26.06.11 14:52 Uhr
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Experten meinen: Deutsche müssen in Zukunft täglich länger arbeiten

Wenig Erfreuliches vermeldet jetzt das Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit (IZA). Nach dessen Berechnungen müssten die Deutschen in Zukunft nicht nur immer länger bis zur Rente arbeiten, sondern auch täglich rund eine Stunde mehr.

Ab dem Jahr 2013 werde die Alterung in Deutschland einen Wert erreichen, der mit den normalen Arbeitszeiten und Gewohnheiten nicht mehr zu machen sei, so ein Sprecher.

Auch ein immer weiter nach hinten verschobenes Rentenalter und zusätzlich verstärkte Zuwanderung werden nicht die endgültige Lösung des Problems sein.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsche, Zukunft, Rente, Arbeitszeit
Quelle: de.finance.yahoo.com

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48 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.06.2011 14:52 Uhr von spencinator78
 
+24 | -0
 
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Na das sind doch tolle Aussichten, da werden sich die Bürger sicher freuen. Ironie Off. Bitte auch die Quelle für ausführliche Zahlen lesen.
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26.06.2011 14:55 Uhr von Klassenfeind
 
+67 | -1
 
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Klar doch ! Wir haben immer noch nicht genug Arbeitslose und prekär Beschäftigte..!!!
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26.06.2011 14:56 Uhr von b0ns4i
 
+54 | -0
 
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aber dann doch auch sicherlich mit gleich bleibendem Lohn oder meine lieben "Experten" der Arbeitgeber?!
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26.06.2011 15:18 Uhr von artefaktum
 
+69 | -0
 
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Lobbyarbeit: Gegründet und finanziert wird das "Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit" übrigens von der Deutschen Post AG, also einem Arbeitgeber. Dass die längere Arbeitszeiten fordern, verwundert da nicht wirklich. Das Ganze kann man also getrost als Lobbyarbeit abhaken.
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26.06.2011 15:28 Uhr von georgygx
 
+24 | -2
 
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haha: das problem sind nicht die menschen, das problem ist das system !

nach diesem system geht es einfach nur um das "mehr, mehr mehr"

aber die resourcen der welt sind nunmal nicht unendlich!

wir können uns nunmal nicht ewig weiter vermehren um die rentner zu finanzieren.
wir können nicht immer mehr und mehr produzieren um den gewinn zu steigern.
...

in wenigen jahren werden wir das alle sehr schmerzhaft merken
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26.06.2011 15:41 Uhr von sicness66
 
+23 | -0
 
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haha: "Zu den – teils kontrovers diskutierten – Reformvorschlägen des IZA für den deutschen Arbeitsmarkt zählen das Workfare-Konzept[4] als Alternative zum Kombilohn-Modell, die Ablehnung der flächendeckenden Einführung von Mindestlöhnen, flexiblere (längere) Arbeitszeiten, die Lockerung des Kündigungsschutzes sowie die Anhebung des Renteneintrittsalters."

Muss man noch mehr schreiben aus welcher Ecke es kommt ?
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26.06.2011 16:09 Uhr von Phyra
 
+13 | -0
 
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so mag das problem von der sichtweise der finanzierung durchaus aussehen, aber die rechnung geht schon alleine deswegen nciht auf, weil 1h mehr arbeit pro tag und person auch gleichzeitig mehr arbeitslose bedeutet die wieder nciht einzahlen koennen.
daran, dass diese experten wirklich wissenschaftlich gearbeitet haben, kann man getrost zweifeln.
wenn ich sehe wie Dt immer weiter zum abstuerzen gebracht wird, nur um das alte und verrottete system der sozialen marktwirtschaft noch am leben zu erhalten moechte ich fast heulen.
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26.06.2011 16:16 Uhr von Floxxor
 
+13 | -0
 
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Die Produktivität: ist langfristig nur gestiegen, wenn wir also nicht immer mehr wollten, kämen wir sogar mit weniger Arbeit aus... also mal ganz unabhängig davon, dass solche Quatschköppe besser mal die Fresse halten sollen.
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26.06.2011 16:30 Uhr von zer0six
 
+16 | -1
 
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Mehr arbeiten? Wofür? Warum muss jeder eigentlich so viel arbeiten? Gibt es zu wenig Güter für überreiche Konsumenten? Ersticken wir in zu vielen natürlichen Ressourcen? Sind die Zyklen der Produktion und des Konsums immer noch zu lang?
Die Fragen mögen naiv erscheinen, dennoch sind sie (m.E.) legitim. Ich brauch nicht alle 5 Monate ein neues Handy, MP3-Player oder derartiges - und bin es ehrlich gesagt leid, für andere, die diesen Schnickschnack brauchen, bis 70 den Hampelmann zu spielen.
Ich bin kein Technikfeind -im Gegenteil- ich finde, man sollte (vereinfacht) die Automation vorantreiben, mehr Leute einstellen und im Gegenzug die Arbeitszeiten verkürzen.

[ nachträglich editiert von zer0six ]
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26.06.2011 17:01 Uhr von no_trespassing
 
+19 | -1
 
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Logisch: Wir müssen ja für halb Europa mitarbeiten.
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26.06.2011 17:05 Uhr von Podeda
 
+4 | -0
 
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Ne Stunde mehr??? Gibts dann auch mehr Penunzen?
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26.06.2011 17:30 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+12 | -0
 
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Freilich wegen der "Alterspyramide": Seltsam, wo die Produktivität doch viel schneller steigt, die XXL-Aufschwung gar nicht mehr "aufhört", die privaten Nettovermögen explodieren und so groß sind wie nie zu vor (wie dumm, dass davon fast 80% den oberen 10% gehören).

Volksverblödung 2.0 beginnt:
Mind. 65 Milliarden Euro wurden in den letzten 13 Monaten alleine aus Deutschland (!) nach Griechenland verpackt. Das entspricht zwei kompletten griechischen Staatshaushalten.

Im Klartext: Jede(!) 5-köpfige griechische Familie erhielt in den vergangenen 13 Monaten im Durchnitt 30.000 Euro aus Deutschland - Kredite und Transferleistungen auf Never-Come-Back-Basis. Mit seinem Sparvorhaben schafft es Hellas nicht einmal, seinen eigenen Schuldenberg konstant zu halten, diese soll von 2011 bis 2015 von 340 Mrd. Euro bis 470 Mrd. steigen. Eurobonds sind die bereits am Freitag von der Kanzlerette angedeutete Antwort darauf.

Angesichts von 10-Euro-Bildungsgutscheinen für deutsche Armutskinder schon ein Riesenskandal, doch nun zu behaupten, die Deutschen arbeiten noch nicht lange genug, ist einfach nur noch der Gipfel.

EU-Wirtschaftsexperte Prof. Dr. Peter Spahn von der Universität Hohenheim hatte - wie so viele - in einem Interview mit dem European Circle schon im Januar 2011 Klartext gesprochen und den Deutschen angekündigt, demnächst von der Regierung in Berlin über einen Monat pro Jahr zusätzlich Arbeit aufgebrummt zu bekommen.

Es sei ein Fehler gewesen, Griechenland nach Aufdeckung der Schummeleien nicht aus der Europäischen Währungsuninion (EWU) auszuschließen.

Zudem ist eine Eurozone der zwei Geschwindigkeiten ein grundsätzlicher Systemfehler, den die hiesigen Arbeitnehmer gleich doppelt bezahlen müssen: Neben Lohn-, Sozial- und Rentendumping in Zukunft eben auch mit gewaltigen Transfersummen und Eurobonds. Kurzum: Was Lafontaine den Bürgern seit über 15 Jahren erklärt.

Spahn: Die deutschen Arbeitnehmer und Steuerzahler würden sich fragen, wie sinnvoll es ist, fünf bis zehn Prozent der jährlichen Arbeitszeit für Geschenke an die Handelspartner Deutschlands zu verwenden.

Siehe ---> http://www.handelsblatt.com/...

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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26.06.2011 17:36 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+2 | -0
 
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26.06.2011 18:05 Uhr von stanlay
 
+3 | -1
 
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wir müssen garnicht arbeiten: http://content.stuttgarter-zeitung.de/...
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26.06.2011 18:06 Uhr von Copykill*
 
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Na dann lasst doch noch: mehr Menschen in dieses Land,
die weder Ausbildung, noch Aussicht auf eine geregelte Arbeit haben.
Die werden dann die kommenden 50 Jahre, ebenfalls durchgefüttert.

Die sollten in 10-20 Jahren mal bekannt geben,
wieviele Migranten hier länger wie 40 Jahre leben,
und nie gearbeitet, und somit nie in die Sozialkassen eingezahlt haben.

Das Problem ist weniger bei den Migranten,
wie bei denen die sie blauäugig immer weiter herein bitten.

Weniger Sozialschmarotzer reinlassen, dafür mehr von der Sorte, die dieses Land weiterbringen wollen.

Und dann bitte noch etwas härter bei Deutschen Arbeitsverweigerer durchgreifen.
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26.06.2011 18:47 Uhr von Merldeon
 
+8 | -4
 
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wann kapiert: es unsere regierung endlich
1.gennerelles Überstundenverbot per Gesetz .
2 neue Mitarbeiter einstellen wenn Mehrarbeit anliegt, da Überstunden in den meisten Betrieben keine Ausnahme sondern die regel sind..
3 Mehrwertsteuer abschaffen somit wird mehr konsumiert,folglich muss mehr produziert werden (produktionsanlagen eingeschlossen).somit auch mehr beschäftigt werden was geld in Staats und Sozialkassen spült ,so das auch die Sozialbeiträge auf ein Erträgliches maß redziert werden können.
Arbeit muss sich lohnen und soll noch genug Freizeit bieten, damit der Mitarbeiter auch konsumiert (Waren,Ausfahrten,Dienstleistungen usw)
Aber unsere Wirtschaft und ReGierung ist überhaupt nicht an Vollbeschäftigung interessiert ,stellen doch die Arbeitslosen das Ideale Druckmittel gegen die Arbeitnehmer dar.(Wenn Du nicht willst kannst Du ja gehen ,da stehen noch genügend) Es gab mal zeiten da lief es Umgekehrt da konnte der AN sagen" dann fange ich eben morgen nebenan zu arbeiten an und Du machst deinen mist selber"
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26.06.2011 18:48 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+7 | -0
 
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@Artefaktum: Das Lobby-Institut "IZA" gilt als einer der Schrittmacher neoliberaler schwarz-gelber Politik:

Es ist bekannt für seinen wegen Steuerbetrugs verurteilten Vorstandsvorsitzenden Klaus Zumwinkel und CEO Klaus F. Zimmermann, dem vom Rechnungshof Berlin Verschwendung von Steuergeldern in Millionenhöhe und ein autokratischer Führungsstil bei geringer Anwesenheitszeit vorgeworfen wird. Der Mann räumt in diesem Sommer sein Amt. Ebenfalls legendär ist IZA-Arbeitspolitik-Direktor und Ex-Deutsche-Bank-Chef Hilmar Schneider, der laut Focus auf einer Tagung den Vorschlag einer "Arbeitslosen-Auktion" unterbreitete, bei der Unternehmen Arbeitskraft ersteigern können. Siehe --> http://www.focus.de/...

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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26.06.2011 18:49 Uhr von artefaktum
 
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@BastB: "Grob gesagt, die Arbeit, die jetzt von 10 Leuten gemacht wird, muss dann von 6 oder 7 Leuten erledigt werden (...)"

Die Produktivität Deutschlands pro Arbeitnehmer war im Jahr 2000 ca. doppelt(!) so hoch wie im Jahr 1970. Unsere Produktivität hat sich also innerhalb von 30 Jahren verdoppelt (und ist heute - also 11 Jahre später - natürlich noch höher). Müssen die Arbeitnehmer entsprechend dann auch heute nur noch halb so viel arbeiten?
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26.06.2011 19:39 Uhr von kotffluegel
 
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ich lebe doch nicht für die arbeit also bitte, in manchen ländern arbeiten sie weniger.. und sie sind pleite... wir sollen jetzt mehr arbeiten um sowas zu finanzieren???? nee... fällt aus wegen is nicht... sollen sie selbst erstmal 40h die woche arbeiten gehen!!! nicht noch siesta und was weiß ich machen... und auch wirklich arbeiten, sie südeuropäische komm ich heut nicht komm ich morgen gibt es nicht, papier ist geduldig mentalität ist auch nicht gerade wirtschaftsförderlich

ich mein leuten die nicht oder nur teilweise in den rententopf eingezahlt haben gänzlich auszuschließen ist auch falsch.. viele arbeiten ja trotzdem, pflege von angehörigen oder kindererziehung ist auch nicht gerade zuckerschlecken.... und sollte wie andere arbeit angerechnet werden, weil die leute sind ja trotzdem produktiv...

ich mein jetzt nicht ausschlafen die kiddies vorm tv sitzen und sich über harzt und kindergeld freuen und sich in der sozialen hängematte sühlen, sondern halt die ersten 1-2-3 lebensjahre sich kümmern, danach vllt nur halbtagsarbeiten um auch nach der schule die kinder zu betreuen... ganztagsschulen (oder auch kita plätze) mit hausaufgaben betreuung, ordentlich mittagessen etc. ist ja auch nicht überall gang und gebe.... da muss man halt dran arbeiten wenn man gerne auch will dass wieder neue kleine rentenzahlerchen in die welt gesetzt werden...

und wenn ich mehr als 8 h arbeite, werde ich mir kein kind anschaffen weil ich nach 9 h und mehr arbeit bestimmt nicht mehr den elan aufbringen kann mich noch vernünftig mit denen zu beschäftigen, bzw. auch einfach nichts mehr von familie und freizeit habe...

ich gehe gerne arbeiten, aber ich bin nicht geboren worden um arbeiter zu sein, sondern um mensch zu sein...
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26.06.2011 19:40 Uhr von DerHenkerr
 
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ich bin dafür: ich bin dafür das wir bis 150 jahre arbeiten müssen.

ironie off
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26.06.2011 19:43 Uhr von Chuzpe87
 
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Erst heulen alle rum, dass wir zu viel tun und wir weniger arbeiten sollen, damit wir nicht so gut in der EU stehen und jetzt sollen wir noch mehr arbeiten.

Alles andere wäre ja auch reine Spekulation.
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26.06.2011 19:47 Uhr von asyali
 
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Wie kommt es das überall anders die Leute weniger und Kürzer arbeiten und wir hier in D. uns ins Grabschuften.
Im Gegenteil wir verschulden uns um die Schulden anderer zubegleichen und Ihnen eine frühe Rente zu Garantieren . Da stimmt doch etwas nicht??!
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26.06.2011 19:57 Uhr von Ricky1980
 
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Steuern runter,Arbeit rauf! Tja, denkt mal darüber nach,was die Politiker noch versprochen haben : "Die Steuern werden gesenkt!"

Aber das Kleingedruckte hat niemand gelesen :

"Dafür wird eben unentgeldlich ne Stunde täglich länger gearbeitet"
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26.06.2011 20:34 Uhr von unomagan
 
+0 | -1
 
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Cool: dann arbeite ich 13 Stunden am Tag!

Hurra!





nicht...
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26.06.2011 22:20 Uhr von grandmasterchef
 
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Bullshit bei jeder Leihirma wo ich war gabs 40-45std, und es wird mit 35std geworben - rest kriegt man eh nicht ausgezahlt. doofes zeitkonto...

wenn soviel mehrarbeit ansteht, wieso keine neuen leute anheuern. tz

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