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Münster: Aus Sicherungsverwahrung entlassener Mann soll Kind missbraucht haben

Ein gefährlicher Sexualstraftäter kam wegen eines Formfehlers aus der Sicherungsverwahrung frei und zog danach zu einer Gefängnis-Bekanntschaft nach Münster. Nun soll sich der Mann wieder an einer sechsjährigen Nachbarstochter vergangen haben, weswegen er nun auch vor Gericht erscheinen musste.

Die Mutter des Mädchens bekam zunächst von dem Missbrauch ihrer Tochter nichts mit. Sie sagte vor Gericht: "Irgendwann rief mein Ex-Freund mich an. Laura hatte ihm erzählt, sie war beim Nachbarn Kekse backen und er hätte ihr mehrfach in die Scheide gefasst."

Doch der Beschuldigte stritt diese Tat vor dem Landgericht Münster ab. Er behauptete, dass die Kleine von ihm nur Süßigkeiten haben wollte und bei allen anderen Behauptungen lügt. Wegen dieser Behauptung muss das Mädchen nun selbst eine Aussage machen. Der Angeklagte missbrauchte 1995 schon einmal ein sechsjähriges Mädchen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Kind, Münster, Sicherungsverwahrung
Quelle: www.bild.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.06.2011 09:56 Uhr von Klassenfeind
 
+3 | -3
 
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Sollte der Vorwurf stimmen: zeigt das doch, was die Euro-und Bürokraten mit ihren Gesetzen, die im Grunde nur dem Schutz der Täter dienen.

Ausserdem halte ich die Erfindung der "Nachträglichen Sicherheitsverwarung" für einen Untauglichen Ersatz für "Lebenslange Haft"..dies hat man in der BRD so pervertiert..

Offensichtlich trauen sich Richter nicht mehr, eine solche Strafe auszusprechen..und die EU-Richter kappen dann auch noch die "Nachtr.Sicherheitsverwarung"..wegen der Menschenrechte die ( Achtung) Verbrecher haben...

Einzig und allein deren Opfer haben offensichtlich keine Rechte...ich kriege das Ko..en..!!

Ich befürchte, wenn der Vorwurf stimmen sollte, das dieses Mädchen nicht das letzte Opfer zwangsweise entlassener Verbrecher gewesen sein wird.
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25.06.2011 11:13 Uhr von Dark_Itachi
 
+7 | -0
 
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@ Klassenfeind

Unsere Richter wollen die Sicherungsverwahrung aussprechen, können aber nichts machen, wenn der EuGH diese untersagt. Und dass der EuGH Deutschland das untersagen kann, haben uns unsere Politiker eingebrockt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der EuGH unser BVerfG oder den BGH mühelos ausser Kraft setzen kann.

Richter können und müssen das Gesetz des Gesetzgebers anwenden....hätte der Gesetzgeber (Politik) die lebenslange Strafe gewollt, hätte er sie einführen können (bzw. haben wir ja die lebenslange Strafe...nach 15 Jahren wird man ja nicht automatisch rausgelassen, sondern kann Antrag auf Begnadigung stellen).

Topic: Wieder ein gelungenes Beispiel dafür, dass Sexualstraftäter nicht therapierbar sind und das sage ich als angehender Jurist mit Hauptfach Kriminologie.
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25.06.2011 15:49 Uhr von Seridur
 
+0 | -2
 
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tolles mutter-kind verhaeltnis: wenn das kind sich nicht der mutter sondern deren exfreund anvertraut. glueckwunsch an die mutter, alles bestens gemacht.
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25.06.2011 21:14 Uhr von Hawkeye1976
 
+0 | -3
 
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Noch gibt es nur eine Anschuldigung, nichts weiter.
Gerade der Aspekt der getrennt lebenden Eltern könnte hier - wie schon vorgekommen - eine Rolle spielen. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Elternteil das Kind instrumentalisiert, um das alleinige Sorgerecht zu erwirken. Und ein entlassener Sexualstraftäter in der Nachbarschaft kommt da schon sehr gelegen.

Irgendwie iritiert mich an der Sachlage auch, dass sich der Ex-Sträfling ausgerechnet ein Nachbarskind ausgesucht haben soll, um rückfällig zu werden. Nach 14 Jahren Knast will man doch da bestimmt nicht so schnell wieder rein. Aber der BILD-Artikel ist ja auch mal wieder alles andere als sachlich.

Auch für einen Ex-Knacki gilt die Unschuldsvermutung bis das Gegenteil bewiesen wurde.

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