, die mehr als vier Dimensionen zur Beschreibung der Raumzeit verwenden. Das größte Problem dabei ist ihr experimenteller Nachweis.

Hier könnte der Casimir-Effekt helfen: Er beschreibt eine Kraft, die virtuelle Photonen auf zwei leitfähige parallele Platten ausüben, welche in geringem Abstand voneinander platziert wurden. Eine wichtige Rolle spielen dabei der Abstand der Platten und die Wellenlänge der virtuellen Photonen.

Hongbo Cheng von der East China University of Technology and Science in Shanghai glaubt, dass die Anwesenheit zusätzlicher Raumdimensionen Einfluss auf diese Kraft nehmen müsste. Die Voraussetzung dafür wäre, dass die zusätzliche Dimension ungefähr dieselbe Größenordnung wie der Plattenabstand besitzt.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Physik, Effekt, Nachweis, Dimension, Raumzeit, Photonen
Quelle: www.astropage.eu

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.06.2011 06:01 Uhr von alphanova
 
+15 | -7
 
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Die Messtechnik ist jetzt zwar viel genauer im Vergleich zu den Zeiten als der Casimir-Effekt experimentell bestätigt wurde, aber dieser Ansatz ist trotzdem nur ein Vorschlag, der erstmal entsprechend umgesetzt werden müsste. Die Umsetzung birgt einige Schwierigkeiten, aber dennoch scheint der Ansatz recht vielversprechend zu sein.
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29.06.2011 06:07 Uhr von Exilant33
 
+15 | -10
 
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Gute News!
Wir kommen den (physikalischen) Geheimnissen des Universums immer näher.
"Faszinierend" würde Mr. Spock wohl sagen ;)
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29.06.2011 07:55 Uhr von unomagan
 
+1 | -0
 
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Gab es da nicht schon versuche zu? Und diese bestätigten nicht die zusätzlichen Dimensionen, oder verwechsle ich da etwas?
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29.06.2011 08:12 Uhr von Gebirgskraeuter
 
+6 | -3
 
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schöne Denkansätze: Sehr schöne Denkansätze zu Mehrdimensionalen Theorien gabs damals bei Stephen Hawking, ich glaub im Universum in der Nussschale wars. Die waren nicht mathematischer soern eher philosophischer Natur, also auch was für Nichtphysiker ;)

Mein liebster Denkansatz war damals: Man stelle sich vor, das Universum wäre sozusagen nur die 4 dimensionale Projektion eines mehrdimensionalen Universums an dessen Rand(also sozusagen ein Schatten), wir würden kaum eine Möglichkeit haben hinter die Zusammenhänge zu blicken.

[ nachträglich editiert von Gebirgskraeuter ]
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29.06.2011 08:16 Uhr von alphanova
 
+5 | -3
 
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@unomagan: Es gab verschiedene Experimente, die teilweise auch schon ein paar Jahre alt sind, aber da wurde das Pferd quasi von hinten aufgezäumt. Der Casimir-Effekt galt dabei als Störfaktor für die Gravitationskraft, der rechnerisch eliminiert werden musste, um die "richtigen" Messergebnisse zu erhalten.
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29.06.2011 08:27 Uhr von mr_shneeply
 
+5 | -9
 
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exakt vier Dimensionen Ja klar sind das exakt vier. Es gibt ja keine halben Dimensionen.
Es können also nicht ungefähr vier Dimensionen, oder 3,7 Dimensionen sein.
Es sind vier. Da ist der Zusatz "exakt" ist in diesem Fall eher überflüssig.
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29.06.2011 08:43 Uhr von alphanova
 
+13 | -2
 
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@mr_shneeply: "Ja klar sind das exakt vier. Es gibt ja keine halben Dimensionen."

Google mal nach fraktalen Dimensionen ;)


"Es sind vier. Da ist der Zusatz "exakt" ist in diesem Fall eher überflüssig"

so überflüssig finde ich den Zusatz nicht. wie schon erwähnt, gibt es zig Modelle, die mit mehr Dimensionen rechnen, unter anderem auch mit eben jenen fraktalen Dimensionen. Das heißt, es könnte diese zusätzlichen Dimensionen geben, aber beobachten können wir momentan nur.. exakt.. 4
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29.06.2011 08:48 Uhr von CoffeMaker
 
+3 | -1
 
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Interessante Sache, sollte man mal weiter verfolgen.

@mr_shneeply was hast du für ein Problem mit dem Wort "exakt"? Der Begriff verleiht nur den Nachdruck das es genau 4 sind. Es sind keine 3, 5,6 oder 10 Dimensionen sondern genau 4!
Ziel erkannt?
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29.06.2011 09:11 Uhr von gugge01
 
+6 | -3
 
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Zwölf Dimensionen: Die nicht einsteinsche Physik geht mittlerweile von zwölf Dimensionen aus.

1 bis 4 in der bewussten Wahrnehmung durch den Menschen

5 und 6 so wie 7 und 8 bilden die Basismatrix für alle
materielle und immateriell Erscheinung und Wechselwirkungen.

9,10,11,12 wird immer scherzhaft als „Gott allein bekannt" bezeichnet.

Aber nach dem Gesetz der universellen Harmonie kann man davon ausgehen das diese 4 hohen Dimensionen die 8 niedern Dimensionen „koppeln“, „führen“ oder „verwalten“.


Das witzige dabei ist das dieses Denkmodel auf der Zahlenmystik von „3“ als Zustand der universellen Stabilität und „4“ als universelles Modelle des Lebens wie im Yin und Yang Symbol abgebildet, aufbaut.


Alternativ kann man natürlich auch drei Dreidimensionale Zustandscluster annehmen die durch je eine Zwischenebene gekoppelt werden.

Da dreidimensionale Zustände ohne integrierende vierte Dimension statisch sind, entsteht durch die integrierende trinäre Verkopplung der drei Dreidimensionale Zustandscluster ein Hyperstatischer Zustand der somit sowohl statisch als auch dynamisch ist.

Dieses Gedankenmodell ermöglicht zumindest die zeitgleiche Existenz von Wurmlöchern, Gott und Bionade.

Wer bis hierher mitgekommen ist den kann ich nur noch zur Auswahl seiner Medikamente beglückwünschen oder er hat begriffen wozu die Systemtheorie eigendlich gut ist!

[ nachträglich editiert von gugge01 ]
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29.06.2011 09:38 Uhr von Jolly.Roger
 
+7 | -1
 
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Jaja: Mein Auto hat auch zwölf Räder:
2 Vorne, 2 Hinten, 2 Links, 2 Rechts und an jeder Ecke eines.....

;-)
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29.06.2011 09:53 Uhr von gugge01
 
+6 | -1
 
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@JollyRoger, wohl eher mindestens 13: Du hast das Ersatzrad vergessen!

Ja ich weis, aber den Fehler begehen viele.

Je nach Fiskalen Quantenzustand des Fahrzeughalters sprechen wir von einem virtuellen, spirituellen oder reellen Rad.

Was uns in Summe dann natürlich wieder in den quasistabilen Zustand von 15 bringt.
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29.06.2011 14:29 Uhr von mr_shneeply
 
+1 | -2
 
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erstaunlich das waren exakt zwei sinnlose Kommentare nach mir.
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29.06.2011 16:02 Uhr von gugge01
 
+1 | -0
 
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Also, ….. ich habe mir noch mal die Idee hinter dem Experiment betrachtet.

Wenn ich das richtig verstanden habe zielt der Versuch darauf ab den Energieübergang im so genannten Tunneleffekt nachzuweisen.

Das wird aber nur funktioniert wen der Zustand des Virtuellen Photons über die Wirkungsbeschränkung des vier Dimensionalen Raumzeiten Modellens springt. Und somit einen hoher Energiezustand einnimmt den es nur in einer höheren Dimension erreichen kann.

Das dieser Vorgang einen Effekt auf das EM Feld der beiden "Tunnelwände" haben soll ist plausible.


Wenn man allerdings die Theorie der unendlichen Muliversen zugrunde legt und der Heisenbergschen Unschärfe eine gewisse Nachhallzeit einräumt dann wird der Gedankenansatz aus der „Stargate“-Fernsehserie mit der Übergreifenden Wirkung nahe beieinander liegender Paralleluniversen auch plausible.

Ja kurz gesagt irgendetwas klappert ist immer!

Ach ja,

Wer diesen Effekt reproduzierbar nachweisen und technologisch beherrschen kann, bekommt als Bonus-Preis eine funktionierende Hyberlichttechnology.
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29.06.2011 17:07 Uhr von Jolly.Roger
 
+1 | -1
 
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@gugge01: "Du hast das Ersatzrad vergessen! "

Isch ´abe gar kein Ersatzrad... ^^

;-)
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29.06.2011 18:13 Uhr von limasierra
 
+1 | -1
 
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Kein Thema für den Durchschnittsmensch: Die Menschheit sollte ihren durchschnittlich benötigten Wortschatz mal um ein paar Begriffe erweitern, dann würden nicht immer alle ihre Unkenntnis mit "hä?" ausdrücken, weil sie nicht mal eine Frage zu ihrem Unwissen formulieren können.
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29.06.2011 19:42 Uhr von dyonis
 
+1 | -0
 
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Ich kann nicht nachvollziehen, warum diese News und der Autorenkommentar so viele Minusse bekommen haben. Ich fände es angebracht, wenn Minusse nur in Zusammenhang mit einem kurzen Kommentar abgegeben werden können.

[ nachträglich editiert von dyonis ]
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29.06.2011 23:55 Uhr von limasierra
 
+0 | -0
 
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@dyonis: Ach, die Bewertung deiner News und Kommentare zeigen doch nur ob die Community deine Ansichten vertritt oder Aussagen von dir lustig oder interessant findet und so weiter. Daran braucht sich doch kein Mensch zu messen, der eine gefestigte Meinung hat. Er sollte sich nur daran erfreuen oder davon enttäuscht sein, je nach Bewertung. Wohin soll das sonst führen? Ist ja schon schlimm genug, dass es hier so etwas überhaupt gibt, da es viele unbewusst beeinflusst und ihnen die Chance nimmt ihre Individualität optimal auszuleben.

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