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Rettung von Griechenland verstößt gegen Pakt

Das verschuldete Griechenland soll scheinbar mit einem "Euro-Rettungsschirm" vor der Pleite bewahrt werden. Nicht alle sehen das positiv: So meldeten die deutschen Familienunternehmer verärgert, dass die Rettung von Griechenland gegen den Stabilitäts- und Wachstumspakt verstoße.

Der Stabilitäts- und Wachstumspakt schreibt vor, dass kein EU-Land für ein anderes einstehen muss. Die Familienunternehmer fordern von der deutschen Politik die Gefahren für deutsche Haushalte zu erkennen und den Ausstieg für verschuldete Länder aus der EU möglich zu machen.

Andere Unternehmen befürworten das Rettungspaket jedoch. Sie möchten, dass die Politik es als Notwendigkeit sehen, an ein stabiles Europa und am dem damit verbundenen Wohlstand zu arbeiten.


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WebReporter: clarissa_blue
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Griechenland, Unternehmen, Rettung, Ausstieg, Stabilität, Pakt
Quelle: www.google.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.06.2011 15:00 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+29 | -2
 
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Artikel 125 - Lissabon.Vertrag: (1) Die Union haftet nicht für die Verbindlichkeiten der Zentralregierungen, der regionalen oder lokalen Gebietskörperschaften oder anderen öffentlich-rechtlichen Körperschaften, sonstiger Einrichtungen des öffentlichen Rechts oder öffentlicher Unternehmen von Mitgliedstaaten und tritt nicht für derartige Verbindlichkeiten ein; dies gilt unbeschadet der gegenseitigen finanziellen Garantien für die gemeinsame Durchführung eines bestimmten Vorhabens. Ein Mitgliedstaat haftet nicht für die Verbindlichkeiten der Zentralregierungen, der regionalen oder lokalen Gebietskörperschaften oder anderen öffentlich-rechtlichen Körperschaften, sonstiger Einrichtungen des öffentlichen Rechts oder öffentlicher Unternehmen eines anderen Mitgliedstaats und tritt nicht für derartige Verbindlichkeiten ein; dies gilt unbeschadet der gegenseitigen finanziellen Garantien für die gemeinsame Durchführung eines bestimmten Vorhabens.

(2) Der Rat kann erforderlichenfalls auf Vorschlag der Kommission und nach Anhörung des Europäischen Parlaments die Definitionen für die Anwendung der in den Artikeln 123 und 124 sowie in diesem Artikel vorgesehenen Verbote näher bestimmen.

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Doch was nutzen Verträge in einer faktischen Kommissar-Diktatur?

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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27.06.2011 15:53 Uhr von Julian73
 
+20 | -0
 
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Der wahre Grund: Der wahre Grund warum Unternehmen und Andere eine Pleite von Griechenland nicht zulassen wollen, ist reines Eigeninteresse.

Zum Beispiel die EZB. Die will keine Pleite, weil sie dann gleich mit Pleite geht. Die EZB hat kein Geld um im Falle des Staatsbankrotts Forderungen zu begleichen.

Hier ist die Grafik:
http://www.start-trading.de/...

[ nachträglich editiert von Julian73 ]
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27.06.2011 15:57 Uhr von Tleining
 
+7 | -1
 
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Grenzen ziehen: Ich frage mich da nur, wo hier die Grenze gezogen wird. Ab wann wird denn ein Ausstieg eines Landes dann vorgeschrieben? Sobald das Land gegen den Pakt verstößt? Deutschland hat wiederholt mehr Schulden aufgenommen als eigentlich erlaubt.
In dem Moment, in dem Griechenland freiwillig, oder aus Zwang, aus der EU austritt, bricht das ganze zusammen. Außer den Bürgern möchte das natürlich keiner.
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27.06.2011 16:04 Uhr von bigJJ
 
+5 | -0
 
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@Julian73: genau, wer hat denn die ganzen forderungen aufgekauft, die die banken in griechenland hatten?

richtigggg die EZB! und somit wir!
natürlich will die ezb und eu dann nicht, dass griechenland weg vom fenster ist... das wäre ein schuss ins eigene bein!

das geld das wir zahlen stecken wir nur banken in den hals. das geld werden wir nie wieder sehen!
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27.06.2011 16:04 Uhr von no_trespassing
 
+11 | -2
 
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@Baron-Muenchhausen: Geht noch viel weiter:

Artikel 146 (Grundgesetz):

"Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands f