28.06.11 11:46 Uhr
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Hartz IV: Bildungspaket laut SPD-Politiker zu bürokratisch

Als viel zu bürokratisch wurde das Hartz-IV-Bildungspaket für Kinder von SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann bezeichnet. Vielen Eltern fehle es an Motivation. Sie müssten zuvor für ihren Nachwuchs einen Bildungsplan aufstellen. Dieser müsse dann bei den zuständigen Behörden durchgeboxt werden.

Oppermann sagte: "Die Kinder müssen abgeholt werden. Da kann man doch nicht sagen: Füllt ein paar Formulare aus." Besser wäre es seiner Ansicht nach den Kindern einen Rechtsanspruch zu geben, der es ihnen ermöglicht, eine Ganztagsschule zu besuchen.

Da das Bildungspaket immer noch nicht so genutzt wird, wie Bundessozialministerin Ursula von der Leyen sich das vorgestellt hatte, trifft sie sich heute mit den Kommunen zu einem zweiten "Runden Tisch".


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Politiker, Hartz IV, Bildungspaket
Quelle: www.open-report.de

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28.06.2011 12:09 Uhr von shadow#
 
+0 | -8
 
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Keine schlechte Idee: Das würde zumindest den Kindern der Komplettversager eine reelle Chance geben.
Ich bezweifle aber dass das von der Union überhaupt gewünscht ist...
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28.06.2011 12:20 Uhr von Pilot_Pirx
 
+11 | -1
 
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wie wär´s einfach mal: mit einem deutschlandweit einheitlichen Bildungssystem, in dem alle Kinder die gleichen Möglichkeiten haben?
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28.06.2011 12:29 Uhr von Jolly.Roger
 
+0 | -1
 
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Natürlich ist es zuviel verlangt, dass sich einige Eltern Gedanken um die Bildung und Förderung ihrer Kinder machen.

A: "Wo hat ihr Kind den Probleme?"
B: "In da Schule! Aba nuhr weil da Lehrer in nichd mag."


"mit einem deutschlandweit einheitlichen Bildungssystem, in dem alle Kinder die gleichen Möglichkeiten haben? "

Da stimme ich zu, zumindest innerhalb Deutschlands sollte das System identisch und damit vergleichbar sein. Ich halte es für wenig sinnvoll, dass das Schulsystem Ländersache ist, auch wenn wir in Bayern eher auf der besseren Seite stehen.
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28.06.2011 18:22 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+7 | -0
 
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Rechnet man die Ausgaben für das Bildungspaket hoc dann stehen beim derzeitigen Echo rund 75 Millionen Euro/Jahr einem Verwaltungsaufwand von 135 Millionen Euro/Jahr gegenüber.

Siehe ---> http://is.gd/...

Das für 10 Euro keiner zum Amt geht, liegt vermutlich an den hohen Anfahrtskosten - die das Geld bereits auffressen dürften. Davon abgesehen, nähme das Kind tatsächlich an einer "Bildungsmaßnahme" teil.

Nicht umsonst soll es böse Zungen geben, die das Almosen in "einmalige Anfahrt-Hilfe zur Bildungsstätte" umgetauft haben. Vertständlich, wenn man bedenkt, dass ein 7-jähriges Kind vom Land wohl kaum alleine in die nächste Ortschaft fährt.

Doch Hauptgrund der Ablehnung dürfte wohl die irrsinnige Risiko sein, welches Eltern eingehen, die wegen 10 Euro ihr Kind auch noch der Gefahr aussetzen, sich in ihrem Schulbetrieb oder in der KITA als Hartz-IV-Empfänger-Nachwuchs zu outen. In der Tat nur eine Frage der Zeit, bis die Infos vom Sekretariat, der Lehrerschaft etc.... an den Rest der Schule durchsickern.

Verantwortungsvolle Eltern lassen daher die Finger weg vom so getauften "Bildungspaket" – schon der Name toppt alles bislang Dagewesene.. Es soll übrigens - so hört man - auch viele Kinder geben (so ab einem Alter von 10 Jahren), die händeringend ihre Eltern anbetteln, sie bei ihren Lehrern nicht zu outen.

Das es nicht mehr als 10 Euro "Bildungshilfe" gibt - um, wie von der Leyen betont" - den Kindern "das Schicksal ihrer Eltern zu ersparen" (bei 10 Euro an Hohn wohl kaum noch zu überbieten, wo doch die warenkorb-spezifische Inflation dieser Einkommensgruppe alleine im vergangenen Jahr eine Kaufkraftverringerung von rund 30€ impliziert), dafür habe ich allerdings großes Verständnis:

Schließlich hat diese Bundesregierung alleine für Griechenland in den vergangenen 13 Monaten NeverComeBack-Rettungsgelder in Höhe von 65 Milliarden - im Schnellverfahren - genehmigt. Das sind schließlich zwei komplette griechische Haushalts-Jahresetats oder anders gesagt: 30.000 Euro pro 5-köfpiger Hellas-Familie.

Da bleibt freilich wenig Raum, noch für Chancengleichheit unter den 2,5 Millionen Armutskindern in Deutschland zu sorgen, zumal wir bekannterweise künftig griechische Beamte als Fachkräfte importieren und demnächst ohnehin alle länger arbeiten werden, weil es ja angeblich zu wenig "Qualifizierte" und verwendungsfähige junge Menschen in Deutschland in Deutschland geboren werden.....

-- Ironie Ende --

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]

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