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Lübeck: Naziopfer selig gesprochen

In Lübeck haben etwa 9.000 Menschen der Seligsprechung von drei durch Nationalsozialisten ermordeter Geistlicher beigewohnt. Für die Seligsprechung ist extra der Präfekt der Heiligsprechungskongregation des Vatikans, Angelo Kardinal Amato, angereist.

Amato verlas das Schreiben von Papst Benedikt XVI, in dem Hermann Lange, Eduard Müller und Johannes Prassek, allesamt Kapläne ins Verzeichnis der Seliggesprochenen aufgenommen wurden. Außerdem wurde dem Pastor Karl Friedich Stillbrink gedacht.

Die Veranstaltung in Lübeck war die erste ihrer Art in Norddeutschland. Auch, weil sie unter einem ökumenischen Einfluss stand. Peter Harry Castensen, Ministerpräsident Schleswig Holsteins, sagte, dass der Tod der Märtyrer ein "Aufbegehren gegen Unrecht" gewesen sei.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Lübeck, Seligsprechung, Märtyrer
Quelle: www.ndr.de

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