28.06.11 12:58 Uhr
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Sabotage an Gaza-Hilfsflotte in Athen

Im Athener Hafen wurde ein Schiff der geplanten Gaza-Hilfsflotte schwer beschädigt. Laut ersten Berichten sei die Schiffsschraube sowie die Antriebswelle von Unbekannten abgeschlagen und somit vollkommen manövrierunfähig gemacht worden.

Die Aktivisten wollen sich aber nicht einschüchtern lassen und versuchen so schnell wie möglich das Schiff zu reparieren und wie geplant noch diese Woche aufzubrechen. Man will sich mit neun anderen Schiffen bei Kreta treffen und die Seeblockade der Israelis durchbrechen.

Sollte es gelingen, verteilt man in den Palästinensergebieten die Hilfsgüter. Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu wies die Marine an, dies zu unterbinden. Man will dabei jede Konfrontation mit Menschen umgehen. Auch die USA bittet die Parteien, Ereignisse wie vor einem Jahr zu vermeiden.


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WebReporter: PunkaDillyCircus
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gaza, Athen, Sabotage, Hilfsflotte
Quelle: orf.at

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.06.2011 12:58 Uhr von PunkaDillyCircus
 
+11 | -6
 
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Wieder einmal eine prekäre Situation im Nahen Osten. Ich stehe vollkommen hinter den Aktivisten und ihrer Hilfsflotte, da ich prinzipiell der Meinung bin das Menschen in Not unterstützt werden sollen und kein Land hat das Recht dies zu verhindern. Schon gar nicht Israel, dass derzeit Schuld an einem großen Teil des Leids in dieser Region hat.
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28.06.2011 13:17 Uhr von Boron2011
 
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Es wurde ja schon im Vorfeld die Propaganda verbreitet, es handele sich nicht um Hilfsgüter und die Aktivisten hätten zum Ziel Israels Feinde zu unterstützen ...

Letztes Jahr endete der Hilfskonvoi ja in einem Desaster für Israels Ansehen wie auch für die Beteiligten. Ich bin gespannt wie Israel mit dem jetzigen Konvoi umgeht. Es sollte ein leichtes für das Militär sein die Schiffe auf friedliche Art auf Waffen und dergleichen zu kontrollieren und danach die Hilfsgüter zu ihrem Bestimmungsort durchzulassen.

Sollte es auch hier wieder zu unnötiger Gewalt und Toten kommen dürfte das Israels Ansehen und Glaubwürdigkeit weiter zerstören. Wer dieses Schiff hier sabotiert hat dürfte naheliegend sein, auch wenn es mit angrenzender Sicherheit keine Beweise geben wird.
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28.06.2011 14:17 Uhr von Boron2011
 
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@bertl058: Ja nee ist klar. Humanitäre Hilfe ist also eine Provokation?

Was in den Schiffen geladen sein "könnte" und was tatsächlich geladen ist ... sind 2 Welten.

Der türkische Konvoi im letzten Jahr war unbewaffnet und was ist passiert? Neun Menschen sind ums Leben gekommen, einige davon mit mehrfachen Kopfschüssen hingerichtet. In deinen Augen alles nur Provokation? Reagiert man so auf eine Provokation? Wieso werden solch Menschen nicht inhaftiert anstatt sie per mehrfachem Kopfschuss hinzurichten?

Nicht jeder Palästinenser ist ein Terrorist. Es gibt auch Zivilisten und Kinder die keine Raketen in Richtung Israel abschiessen. Und Hilfsflotten können gestoppt, untersucht und anschliessend weitergeleitet werden. Humanitäre Hilfeleistung ist nicht unbedingt eine Provokation wenn die Besatzung unbewaffnet ist und tatsächlich Hilfsgüter geliefert werden!

>> http://www.tagesschau.de/...
>> http://news.orf.at/...
>> http://www.n-tv.de/...
>> http://www.stern.de/...
>> http://www.politik.de/...

Deine Aussage mit dem "Eisenstangen.Selbstmordattentat" ist lächerlich. Was passiert wenn jemand einen Stein in der Hand hält? Werden dann alle Steine weggenommen und jeder der es wagt Steine in das Land zu bringen direkt erschossen?

Ich verurteile genauso die Gewalt seitens der Hamas. Mit Gewalt, egal auf welcher Seite, kann es keine Lösung geben, nur immer mehr Tote, immer weitere Gewalt und immer mehr Hass aufeinander.

Ich persönlich hoffe, dass der jetzige Konvoi friedlich untersucht wird und Hilfsgüter an ihrem Bestimmungsort ankommen.
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28.06.2011 18:58 Uhr von Boron2011
 
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@makak: [...] die "hilfsflotte" ist reine provokation. so wie die letzte fordert israel nur dass die flotte einen israelischen hafen ansteuert um die fracht zu kontrollieren damit keine waffen an extremisten im gazastreifen geliefert werden. [...]

Nur dumm dass die letzte Flotte 2010 auf hoher See abgefangen wurde. Wie kann man einen Hafen anlaufen wenn man sich auf hoher See in internationalen Gewässern befindet? Dazu noch gegen internationales Recht verstossen und ausserhalb von Israels Hoheitsgebiet Menschen exekutieren und zig Zivilisten verletzen. DAS ist eine Provokation und ein Verbrechen! Aber versucht ruhig den Vorfall schönzureden. Klappt nur leider nicht.
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28.06.2011 19:12 Uhr von DerTuerke81
 
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@makak: nennst du bitte eine neutrale Quelle damit andere user deine behauptungen überprüfen können
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29.06.2011 17:58 Uhr von ElChefo
 
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Welcher Teil des Angebots, nach Ashdod zu fahren und von dort auf dem Landweg nach Gaza zu fahren, war eigentlich so unerträglich und abwegig?
(abgesehen von der weniger spektakulären Aktion)

...also bleibt am Ende doch nur die Provokation - wohlwissend, das Israel es nicht zulassen wird, trotzdem dort hin zu fahren.
Würde es um Hilfe gehen, hätte man sich arrangieren können - das war allerdings ja nie der Plan.

... es ist, wie es ist. Dinge, die mit der Brechstange erarbeitet werden sollen, gehen meistens kaputt.
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01.07.2011 23:23 Uhr von ElChefo
 
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nokia: Dir ist aber schon bekannt, das Schneidladungen und -brenner genauso zu trennenden Verfahren gehören wie Scheren, Schneidtische, Trennscheiben, Sägen oder Äxte?

...also beömmel dich nicht zu laut.

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