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Facebook kann den Versicherungsschutz gefährden

Die "Was machst du gerade"-Funktion gleicht einer persönlichen Einladung zur Straftat, wenn im Profil gleichzeitig die Adresse sowie eine Auslandsaufenthalt - beispielsweise auf Mallorca - angegeben sind. Ein dem folgender Einbruchdiebstahl ist aufgrund grober Fahrlässigkeit nicht mitversichert.

Anlässlich der Facebook Party von "Thessa" am 6. Juni erfolgten 16.000 Einladungen, wovon nur 1.600 Gäste eintrafen. Da der Vater die Party im Vorfeld absagte und einen privaten Sicherheitsdienst engagierte, musste er weder Polizei noch die Abfallbeseitigung bezahlen.

Wenn die Social Media Party zur "Hausabrissparty" im eigenen Haus wird, zahlt die Hausratversicherung nicht. Die Schäden durch solche Feiern finden meist mutwillig statt, deshalb geht der Versicherer von Vandalismus aus. Dieser Tatbestand ist bedingungsgemäß nicht mitversichert.


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WebReporter: Berufspsycho
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Facebook, Schaden, Vandalismus, Versicherungsschutz
Quelle: www.dasinvestment.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.06.2011 14:25 Uhr von Berufspsycho
 
+10 | -1
 
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Und das sind bei Leibe nicht die einzigen Probleme, generell kann man sagen, dass social networks den Versicherungsschutz auf viele Art und Weise gefährden.
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26.06.2011 14:44 Uhr von Berufspsycho
 
+6 | -3
 
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Du hast teilweise Recht zu den großen Problemen gehört aber, dass es ja nicht reicht, dass Du deinen Datenschutz ernst nimmst. Deine ganzen "buddies" machen es ja nicht zwingend genau so. Manche Versicherer haben tatsächlich schon Sachbearbeiter, welche social networks nach solchen Beweisen abklappern.

Übrigens habe ich mal durchs Studenten KZ (jaja, mieser Wortwitz) einen Job nicht bekommen, kenns also aus ärgerlicher Praxis.
Versuch macht kluch´! ;)
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26.06.2011 16:14 Uhr von Podeda
 
+5 | -7
 
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Ich finde es ne Sauerrei das die Versicherer mit allen Mittel versuchen, sich vor Zahlungen zu drücken. Nur weisl im FB Profil zu sehen ist....
Wenn eine Knacki mich 14 Tage beobachtet sieht er, das ich jeden Tag um 6 Arbeiten gehe und so bis 16 Uhr nicht Zuhause bin. Dann gilt der Schutz doch auch, obwohl der Einbrecher das weiss!
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26.06.2011 16:26 Uhr von BadBorgBarclay
 
+12 | -1
 
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Naja: mit der Menge an Gründen warum eine Versicherung nicht zahlt, könnte man Mühelos ein ganzes Telefonbuch füllen. Diesen teuren Geizhälsen ist doch Jede Fadenscheinige Begründung Recht um nicht bezahlen zu müssen.
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26.06.2011 18:11 Uhr von HubuMubu
 
+7 | -0
 
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Ich finde es richtig Wer sein ganzes Leben bis aufs kleinste detail in solchen sozialen netzwerken verbreitet, der ist es letztendlich selber schuld. Stalken ist da ja schon zur norm geworden.

Wer tatsächlich so saublöd ist und ÖFFENTLICH in ein so großes Netzwerk wie Facebook seine tagtäglichen Gewohnheiten sowie Urlaubspläne und am besten noch einen lageplan zum Haus mit dem Kommentar: "Schade meine Haustüre ist kaputt, da muss ich mich wohl nach dem Urlaub drum kümmern", der handelt grob fahrlässig.

Da muss sich der Knacki nicht 2 wochenlang die Mühe machen und einen beobachten. Der muss nur mal 10 in Facebook stöbern.

Die Situation die ich grade beschrieben habe ist noch nicht mal so übertrieben wie sie klingt.
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26.06.2011 18:24 Uhr von Joker01
 
+4 | -1
 
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tja, das ist der Preis wenn sich dumme Leute bei Stasibook ihre Real-Daten angeben.
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26.06.2011 23:38 Uhr von killerkalle
 
+1 | -1
 
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Vor Allem aber: den DATENschutz ! :)
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27.06.2011 02:31 Uhr von Miauta
 
+3 | -0
 
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Witzfiguren. Jedem der FB hat, ist wohl bewusst, dass er ALLE Daten auch NUR für Freunde freigeben kann. Natürlich darf man dann auch seinen Chef oder sonstiges nicht adden (und selbst wenn, kann man auch einzelne Beiträge extra ausblenden lassen für bestimmte Personen)

Stellt euch an, als würde jetzt wirklich jeder Vollhonk zugriff auf die eigene Pinnwand haben.


Nur wer alles öffentlich mitteilt, ist der größte verlierer. Ansonsten weiß ich garnicht was dieses FB rumgeheule soll. Genau so ein neuer Trend wie "Atomkraft nein danke"

...

[ nachträglich editiert von Miauta ]
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27.06.2011 10:08 Uhr von BadBorgBarclay
 
+1 | -0
 
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@Miauta: Dazu gibt es ja die Freundeslisten, dann muss man eine Person zu einer Liste hinzufügen und kann die Berechtigungen auf die Weise für eine ganze Gruppe definieren. Den Chef macht man dann in eine Liste die nichts sehen kann.
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20.09.2011 08:56 Uhr von DtSchaeferhund
 
+1 | -0
 
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Chef: Also mein Chef kann alles lesen. Die Arbeit macht mir Spaß (ich hatte noch nie einen Job der mir keinen Spaß gemacht hat) und ich hab keinen Grund etwas vor ihm zu verbergen. Außerdem wurde ich über die Facebook-Mailfunktion von meinem letzten Arbeitgeber durch meinen jetzigen und vorherigen Chef zurück "nach Hause" geholt ;) ... Bei uns ist Facebook quasi Einstellungsvoraussetzung und wir sind alle von Beginn an dabei.
Wobei mein Chef wohl auch ne Ausnahme ist, da man ihn quasi Schrit für Schriff über Twitter, Facebook, Google+ und Foursquare "verfolgen" kann ;)

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