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Proteinbiosynthese: Fehlende Struktur der mRNA als "Lesehilfe" für Ribosome

Bei der Proteinsynthese wird ein Stück DNA in einsträngige mRNA, das heißt eine Sequenz von Molekülen, die mit A,U,G und C abgekürzt werden, umgeschrieben. Ribosome übersetzen diesen "Code" in Dreiergrüppchen in Aminosäuren. Beispielsweise codiert AUG für Methionin und ist auch ein "Start-Codon".

Das heißt, dass Ribosom beginnt immer hier zu übersetzen, auch wenn AUG nicht am Anfang der mRNA steht. Kommen in der mRNA mehrere solche Sequenzen vor, wird trotzdem die richtige gefunden. Manche Proteine haben spezielle Sequenzen in der Nähe des "korrekten AUG", die das Ribosom erkennt.

Forscher zerstörten diese bei Prokaryoten, woraufhin die mRNA schlechter gelesen wurde. Wurde aber zusätzlich die Struktur der mRNA, die häufig Schlaufen formt, an diesen Stellen "begradigt", konnten die Ribosome sich besser an das richtige AUG binden und es wurden wieder mehr Proteine gebildet.


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WebReporter: Again
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Biologie, Struktur, Enzym
Quelle: www.mpg.de

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28.06.2011 19:03 Uhr von Again