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"Beispielloser Affront": "Focus" wirft Interview mit Grünen-Chefin aus Blatt

Eigentlich sollte man in dieser Ausgabe des Magazins "Focus" ein Interview mit Grünen-Fraktionschefin Renate Künast lesen können, doch das abgesegnete Gespräch wurde aus dem Heft geworfen.

Dieses Vorgehen empört die Partei: "Ein abgestimmtes Interview, das ohne nachvollziehbare Begründung aus dem Heft geworfen wird: Das ist mehr als ein starkes Stück, das ist ein beispielloser Affront", redete sich Fraktions-Pressesprecher Michael Schroerenin in Rage.

"Focus"-Redakteur Herbert Roßler-Kreuzer hatte kurzfristig angegeben, dass das Interview einfach zu langweilig sei. Chefredakteur Uli Baur sagt, man nehme sich einfach diese redaktionelle Freiheit.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Interview, Focus, Renate Künast, Blatt
Quelle: www.dwdl.de

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30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.06.2011 12:05 Uhr von Mahoujin
 
+31 | -3
 
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Naja wenns ums Thema Langeweile geht anstatt ums informieren dann müssten auch alle Late Night Polit Talksshows gestrichen werden.
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28.06.2011 12:18 Uhr von Pilot_Pirx
 
+27 | -35
 
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Focus: ist eh´ überflüssig.
Pro-Neoliberale Berichterstattung/Hofberichterstattung gibt es so schon zur Genüge.

[ nachträglich editiert von Pilot_Pirx ]
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28.06.2011 13:04 Uhr von einsprucheuerehren
 
+53 | -27
 
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der Focus: ist eine wirklich gute Zeitschrift.

Das sie jetzt das Interview mit den Grünen gestrichen haben, macht sie nur noch symphatischer :-)

[ nachträglich editiert von einsprucheuerehren ]
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28.06.2011 13:28 Uhr von ulkibaeri
 
+17 | -27
 
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28.06.2011 13:29 Uhr von MisterMorden
 
+19 | -23
 
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focus eine gute zeitschrift ? wenn ich mir dieses drecksblatt durchlese wird mir schlecht, weil es offensichtlich ist, dass die texte politisch eingefärbt sind.
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28.06.2011 13:43 Uhr von darmspuehler
 
+17 | -12
 
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ich find focus super: und das die das rausgeschmissen haben weil die eh nur immer den selben mist überall erzählt ist schon verständlich.
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28.06.2011 13:48 Uhr von Alice_undergrounD
 
+32 | -2
 
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lol in deutschland: hat man was politische zeitschriften angeht eh nur die wahl zwischen pest und cholera xD

auf der einen seite die gestriegelte, aalglatte, laptop-unterm-arm yuppi fraktion, vertreten durch focus und co. und auf der anderen seite die hippie, alt-68er gutmenschen, kommunisten und bedenkt-wir-sind-alles-nazis fraktion, vettreten durch spiegel und co...na da kauf ihc mir doch lieber den playboy :)
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28.06.2011 13:59 Uhr von Johnny Cache
 
+7 | -6
 
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Hmm: Wie viel haben die Grünen denn für den Artikel bezahlt? Und was hätten die Leser dafür bekommen ihr Gelaber auf sich nehmen zu müssen?
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28.06.2011 14:39 Uhr von sicness66
 
+5 | -12
 
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@alice: Spiegel in die linke Ecke zu stellen, ist seit der Pro Agenda Ära unter Schröder Geschichte.

Zum Thema: Obwohl ich den Focus für überflüssig halte, ist es doch immer noch die Aufgabe der Redaktion, zu entscheiden, welche Artikel/Interviews erscheinen und welche nicht. Auch wenn es in letzter Sekunde und es gegen eine etablierte Partei geschieht...
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28.06.2011 14:42 Uhr von Alice_undergrounD
 
+13 | -1
 
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@ sicness66: oh doch, da wimmelts nur so von gutmenschen -.-
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28.06.2011 14:55 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+13 | -13
 
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Apropos Focus - Vor ca. 5 Jahren wurde trotz neoliberaler Hofberichterstattung nahezu jedes Leser-Posting auf der Web-Präsenz von Focus gezeigt.
- Seit 3 Jahren allmähliche Verschärfung der Meinungszensur.
- Seit 2 Jahren nur noch anti-linke oder anti-grüne Postings zulässig
- Seit 1 Jahr nur noch radikal pro-neoliberale Postings. Die Zeitung ist somit noch schlimmer zensiert als BILD.

- Heute reicht schon ein Wort, welches entfernt(!) doppeldeutig oder irgendwie negativ ausgelegt werden könnten (z. B. Kritik an Angela Merkel oder die herrrschenden Zustände), schon wird man Opfer der hauseigenen Zensur.

FOCUS gehört in die Top-Riege der geistigen Massenvernichtungsmittel, ist Hofberichtserstattung in übelster Form. Wer dafür Geld ausgibt, kann gleich eine Parteispende leisten.

Milliardäre wie Focus-Verleger Hubert Burda haben es u. a. nie verkraftet, dass etwa ein Karl-Theodor-zu-Guttenberg - Beruf: reicher Sohn und Privater Vermögensverwalter - den Kanzlerthron nicht erklimmen konnten.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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28.06.2011 14:56 Uhr von Jean_Luc_Picard
 
+20 | -0
 
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Also ich bin froh, wenn ich die Kühnast nicht sehen muss!
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28.06.2011 15:10 Uhr von NGen
 
+9 | -2
 
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@Baron-Muenchhausen: da liest du aber einen anderen focus als ich. ähm, hast du ihn überhaupt mal gelesen? das mit handverlesener pro-guttenberg-berichterstattung stimmt schonmal vorn und hinten nicht. da frage ich mich ernsthaft, was man auf den rest deiner grimmigen behauptungen geben soll.
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28.06.2011 15:14 Uhr von Leondriel
 
+13 | -1
 
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Stimmt, aber sowas von! Ein beispielloser Affront!

Aber nicht, dass das Interview nicht gedruckt wurde, sondern dass es vorher abgestimmt wurde. Was bringen Interviews, bei denen die Politiker selbst die Fragen bestimmen? Klar sind die Grünen jetzt enttäuscht, dass ihre Propaganda rausgeflogen ist... und nichts anderes als Propaganda ist ein abgestimmtes Interview.
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28.06.2011 15:22 Uhr von Perisecor
 
+6 | -5
 
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@Baron-Muenchhausen: "„Zensur“ ist ein Begriff, der nur auf die Regierung anwendbar ist. Keine Privathandlung ist Zensur. Kein Privatmensch kann einen anderen knebeln oder eine Publikation unterdrücken - nur die Regierung kann das. Die Meinungsfreiheit privater Individuen beinhaltet das Recht, nicht zuzustimmen, nicht zuzuhören und nicht seine eigenen Gegner zu finanzieren." Ayn Rand
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28.06.2011 15:38 Uhr von Klecks13
 
+1 | -2
 
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Ich vermute: das war für die Ausgabe mit dem Titel "Warum die Grünen überwertet werden" (aktuell am Kiosk gesehen).
Warum sollten sie auch zu Wort kommen, wenn man sie gerade so schön zerlegen will ;-)
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28.06.2011 15:57 Uhr von Klecks13
 
+4 | -4
 
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@ Perisecor: Interessant, dass du ausgerechnet die radikalste Vertreterin des Neoliberalismus zitierst...

Abgesehen davon ist ein Presseorgan nunmal kein Privatmensch. Vor allem ist eine Zeitungsredaktion neutraler Berichterstattung verpflichtet, was der Focus-Redaktion offensichtlich völlig egal ist. In so fern kann man durchaus von Zensur sprechen.
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28.06.2011 16:03 Uhr von Perisecor
 
+5 | -2
 
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@Klecks13: "Abgesehen davon ist ein Presseorgan nunmal kein Privatmensch."

Es stehen Privatpersonen mit Privatansichten dahinter.

"Vor allem ist eine Zeitungsredaktion neutraler Berichterstattung verpflichtet"

Nein.
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28.06.2011 16:17 Uhr von Serverhorst32
 
+2 | -4
 
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warum eigentlich immer: solche doofen Fremdwörter wie Afront? Bin ich in Frankreich oder was?

Warum sagt man nicht einfach die finden das ist eine beispiellose unverschämtheit oder so, aber afront?

Demnächst reden wir nicht mehr sondern la babbeln oder statt im internet zu surfen tun wir dann gallopieren oder keine ahnung.

Irgendwo sollten wir auch noch beim deutsch bleiben.
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28.06.2011 16:33 Uhr von Loxy
 
+2 | -9
 
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Focus ist eine brilliant gemachte Zeitschrift, wenn ich mir die vermeintlichen Ziele der Macher mal so vorstelle (Markwort selber ist ja glühender FDP-Jünger).

"Fakten, Fakten, Fakten" kann ja auch keiner bestreiten, gell ;-)

Focus ist schon sehr Bildzeitungsniveau, nur mit Fremdwörtern. Passt besser zur Zielgruppe des geistigen BWL-Prekariats :-P

Ich wette unseren Bundes-Guido hätte man - auch zu Oppositionszeiten - nicht so ohne weiteres vor den Kopf gestoßen.
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28.06.2011 16:48 Uhr von Loxy
 
+6 | -3
 
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@ Serverhorst32: "im internet surfen" ist ja auch sooo deutsch *lol. "Internet" ist ein englischer Begriff, genau wie der lediglich eingedeutschte "surfen".

Französisch ist einfach nicht mehr "in" bzw. "en vouge" in der heutigen Zeit. Es gab aber mal Zeiten, wo das anders war. Da hatte man bspw. kein "Date" sondern ein "Rendevouz".

Ein wenig Allgemeinbildung hilft an der Stelle ungemein weiter (nicht böse gemeint, da Allgemeinbildung mittlerweile nur noch den Status "nice to have" hat, mehr nicht).

"Keks" ist übrigens auch ein eingedeutschter englischer Begriff und kommt von "cakes".

Ich warte noch auf den Tag, an dem es in Deutschland nicht mehr wie auch in England "Kindergarten" heißt, sondern "Kid´s Club"... lange kann es beim voranschreitenden Allgemeinbildungsverfall und dem Eindringen des Werbesprechs in unsere Alltagssprache nicht mehr dauern.

Dann kann ich im Ausland Engländern erklären, dass der "Kindergarten" in Deutschland "Kid´s Club" heißt. Das wird ein Spaß ^^
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28.06.2011 16:51 Uhr von Klecks13
 
+1 | -2
 
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@ Perisecor: "Es stehen Privatpersonen mit Privatansichten dahinter."

Die diese Personen privat zu halten haben. Sobald sie für die Zeitung jounalistisch tätig sind, sind sie das eben NICHT mehr privat sondern beruflich; da haben ihre Privatansichten nichts mehr zu suchen. Meinungen dürfen allenfalls in Form von Kommentaren veröffentlicht werden und müssen dann als solche gegenzeichnet werden.

Zur Neutralität:OK, "verpflichtet" stimmt vielleicht nicht ganz, es gilt aber der Grundsatz der Ausgewogenheit.
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28.06.2011 17:44 Uhr von all_in
 
+3 | -1
 
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@Klecks13: "Die diese Personen privat zu halten haben. Sobald sie für die Zeitung jounalistisch tätig sind, sind sie das eben NICHT mehr privat sondern beruflich; da haben ihre Privatansichten nichts mehr zu suchen."

Blödsinn. Zeitungen sind juristische Personen und sie dürfen alles publizieren, was ihnen in den Sinn kommt so lange es sich im gesetzlichen Rahmen befindet. Da haben Leute wie du überhaupt nicht reinzureden oder irgendwas zu verbieten. Wenn es dir nicht passt, dann lies sie nicht. Ich denke der Focus wird auf deine Wenigkeit als Leser verzichten können.
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28.06.2011 18:00 Uhr von marcel385
 
+3 | -0
 
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von mir aus können die das interview aufs klopapier drucken. da is es besser aufgehoben als im focus und erfüllt seinen zweck voll und ganz ;(
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28.06.2011 18:43 Uhr von Perisecor
 
+1 | -1
 
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@Klecks13: "da haben ihre Privatansichten nichts mehr zu suchen."

Das mag für Mitarbeiter gelten, nicht aber für die Herausgeber. Deren Linie ist entscheident.

Wenn die dir nicht passt, dann ist das dein Problem und nicht deren.

"es gilt aber der Grundsatz der Ausgewogenheit. "

Nein.

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