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Stuttgart 21: Tiefbahnhof soll angeblich den Stresstest bestehen

Laut dem Stuttgart 21-Gegner und Verkehrminister von Baden-Württemberg, Winfried Hermann, wird die Deutsche Bahn den bevorstehenden Stresstest des neuen Tiefbahnhofs "irgendwie bestehen". Dies kündigte er gestern gegenüber der Berliner Zeitung an.

Allerdings äußerte er auch starke Zweifel: "Die Frage wird sein, in welcher Qualität die Bahn den Bahnhof bedienen kann: Ist es eine Qualität, die man akzeptieren kann, oder eine, die für diesen Projektpreis inakzeptabel ist - ich bin da nach wie vor sehr skeptisch".

Die Deutsche Bahn hingegen sieht Erfolg in dem neuen Tiefbahnhof. Er soll bei hohem Betrieb bis zu 30 Prozent leistungsstärker als der bisherige Bahnhof sein. Die Ergebnisse des Tests werden am 14. Juli bekanntgegeben.


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WebReporter: crzg
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Stuttgart, Bahnhof, Stuttgart 21, Stresstest
Quelle: www.donaukurier.de

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25.06.2011 14:08 Uhr von lossplasheros
 
+10 | -7
 
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gute Nachricht für Baden-Würtemberg: Glück gehabt und sie werden wohl doch nicht vom Fernverkehr abgeschnitten...

... auch wenn ichs ihnen langsam echt gönnen würde!
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25.06.2011 14:24 Uhr von BK
 
+10 | -2
 
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000---->: @lossplasheros: Wir können nichts für ein paar Spinner...
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25.06.2011 14:37 Uhr von Sonny61
 
+4 | -3
 
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Muss er ja bestehen - sonst geh´n die Argumente aus!

[ nachträglich editiert von Sonny61 ]
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25.06.2011 15:10 Uhr von SN_Spitfire
 
+5 | -4
 
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@Sonny61: Wenn der Bahnhof von vornherein nicht leistungsfähiger gewesen wäre, dann hätte die Bahn den wohl auch nie gebaut. Die Umstände, dass es zu solchen Diskussionen kam, hat ja letzten Endes zu diesem Stresstest geführt.
Ich bin froh, dass es endlich weiter geht, auch wenn man Montags immer wieder von den paar Hanseln regelrecht genervt wird in Stuttgart. Ich wette, dass gerade die ebenfalls bei der Eröffnung dabei sein werden, sofern sie nicht woanders etwas gefunden haben zum Demonstrieren.
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25.06.2011 15:28 Uhr von a.maier
 
+4 | -4
 
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@SN_Spitfire: Wenn man daran denkt, wie lange die Bauausführung aufgeschoben wurde ( schon in den 90 iger Jahren war man sich nicht sicher ob der Bf sich rechnet) geht es doch jezt nur noch um freiwerdene Baugrundstücke. Der Bahnhof ist doch Nebensache, Haupsache die Immobilien können gut vermarktet werden. Die Bahn fährt seit Jahren Ihren Nah- und Fernverkehr zurück. Heute muß der alte Kopfbahnhof erheblich weniger Verkehr verkraften als noch vor 20 Jahren. Wozu eine Leistungssteigerung von 30% die niemand braucht? Der Bahnhof muß saniert werden aber das kann man kostengünstiger und Umweltverträglicher (Mineralwasser) machen.

[ nachträglich editiert von a.maier ]
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25.06.2011 20:50 Uhr von shadow#
 
+1 | -3
 
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Lächerlich! Was nutzt das, wenn der unsinnige Tiefbahnhof auch nach den Ergebnissen eines im Sinne der Bahn durchgeführten Stresstests immer noch wesentlich weniger leistungsfähig ist als der aktuelle Bahnhof?
Verglichen wird nämlich mit der tatsächlichen, nicht mit der möglichen Auslastung.
Während der Steuerzahler den Löwenanteil der Baukosten trägt, verdient sich die Bahn anschließend mit Grundstücksverkäufen dumm und dämlich.
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25.06.2011 23:09 Uhr von Sonny61
 
+1 | -3
 
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@ SN_Spitfire: Leider habe ich genau dieses Beispiel vor Augen.
Der Citytunnel in Leipzig ist auch so ein Milliardengrab wo sich die Kosten fast verdoppeln und alles bleibt am Steuerzahler hängen. Von der Auslastung durch "Bimmelbahnen" ganz zu schweigen.
(Im Volksmund auch "Tiefensee´s Rache" genannt!)
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27.06.2011 11:25 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -0
 
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Warum: sollten sich die Kosten denn verdoppeln???
Das wären dann 8,4 Mrd €?
Ihr wisst aber schon, dass S21 eine Sollbruchstelle bei 4,5 Mrd € hat! Kommt es zu dieser Kostengrenze, wird neu verhandelt.
Ich fands schon krass genug, dass gefordert wurde, dass der Bahnhof das leisten muss, was möglicherweise in 15 Jahren der Fall sein wird und nach allem Anschein nach packt er das auch mit ein paar kleinen Zusätzen.
Rechnet mal 30% mehr Last auf den Kopfbahnhof in seiner jetzigen Form drauf.
Da wird man schnell sehen, dass da schnell das ende der Fahnenstange erreicht ist, allein wegen der Zufahrtsgleise.
Hinzu käme bei "möglichen Ausbesserungen", dass die Gleiswüste bleiben wird, die Stadttrennung bleiben wird, der Lärm bleiben wird usw.
S21 wird dahingehend schon ein "stilles" Projekt werden. Deutlich mehr Grünflächen und keinen eklatanten Zuglärm mehr.
Von daher freuts einen, dass der Test positiv ausfallen wird! Weiter gehts in die Zukunft!

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