26.06.11 13:41 Uhr
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Materie-Antimaterie-Ungleichgewicht bald lösbar?

Deutschen Forschern ist es gelungen, eine interessante Eigenschaft des Protons zu belegen. Das erste Mal überhaupt konnte ein Spin-Quantensprung eines Protons beobachtet werden. Dazu observierten die Forscher ein Proton in einer elektromagnetischen Teilchenfalle.

Der Spin eines Protons, vergleichbar mit einem Drehimpuls, wird dargestellt, wie ein Stabmagnet im Proton. Ein Spin-Quantensprung ist das Umkippen der Magnetpole. Das Elektron und sein Antiteilchen wurde schon untersucht, bei dem Proton und Antiproton waren die Instrumente noch zu ungenau.

Fünf Jahre dauerte es, ein Experiment zu entwickeln, das Hochpräzisionsmessungen erlaubt. Vor dem Versuch waren die Messungen auf nur drei Nachkommastellen zu belegen, nun ist eine Erhöhung um ein millionenfaches möglich und erlaubt damit auch einen genauen Vergleich von Materie und Antimaterie.


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WebReporter: handstand
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Problem, Forschung, Materie, Spin, Quantensimulation
Quelle: g-o.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.06.2011 14:20 Uhr von Again
 
+5 | -2
 
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H311dr1v0r: Kann ich dir sagen:

@Autor:
Der Titel verspricht Infos zum Materie-Antimaterie-Ungleichgewicht, was in der News aber mit keinem Wort erwähnt wird.
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26.06.2011 14:24 Uhr von SilentPain
 
+2 | -0
 
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@H311dr1v0r: keine Ahnung...

entweder haben die Minusser zu wenig Ahnung und zu kapieren was das bedeutet
oder
Sie haben wesentlich mehr Ahnung als wir beide zusammen und du hast Mist geschrieben

werden wir es je erfahren?
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26.06.2011 15:19 Uhr von Again
 
+3 | -2
 
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handstand: "dir scheint die bedeutung eines FRAGEZEICHENS nicht bewusst zu sein."
Du scheinst meinen Kommentar nicht verstanden zu haben. Wenn ich "Materie-Antimaterie-Ungleichgewicht" im Titel lese (Fragezeichen oder nicht spielt keine Rolle), erwarte ich mir dazu auch Infos in der News. Es wird weder klar, was das eigentlich ist noch wie man es genau lösen will (was auch immer es bedeuten soll ein Ungleichgewicht zu lösen, da das Ungleichgewicht zunächst einfach nur eine Beobachtung ist. Verschwindet das Ungleichgewicht dann?). Der Hinweis "einen genauen Vergleich von Materie und Antimaterie" machen zu können ist da auch nicht Aufschlussreich. Will man die Massen, die Ladungen, magnetische Momente... vergleichen?

"BTW, lern doch erstmal lesen... eine messmethode, die so päzise ist, dass man damit ein Materie-Antimaterie-Ungleichgewicht sehr genau bestimmen kann, ist doch schon mal was, oder? "
Lies du deinen eigenen Text genauer! Wo schreibst du in der News, dass man das Ungleichgewicht genauer bestimmen kann?
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26.06.2011 17:22 Uhr von Again
 
+2 | -1
 
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handstand: "and again the same sh*t..."
Hui hui hui... Bleib lieber mit den Füßen am Boden, dann kannst du vielleicht auch mit konstruktiver Kritik umgehen.

"da kann man nicht für jeden alles erklären, es ist auch so schwierig genung mit der geringen anzahl an zeichen. "
Weiß ich. Ich finde ja nicht die News schlecht geschrieben, sondern eben nur den Titel irreführend.

"ja, magnetische momente"
^^ Danke, ist mir schon klar. Ich weiß nur nicht, ob jedem klar ist, was man bei solchen Messungen erwartet und was dies mit dem Ungleichgewicht zu tun hat.

"um ein MILLIONENFACHES möglich"
Mir geht es um das Wort UNGLEICHGEWICHT!
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26.06.2011 17:30 Uhr von alphanova
 
+3 | -1
 
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der Titel ist tatsächlich etwas verunglückt, da das Materie-Antimaterie-Ungleichgewicht selbst nicht gelöst werden kann. Die Ergebnisse werfen höchstens neues Licht darauf, warum es im (beobachtbaren) Universum anscheinend mehr Materie als Antimaterie gibt.. dieser Bezug fehlt in der News.
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26.06.2011 18:17 Uhr von SilentPain
 
+1 | -2
 
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@again: hinzufügend zu den guten Erklärungen meiner Vorschreiber

die Kurzfassung:
nach dem Urknall bestand unser Uni aus reiner Energie
anschließend kühlte es sich ab
wodurch sich aus Energie - Materie bildete
wenn man aus Energie "Materie" herstellt entsteht
die gleiche Menge Materie und Antimaterie
die sich sofort bei Kontakt Annihilieren (in Energie umwandeln)
daraus ergibt sich die Frage warum es Heute Materie gibt
es muss folglich ein Ungleichgewicht entstanden sein
also, es muss bei der Umwandlung von Energie in Materie ein
klein bisschen mehr Materie als Antimaterie entstanden sein
(laut aktueller/gängiger Theorie)

alle Klarheiten beseitigt?

[ nachträglich editiert von SilentPain ]
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26.06.2011 18:22 Uhr von SilentPain
 
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26.06.2011 18:38 Uhr von Again
 
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SilentPain: Was die Materie-Antimaterie-Asymmetrie angeht, kenne ich mich schon aus. Ich finde, wie gesagt, den Titel schlecht gewählt.
-Es wird nicht erklärt, was das Materie-Antimaterie-Ungleichgewicht ist.
-Es wird auch nicht gesagt, was eigentlich gemessen wird (magnetische Momente)
-Es wird nicht erklärt, wie die Asymmetrie mit dem magnetischen Moment zusammenhängt.
-Es wird nicht erklärt, was man bei einer Messung am Antiproton erwarten würde.

Wie Handstand richtig geschrieben hat, ist es auch nicht leicht, sowas in eine News zu quetschen. Man hätte aber auch das Kommentarfeld nutzen können. Mein eigentlicher Kritikpunkt ist aber der Titel. Besser wäre zb: "Magnetisches Moment von Protonen millionenfach genauer gemessen"

Trotzdem danke, für die Erklärung und den Link.

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