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China: Ministerpräsident Wen Jiabao will mehr Demokratie

Seit einigen Tagen befindet sich der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao auf Europareise. Im Rahmen dieser Reise gab er nun auch bekannt, dass China bereit für mehr Freiheit und Demokratie sei. Inwieweit Wen Jiabao dies aber umsetzen will, ist nicht bekannt.

Da aber eine hohe Korruptionsrate und ungerechte Lohnverteilung zwei der größten Probleme in China sind und Jiabao wahrscheinlich nur mehr bis 2013 an der Macht ist, ist es fraglich, in wie weit er diesen Umbruch schaffen will.

Man entließ vor kurzem erst die Systemkritiker Ai Weiwei und Hu Jia in die Freiheit. Viele Experten sind der Meinung, dass man sich mit dieser Aktion das Vertrauen Europas erschleichen will.


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WebReporter: PunkaDillyCircus
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, China, Ministerpräsident, Demokratie, Wen Jiabao
Quelle: orf.at

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.06.2011 08:46 Uhr von PunkaDillyCircus
 
+7 | -0
 
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Ich persönlich glaube, dass China nicht innerhalb einiger Tage oder Wochen plötzlich gewillt ist sich der Demokratie anzunähern, auch wenn Wen Jiabao prinzipiell als einer der liberaleren chinesischen Politiker gilt. So muss man auch darauf achten, dass man erst vor kurzem stark gegen Systemgegner vorgegangen ist, als die Proteste in Afrika und im Nahen Osten immer bedrohlicher wurden.
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28.06.2011 09:55 Uhr von tenge
 
+10 | -1
 
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jaja der chinese will mit mehr demokratie "das vertrauen der europäer erschleichen"

der ami sagt er wolle guantanamo schließen, lässts offen, marschiert in libyen ein, verknackt systemgegner, erschießt zivilisten in afghanistan "das handy sah aus wie ein raketenwerfer" usw usf...
an den händen der demokratie klebt mittlerweile mehr blut als an denen des nationalsozialismus.
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28.06.2011 10:25 Uhr von weg_isser
 
+3 | -2
 
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So eine Demokratie wie bei uns? Die Möglichkeit zu haben, aus einer vielzahl von Marionetten das geringste Übel wählen zu dürfen.
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28.06.2011 10:32 Uhr von finalcp
 
+3 | -1
 
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scheinheilig: Ja warum wohl?

Die sozialen Konflikte, der soziale Sprengstoff in China, sie werden zum ernsten Problem und können das Land in Stücke reissen.

Wen Jiabao muss handeln, sonst drohen China ähnliche Aufstände wie in Arabien.

Was Chinas Problem ist, sind die Korruption und die Vetternwirtschaft der Provinzfunktionäre.

Die hat Jiabao überhaupt nicht im Griff. Aber es ist wie bei uns. Für Wachstum wird sowas erstmal in Kauf genommen und sich dann künstlich empört über solche Auswüchse.

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