24.06.11 21:32 Uhr
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Börse: Skepsis der Märkte über Griechenland-Hilfe

Die Unsicherheit über das Hilfspaket an Griechenland überwiegen derzeit noch. Obwohl die EU Griechenland ein neues Paket zusichert, schließen die meisten Indizes im Minus.

Die Anleger zweifelten an der Zustimmung Athens über den harten Sparkurs.

Besonders litten die Bankentitel. Die Commerzbank war der heutige Top-Verlierer im DAX. Der DAX schloss mit etwa 0,4 Prozent Verlusten.


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WebReporter: Cheater95
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Griechenland, Markt, Hilfe, DAX, Skepsis
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.06.2011 21:32 Uhr von Cheater95
 
+1 | -3
 
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Die Bankentitel (besonders Commerzbank) sind derzeit ein heißes Pflaster, jedoch ist die Commerzbank nach der Kapitalerhöhung auf dem richtigen Weg.
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24.06.2011 22:16 Uhr von DarkBluesky
 
+1 | -2
 
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na ist doch: ganz einfach . Griechenland bekommt den Drachmen wieder, aber, die Schulden müssen die trotzdem zurückzahlen. Oder wir versteigern Grichenland an den Meistbietenden(Ironie) Ernsthaft wenn die Pleite machen, wäre es das beste nur so lernen Sie es wie auch Island.
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25.06.2011 00:15 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+0 | -1
 
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Athen tut gut abzulehnen: Die Antwort ist in diversen Artikeln schon zu lesen: Athens Ablehnung ist irrelevant für die Hilfen - sie kommen so oder so. (Siehe auch ---> http://www.shortnews.de/...)

Toll finde ich das Zusammenspiel Papandreous und Oppositionsführer Samaras. Beide wissen, dass Berlin und Paris als Marionetten ihrer Banken und Konzerne um jeden Preis das Euro-Ponzi-System und den Blasen-Euro - auch ohne Sparversprechen Athens - zu erhalten versuchen und Griechenland daher eine Pleite ersparen werden.

Warum als zustimmen zu einem völlig utopischen Rückzahlungsplan? Dann doch lieber einen "Kampf" vorgaukeln ohne anschließende Verpflichtungen.

Aus Sicht von Berlin bedeutet dies, dass nach der EZB auch der IWF nicht mehr an Bord ist und somit ein Drittel der zahlreichen Milliarden aus eigener Kasse fließen müssen.

Dies wären:
- 72 Milliarden verbleiben noch aus Nothilfe 1.0
- 120 Milliarden kommen im Zuge von Nothilfe 2.0 dazu
- Weitere Milliarden könnten im EMS blockiert werden, da geplant war, Athen Anleihen aus diesem Fond zur Verfügung zu stellen.

Wir sprechen also über rund 65 Milliarden IWF-Anteil, der bei einer Ablehnung Athens entfallen würde - ergo ein Mehrkostenanteil für Deutschland von rund 20 Mrd. Euro. Aus griechischer Sicht kann das egal sein.

Somit ist Deutschland alleine in Griechenland mit rund 60 Milliarden drin, dazu kommen demnächst 22 Mrd. Bareinlage in den EMS und etliche NeverComeBack-Kredite aus demselben. Nicht berücksichtigt die Tatsache, dass auch Irland und Portugal, ja sogar bereits Spanien und Italien den Kollaps entgegengehen.

So was kann natürlich passieren, wenn man eine FDJ-Sekretärin die Staatsfinanzen überlässt und an ihre Seite einen Profi-Banker wie Ackermann stellt.

Da wäre Lafontaines Lösung nicht nur deutlich billiger gekommen, vor allem gäbe es heute keine 2 Millionen Kinder unter der Armutsgrenze und deutlich höhere Löhne und Renten. Sowohl die Ungleichgewichte durch Lohndumping, die zusammen mit der Herrschaft der Banken zu diesem Chaos geführt haben, wären uns hingegen erspart geblieben.

Vielleicht lernt das Volk daraus fürs nächste mal, wenn es dann wieder heißt "Populist, Demagoge, Radikalrhetoriker".

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]

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