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Bewerber nutzen den verdeckten Arbeitsmarkt zu wenig

Lediglich fünf Prozent aller Bewerber nutzen den verdeckten Arbeitsmarkt. Dies ist das Fazit von Reiner Hellweg, Dozent für Personal- und Organisationsentwicklung an der privaten Fachhochschule Heidelberg.

Nur etwa 30 Prozent aller Stellen werden offen ausgeschrieben. Auf diese offen ausgeschriebenen Stellen bewerben sich allerdings 95 Prozent aller Bewerber.

Als Bewerbungsstrategie für den verdeckten Arbeitsmarkt sollten Bewerber Networking betreiben, Kontakt zu Headhuntern aufnehmen und Initiativbewerbungen verschicken.


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WebReporter: chrnae
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Stelle, Arbeitsmarkt, Bewerbung, Bewerber, Stellenausschreibung
Quelle: www.mitarbeiter-blog.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.06.2011 08:17 Uhr von Katzee
 
+42 | -2
 
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Es wäre: hilfreich, wenn in dem Artikel erklärt würde, was unter dem "verdeckten" Arbeitsmarkt zu verstehen ist.

Ausserdem wird ein "Headhunter" sich wohl kaum für den normalen Durchschnittsarbeitslosen (Arbeiter, Angestellten) interessieren sondern sich eher für gehobene Arbeitsstellen in den Chefetagen engagieren.
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28.06.2011 08:35 Uhr von Radif
 
+15 | -1
 
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Kein Wunder das wir einen Fachkräftemangel haben wenn so viele Stellen nichtmal öffentlich ausgeschrieben werden.

Wenn man den Arbeitsmarktberichten halbwegs glauben schenken darf ist langsam die Zeit gekommen, in denen sich wieder die Unternehmen mehr auf eine gute Stellenbeschreibung herrausstechen muss.
Die unternehmen können ja kaum erwarten das hunderte Fachkräfte über Networking in ihr unternehmen finden
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28.06.2011 09:01 Uhr von Klecks13
 
+12 | -0
 
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Was dieser: sicher hoch qualifizierte Dozent für Personal- und Organisationsentwicklung vergessen hat zu erwähnen: Der sog. verdeckte Arbeitsmarkt existiert praktisch nur für Spezialisten. Wenn spezielle Qualifikationen benötigt werden, ist es für Unternehmen wesentlich effektiver, über Headhunter und social Networks zu suchen als mit einer öfftl. Ausschreibung unter hunderten Bewerbungen die wenigen passenden Kandidaten raus zu filtern.

für Maurer, Lageristen oder Verkäuferinnen wird sich ein Headhunter aber weniger lohnen. Da wird eine Anzeige geschaltet, ein Praktikant darf die 20 optisch schönsten Bewerbungen aussuchen und dann entscheidet der Personaler, wer von denen zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird.
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28.06.2011 09:34 Uhr von CoffeMaker
 
+6 | -1
 
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@Klecks13 nee das stimmt nicht ganz. Die Jobs die die Headhunter finden sind meistens Jobs die auch der Arbeitslose finden würde (wenn er ihn denn wollte) das heißt unterbezahlt, zu weit weg, schlechte Arbeitszeit, schlechtes Arbeitsklima.

Jobs die gut bezahlt werden , werden mit Absicht nicht ausgeschrieben weil Quasie die bereits dort arbeiten ihre Familie und Freunde mit einbringen. Vitamin B ist gefragt.

Das macht übrigends auch das Arbeitsamt. Sahnejobs werden erst garnicht öffentlich gemacht sondern erst unter Familie und Freunde der ARGE-Mitarbeiter verteilt.
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28.06.2011 09:45 Uhr von Johnny Cache
 
+3 | -1
 
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Initiativbewerbungen Wenn ich sowas schon höre. Natürlich ist es scheiße wenn man sich auf ausgeschriebene Stellen bewirbt auf die wegen des bekannten Fachkräftemangels nur 100 andere auch wollen, aber noch blöder wäre es wohl sich blind bei Firmen zu bewerben von denen man praktisch nichts weiß. Selbst wenn die tatsächlich jemanden suchen würden, was ja alles andere als sicher ist, dann müßte es schon sowas wie ein 6er im Lotto sein daß sie gerade jemanden mit genau diesen Qualifikationen haben wollen.

Initiativbewerbungen mögen für 08/15-Jobs durchaus sinnvoll sein, aber wenn man auf bestimmte Bereiche spezialisiert ist kann man sich das doch gleich in die Haare schmieren. Auf der anderen Seite brauchen sich die Firmen aber nicht zu beschweren daß sich niemend bewirbt wenn sie die Stellen gar nicht ausschreiben.
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28.06.2011 09:50 Uhr von derNameIstProgramm
 
+4 | -0
 
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Ist doch normal, oder? Bisher habe ich jeden Job durch Initiativbewerbungen bekommen, aber noch nie einen über eine ganz normale Ausschreibung. Zweimal war es sogar so, dass ich erst ein halbes Jahr später etwas von den Unternehmen gehört habe, dann aber gleich mit Einladung zum Bewerbungsgespräch. Bei solcher Art von Bewerbung ist die Chance einfach größer.

Aus eigener Erfahrung hier im Unternehmen kann ich sagen, dass bei offenen Stellen immer zuerst geschaut wird, ob man jemanden im Unternehmen nimmt. Und diese Kandidaten lässt man meist gegen Leute antreten, die man irgendwoher hat, eben z.B. über Initiativbewerbungen. Und wenn der dann gut ist, dann hat der Unternehmensinterne Bewerber auch mal Pech. Nur aktiv über Stellenausschreibungen wird erst dann gesucht, wenn wirklich keine Kandidat zur Verfügung steht oder für den Job geeignet ist.
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28.06.2011 10:05 Uhr von Klecks13
 
+3 | -0
 
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@ CoffeMaker: Es gibt Headhunter, die den Job seit 30 Jahren machen und praktisch nur Hochqualifizierte vermitteln, weil dafür entsprechende Provisionen gezahlt werden. 3 Monatsgehälter für einen guten Projektmanager oder Systemspezialisten sind nicht unüblich.
Und es gibt Vermittlungsagenturen, die gegen Gutschein den Job erledigen, für den eigentlich schon die Fallmanager der ARGE bezahlt werden. Das sind die, von denen du schreibst ;-)

Sahnejobs gibt es auch über Social Networks u.ä., wenn man eine gefragte Qualifikation hat. Und es gibt auch immer wieder mal welche über Stellenanzeigen. Aber in der Masse hast du schon Recht: Wirklich gute Jobs für Handwerker, Bürokräfte usw. gibt´s meistens nur über Beziehungen.

Allerdings bezweifle ich, dass überhaupt jemand einen Job haben will, der bei der ARGE gemeldet wird. Dort landen nur die Stellen, für die sich anders keiner finden lässt: Firmen mit miesem Ruf, Arbeitnehmerüberlassungen mit Stundenlöhnen unter 5€, Drecksjobs, die auch kein Rumäne aus den hinteren Karpaten machen will usw. Sprich: Alles, was sich niemand freiwillig antut; da braucht man die Zwangsbewerber der ARGE.
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28.06.2011 10:19 Uhr von Mario1985
 
+1 | -1
 
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Naja: das beste was man machen kann sind Initiativbewerbungen....
man muss dann vielleicht mehr verschicken aber i-wann hat man dann auch erfolg.... hab fast 100 Bewerbungen geschrieben und hatte schlußendlich 5 Zusagen....
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28.06.2011 11:01 Uhr von JesusSchmidt
 
+1 | -4
 
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@Mario1985: ein echt toller erfolg. hast du langeweile?
ich würde mich ja vorzugsweise dort bewerben, wo ich auch eine chance auf einstellung habe.
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28.06.2011 11:08 Uhr von nachoben
 
+1 | -0
 
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Bei eigentlich allen größeren Unternehmen werden Stellenausschreibungen erstmal mehrere Monate intern ausgeschrieben. Wenn sich nach dieser Zeit keiner findet werden werden sie auf der Internetseite veröffentlich, wenn dann die Stelle immer noch nicht besetzt ist wird das ganze an das Arbeitsamt, etc weitergegeben.

Wenn man nun eine Initiativbewerbung abschickt, also sich für einen Job bewirb der öffentlich noch garnicht ausgeschrieben ist, kommt man normalerweise auf eine Warteliste die abgerufen wird sobald intern niemand gefunden ist.

So hat man die Chance einen Job zu bekommen ohne das dieser öffentlich ausgeschrieben ist.
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28.06.2011 11:18 Uhr von Klecks13
 
+1 | -0
 
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@ JesusSchmidt: "ein echt toller erfolg. hast du langeweile?"

Ich vermute, er hat dringend ´nen Job gebraucht.

"ich würde mich ja vorzugsweise dort bewerben, wo ich auch eine chance auf einstellung habe."

Toll, wie du das machen würdest. Auf die Idee wird Mario1985 sicher noch nicht gekommen sein. Echt genialer Einfall!
Dumm nur, wenn grad kein solcher Job angeboten wird oder man die Angebote schon alle abgegrast hat..

Mario konnte mit seinen 100 Initiativbewerbungen immerhin zwischen 5 Jobs wählen; andere sind froh, wenn sie EINEN bekommen. Von daher: Ja, es IST ein toller Erfolg! Und dein Kommentar entsprechend abwertend und völlig überflüssig.

[ nachträglich editiert von Klecks13 ]
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28.06.2011 11:44 Uhr von nachoben
 
+1 | -0
 
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@ Johnny Cache: Dann bewirbt man sich einfach in dem Gebiet in dem man arbeiten will....

Initiativbewerbungen haben sowieso nur bei großen Firmen echte Erfolgsaussichten.

Als Beispiel: Du bewirbst dich bei Audi als Fachinformatiker Fachrichtung Anwendungsentwicklung im Bereich SAP-Programmierung.
In den Bewerbungstext schreibst du rein das du auch für Jobverschläge öffen wärst die ein ähnliches Tätigkeitenfeld haben.
Kannst ja bei den alternativen immer noch ablehnen...

Ich persönlich kenne sehr viele Leute die so an ihre Jobs gekommen sind... Ein Bekannter der in dem Unternehmen arbeitet guckt sich die internen Stellenausschreibungen an, sieht was passenden und gibt eine Info. Man schickt eine Initiativbewerbung. Intern wurde keiner gefunden, die gucken in Ihre Datenbank: Oh da hat sich ja jemand genau für diese Tätigkeit beworben... und schwups bist drin wenn deine Qualifikationen passen.
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28.06.2011 12:00 Uhr von Mario1985
 
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JesusSchmidt: ganz ehrlich??? in welcher Welt lebst du?? einmal Finger schnippen und schon hast du 5 Stellen oder wie??? das ist leider gottes nur extremst selten der Fall...

Ich habe nicht dringend eine Stelle gebraucht, ich wollte nur nicht vom Amt leben nach dem Studium.... Denn vom Amt hätte ich mehr Geld zur Verfügung gehabt als während des Studiums.... Und was ist daran so schwer? Wer Geld verdienen will muss Geld investieren(so funktioniert Marktwirtschaft). Und so habe ich mir sämtliche Adressen von interessanten Firmen rausgesucht und mich dort beworben, wohlwissend, dass dort keine Stelle ausgeschrieben war. Und dort zu bewerben, wo man eine Chance auf Einstellung hat, weißt du das im Voraus. Die Stelle ich die ich am Freitag antrete werden, hatte man mir im Vorfeld telefonisch abgesagt, weil dort kein Bedarf herrschen würde, jedoch meine Bewerbung an eine Zweigstelle weitergeleitet. Und dort werde ich dann anfangen. Hätte ich mich nicht so bemüht/gekümmert, hätte es wieder gehießen, tja warum bewirbst du dich denn auch nur so wenig.....

nachoben:
"Initiativbewerbungen haben sowieso nur bei großen Firmen echte Erfolgsaussichten." Komisch, dass von den 5 Zusagen 3 von Firmen kommen die unter 10 Angestellte haben, und die Stelle nicht ausgeschrieben haben. Und bei den ganz großen kommt man eh nur durch Beziehungen rein.... Aber das war halt bei Steuerbüros, wie es dann in der Freien Wirtschaft aussieht steht wieder auf einem anderem Blatt Papier...
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02.07.2011 10:50 Uhr von Hanno63
 
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das Problem liegt bei der ARGE, denn: kein vernünftiger , logisch denkender Arbeitgeber würde je die ARGE auch nur eine Sekunde "belästigen" bei Personal-Suche, denn es gibt ja fast nur Ärger, mit Unwilligen und /oder unfähigen Leuten und nur ganz selten passt da etwas zusammen.

Wer gute Arbeit zu guter Bezahlung haben will ,der muss bei den vielen offenen Stellen , direkt und "persönlich" vorstellig werden, denn gute , lohnende Arbeit gibt es "nur" über einschlägige Fachblätter, als Verwandtschaft eines Tätigen dort oder bei persönlichem Einsatz .
Leider sammelt sich bei ARGE "alles" was mit dem Wort "Arbeit" , aber oft nicht mit dem Willen zur Arbeit dort registriert ist, also alles nur pauschal und selten kommt da etwas Braucbares bei heraus.

Aber hier jetzt schon ca.zum 100-sten Mal dieses Thema angesprochen , scheinen nur Arbeitsunwillige, die zu allen Tageszeiten hier sich rumtreibenden Menschen mit ihren Negatv.Texten ,..immer wieder Miss-Stimmung zu verbreiten.
Warum .???
Aber es gibt Arbeit genug, allerdings nicht für jeden Einzelnen und auch 50-jährige haben grosse Chancen , allerdins : nur ohne ARGE und nur als ehrliche, fähige Bewerber,

[ nachträglich editiert von Hanno63 ]

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