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Firefox-Versions-Politik von Mozilla steht in der Kritik

Mozilla veröffentlicht etwa alle sechs Wochen eine neue Version des Internet-Browsers "Firefox". Diese Handlungsweise sorgte in der Vergangenheit eher für milde Reaktionen. Diese sind jetzt aber in handfeste Kritik umgeschlagen.

So gibt es für Firefox 4.0, welches im März dieses Jahres erschien, ab April, dem Erscheinungstermin für Firefox 4.0.1, keine Updates mehr. Bekannt wurde diese Tatsache, als es vor kurzem ein Update für Firefox 3.6 gegeben hat, aber keines für die Version 4.

Wer also nun seinen Browser Firefox 4 öffnet, bekommt den Vorschlag, die Version Firefox 5 herunter zu laden. Für Unternehmen sei es zum Beispiel nicht zumutbar, dass man alle sechs Wochen eine neue Browser-Version installiert, so Ex-IBM-Angestellter Mike Kaply.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Politik, Kritik, Firefox, Mozilla
Quelle: www.heise.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.06.2011 16:08 Uhr von NetCrack
 
+10 | -4
 
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Hmm bei Google Chrome ist das schon seit längerem so, das alle Nasen lang ne neue "volle" Version kommt. Da regt sich auch keiner auf.
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25.06.2011 16:09 Uhr von Miauta
 
+12 | -3
 
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Jepp! Auch die ganzen Plugins, die jetzt nicht so super bekannt sind funzen dann mit einer neuen Version nicht mehr. Das NERVT!
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25.06.2011 16:30 Uhr von -greenfrog-
 
+17 | -3
 
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@spirit1858: du kannst nicht privat mit firmen-it vergleichen! das sind völlig andere anforderungen....
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25.06.2011 16:32 Uhr von Dino_A
 
+4 | -10
 
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@spirit1858: Ja. Für dich und für mich geht das sehr schnell. Die Installation erfolgt ohne Probleme. Wirklich genial! Aber versuch das mal nem 50 jährigen Chef zu erklärgen, dessen einzige Kunst es ist seine Mitarbeiter zu erniedrigen und der nichts richtig bedienen kann was mehr Knöpfe als ein Toaster hat.
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25.06.2011 17:00 Uhr von -greenfrog-
 
+2 | -1
 
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vor allem kommen bei großen firmen nicht einfach irgendwelche programmupdates drauf. schon garnet große versionssprünge. das muss eingehend getestet werden. hab da mal einblick bekommen wie das so ist. da wird wahnsinniger aufwand betrieben.
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25.06.2011 17:27 Uhr von NoGo
 
+2 | -0
 
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In großen Firmen: haben die wenigsten Mitarbeiter das Recht, Programme zu installieren. Das geschieht normalerweise per Softwareverteilung. Da man als Administrator jedes Mal erst ein entprechendes Verteilungspaket schreiben muss, sofern man nicht einen Supportvertrag hat, über den man die Pakete bekommt, ist das auch einigermaßen aufwändig. Wenn man in der Firma auch noch Plugins benutzt, die nur für bestimmte Versionen des Browsers zertifiziert sind (ja, sowas gibts) kann man nicht mal einfach so eine neue Browserversion installieren auch wenn das Plugin vielleicht trotzdem laufen würde. So doof das klingt, in vielen Firmen müssen die Chefs erstmal jedes größere Update absegnen, bevor es verteilt wird.
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25.06.2011 18:20 Uhr von wally611
 
+0 | -4
 
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unglaublich man hat den Eindruck, dass man dazu gezwungen wird, die neue Version herunterzuladen!
Ich warte jetzt nur mehr auf den Ersten, der sich wegen
(Zeit)abzocke beschwert, für etwas was er GRATIS bekommt!
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25.06.2011 18:37 Uhr von Borgir
 
+2 | -0
 
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@wally611: klar wird man gezwungen. Es gibt ja für bestimmte ältere Versionen keine Updates mehr. Also ist man GEZWUNGEN, eine andere oder eben die Neueste zu saugen, alternativ kann man auch auf den IE umsteigen.
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25.06.2011 20:07 Uhr von Jackobi
 
+1 | -0
 
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Echt nervig: Hab mir echt überlegt auf einen anderen Browser umzusteigen als FF mir Version 5.0 vorgeschlagen hat, die besten AddOns und Plugins funzen noch nichtmal unter 4.0 und dann kommt die nächste Version?
Opera mag ich leider garnicht und Google Chrome telefoniert bestimmt die ganze Zeit nach Hause. Man sollte sich mal die aktuelle Version vom IE anschaun vielleicht haben die Kollegen von Mircrosoft aufgeholt...
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25.06.2011 22:34 Uhr von NoGo
 
+1 | -0
 
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In der Quelle: steht, dass zukünftig Updates im Hintergrund laufen sollen, wie bei Google Chrome. Das würde zwar bei Privatpersonen oder Firmen mit lockerer Updatepolitik (wo der Browser nicht wirklich relevant ist für irgendwelche Abäufe sondern wirklich nur zum Surfen dient) helfen. Bei strenger Rechtevergabe, wo der User praktisch keine Eingriffe ins System machen darf, wäre das aber irgendwie unschön. Entweder, die Rechtevergabe kollidiert mit dem Updater von Firefox und es funktioniert nicht, oder der Updater ist so gestaltet (was ich annehme), dass er mit Adminrechten läuft oder die Daten in den Userordner des Systems kopiert. In letzterem Fall wäre das eine Katastrophe für Unternehmen, die eben genau das verhindern wollen.
Mir persönlich (privat) gefällt die neue Politik eigentlich ganz gut, nur, die Änderungen von Ver 4 zu 5 sind eigentlich so marginal (Selbst von 3.5 zu 3.6 war mehr geboten) dass man da auch eine Version 4.1 oder 4.5 hätte machen können. Das würde zumindest ein wenig Luft aus der Diskussion lassen.
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26.06.2011 01:13 Uhr von DerBeamte2002
 
+1 | -0
 
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Rumzickerei: Die Unternehmen sollen mal nicht so rumzicken. Große Änderungen sind beim Firefox von 4.0->5.0->6.0>-7.0 sowieso nicht zu erwarten. Die Admins sollten sich mal besser informieren, anstatt rumzuheulen. Wer es nicht glaubt, kann sich die Nightly Versionen von 6 und 7 auch anschauen.

Die Versionsgeben ist nur psychologischer Natur. "Wir haben die größere Zahlt, also sind wir auch besser"- Politik für die Dummen. Man siehts an Google Chrome, die mittlerweile bei v13 angekommen sind.

Unternehmen sollten bei FF einfach so denken:
FF4->FF4.01->FF5(=F4.0.2)->FF6(=4.1 oder 4.0.3)...

Übringens gibt es auf den Mozilla servern auch Vorabversionen von 4.0.2.

ftp://ftp.mozilla.org/... ->firefox -> nightly

[ nachträglich editiert von DerBeamte2002 ]
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26.06.2011 11:25 Uhr von Sarah0117
 
+1 | -0
 
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*lach*: Der IBM Chef hat keine Ahnung?
Das glaubt ihr doch wohl selber nicht :-D
Auch dieser automatische INstalllationsvorgang ist eine INstallation, die zum einen Recourcen verbraucht und zum anderen ale Firmeninternen AddOns undbrauchbar macht.

Recourcennutzung:
Man stelle sich vor 1.000 Computer arbeiten 5 Minuten lang an einem Update, was kostet es? ;-)

Zum anderen die AddOns:
Es gibt viele Firmen die in ihrem Firefox AddOns haben für die Kundenverwaltung, interne Mails usw.
Diese müssen jedes mal verändert werden, wenn eine komplett neue Version rauskommt, das kostet auch Zeit und Geld.

PS:
Bei mir auf der Arbeit wird nach wie vor mit Firefox 3.* gearbeitet, weil dieses sinnlose Werberüsten zwischen Google und Firefox nur auf die KOsten der User geht.
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27.06.2011 21:11 Uhr von NoGo
 
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@aspartam_gift: Ich spreche vom allseits beliebten Windows, wie es in ca. 95% der Firmen auf Produktivrechnern (nicht Servern) eingesetzt wird.
Laut Aussage von dem Mozilla-Heini soll da zumindest unter Windows ein Updater kommen, der ohne Userinteraktion, sprich ohne UAC-Meldung, auskommen soll. Momentan muss man zumindest unter Win Vista/7 bei aktivierter UAC die Adminrechte für den Updater auch bestätigen wie bei Linux als Superuser.

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