AKTIVITÄTEN   mehr...

24.06.11 22:50 Uhr
 345
 

Oskar Lafontaine fordert Sonderabgabe für reiche Griechen

Laut Oskars Lafontaine horten die 2.000 reichsten griechischen Familien rund 80 Prozent des griechischen Vermögens. Um einen Beitrag zur Bewältigung der Schuldenkrise zu leisten, sei es Pflicht Athens, diese Gruppe mit einer Vermögensabgabe heranzuziehen. Dieses Modell gehöre auf ganz Europa übertragen.

Es sei tragisch, dass sich in der Politik die Auffassung festgesetzt habe, Arbeitnehmer und Rentner seien für die Rettung von Privatbanken zuständig. Durch diesen Irrtum habe sich etwa in Deutschland die Staatsverschuldung binnen drei Jahren um 300 Milliarden Euro erhöht.

Statt in den Ländern mit Produktionsüberschuss stiegen die Löhne in Staaten, die mehr Waren verbrauchen als herstellen. Konnte dies früher durch Wechselkurse korrigiert werden, sei dies heute nur noch durch eine gemeinsame Wirtschaftsregierung steuerbar.


WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik / Ausland
Schlagworte: Griechenland, Oskar Lafontaine, Wechselkurs, Sonderabgabe
Quelle: www.dradio.de
Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
Refresh |<-- <-   1-13/13   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Wieder jemand der es erkannt hat....   
 
+19 | -4
 
ANZEIGEN
24.06.2011 22:55 Uhr von Pikatchuu
....es aber nichts bringen wird, da die reichen einfach doch zu sehr an der Macht sind was so was betrifft.
Kommentar ansehen der staat   
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
24.06.2011 22:57 Uhr von ZzaiH
kommt doch garnicht an die 2000 reichsten ran - deren geld ist doch in der schweiz, luxemburg, auf den caymans...
ist doch das gleiche wie in deutschland, hier zahlen die reichsten doch auch nicht ihre steuern, sondern im ausland, wo sie weniger zahlen müssen.
Kommentar ansehen @ZzaiH   
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
24.06.2011 23:12 Uhr von usambara
als Pfand der Pass...es kann nicht sein, das die Armen die Krise der Reichen zahlen.
Oder hier mal den Kuckuck kleben:
http://www.zouras-yachting.gr/...
Kommentar ansehen Grundlagen   
 
+7 | -0
 
ANZEIGEN
25.06.2011 01:18 Uhr von FFFogel
Lafontain predigt immer wieder die Grundlagen der Wirtschaftswissenschaften: Wird das Geld in einer Marktwirtschaft gehortet und nicht aufgegeben, brechen die Warenkreisläufe zusammen und die Wirtschaft geht vor die Hunde. Sollte jeder SoWi Grundkursschüler lernen - diese einfachen Grundlagen treffen zu werden aber von der Allgemeinheit einfach ignoriert...
Kommentar ansehen KA3 wurde durch SN umgeändert.   
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
25.06.2011 02:43 Uhr von Baron-Muenchhausen
Eingereicht wurde von mir dieser Text:

"Teuer komme dem deutschen Steuerzahler die Inkompetenz in Berlin, den Systemfehler der Krise zu erfassen: Statt in den Ländern mit Produktionsüberschuss steigen die Löhne in Staaten, die mehr Waren verbrauchen als herstellen. Konnte dies früher durch Wechselkurse korrigiert werden, sei dies heute nur noch durch eine gemeinsame Wirtschaftsregierung steuerbar."

Wie ich meine, ein Schlüsselsatz. Unverständlich, warum gerade der gestrichen wurde.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
Kommentar ansehen Demokratiefähigkeit   
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
25.06.2011 03:42 Uhr von meisterthomas
Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer. -- Die Mächtigen werden immer mächtiger und die Schwachen immer schwächer.
Aber was verwundert uns daran, denn im Grunde war es doch schon immer so.

Vielleicht, dass es noch immer, oder auch schon wieder so ist!

Dass eben „nicht die Staatsgewalt vom Volke ausgeht“, auch weil unsere Staaten ihr Gewaltmonopol politisch verkauft, privatisiert und zugunsten der Globalisierung verraten haben.
Steuern können unsere Staaten nur noch die Schwachen; die Reichen nehmen reiß aus, will man sie besteuern. Die muss man mit Subventionen noch an füttern. Das ist in Griechenland kaum anders als bei uns. Die Griechen sind Bankrott und bei uns dauert es eben länger.

Was uns fehlt, ist unsere Demokratiefähigkeit.
Solange wir uns einreden, unsere Politiker seinen verantwortlich, nicht aber wir für unsere Politiker, solange geht es Berg ab.
Ganz gleich ob wir wirklich etwas tun können oder nicht – die Mächtigen gewinnen ihre Macht allein aus unserer Akzeptanz, aus unserer Konkurrenz und Feigheit.

Nicht desto trotz ist Demokratiefähigkeit auch immer eine Frage des Zeitgeistes, denn nur gemeinsam sind wir stark. Aber dieser Geist regt sich nicht nur in Nordafrika, auch unsere Zweifel wachsen, verändern uns und unsere Realität.
Kommentar ansehen Jetzt wäre mal interessant zu wissen...   
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
25.06.2011 05:51 Uhr von Teutonicus_Maximus
...wie hoch die Anzahl derer ist, die 80% des deutschen "Vermögens" inne haben. Ich glaube nicht, dass das dermaßen weit gestreut wie bei den Griechen ist.

Allein Miele, Oetker, Albrecht und Quandt gehören scheinbar schon die halbe Republik, wer balgt sich also um den Rest...
Kommentar ansehen Naja,   
 
+6 | -2
 
ANZEIGEN
25.06.2011 08:58 Uhr von mort76
mir sind Puffgänger lieber als Bilderbergergertreffengänger wie Merkel- unsere verehrte Frau Bundeskanzlerin prostituiert sich für die Weltelite, das ist noch obszöner als gekaufter Sex.
An Lafontain kann sich ein Mädchen noch was dazuverdienen, Merkel verkauft hingegen ihr Volk an die Reichen...was ist wohl verwerflicher?

http://theintelligence.de/...
Kommentar ansehen @Alfalfalf   
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
25.06.2011 09:56 Uhr von artefaktum
"Die reichen Griechen konsumieren verdammt viel und tragen damit erheblich zum deutschen Exportüberschuss und zur Sicherung der vielen Leiharbeiter-Jobs bei. Egal ob deutsche Luxusyachten, Porsches oder Hartz-IV-Huren - die reichen Griechen haben viel Geld für deutsche Erzeugnisse bezahlt und dürfen dafür nicht bestraft werden."

Als Satire gar nicht so schlecht.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
Kommentar ansehen artefaktum,   
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
25.06.2011 10:06 Uhr von mort76
ach quatsch, Satire- er hat sich nur seine Meinung geBILDet...
Kommentar ansehen ....   
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
25.06.2011 10:17 Uhr von CoffeMaker
Das Steuersystem der ehemaligen DDR war nicht schlecht. Allerdings müssten die Steuern in jedem Land das gleiche Level haben, sonst sind Steuererhöhungen nutzlos weil das Kapital dann einfach flüchtet.

Allerdings, wenn das Kapital jetzt schon regiert wie hoch wird die Wahrscheinlichkeit sein das Gesetze beschlossen werden die mal Geld von Oben abschöpfen und/oder verhindern/erschweren das Kapital überhaupt in so großen Mengen angehäuft werden kann? Dürfte fast Null sein.
Kommentar ansehen Oskar   
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
25.06.2011 15:19 Uhr von Il_Ducatista
for president. ganz einfach
Kommentar ansehen kapiert   
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
25.06.2011 15:26 Uhr von Il_Ducatista
doch endlich dass wir einen Wirtschaftsweltkrieg haben der den Kampf um die Vorherrschaft des Dollars als Inhalt hat, Es waren Amibanken die die griechische Krise verursacht haben und dafür vom Ami Steuerzahler Geld gestohlen haben.

[ nachträglich editiert von Il_Ducatista ]

Refresh |<-- <-   1-13/13   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2012 ShortNews GmbH & Co. KG

impressum | agb | archiv | quellen | shortbooks-archiv | usenet