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Wärme direkt in Strom umwandeln - revolutionäre Metalllegierung macht es möglich

Forscher an der Universität von Minnesota haben eine neuartige Metalllegierung entwickelt, mit der Wärme ohne Umwege in elektrischen Strom umgewandelt werden kann. Hierzu entwickelten sie aus verschiedenen Elementen eine Legierung, die zunächst nicht magnetisch ist.

Der Magnetismus spielt bei dieser Art der Energiewandlung auch die größte Rolle. Durch geringe Wärmezufuhr soll die neuartige Legierung von einem festen Zustand in einen anderen festen Zustand transformieren. Während dieser Transformation wird die neue Metalllegierung magnetisch.

In einer das Material umgebenden Spule wird dadurch der Strom erzeugt. Die Forscher denken, dass sich auf diesem Wege "grüner" Strom ohne Emissionen erzeugen lässt. Man geht davon aus, dass sich Wärmequellen wie die Abwärme des Autoauspuffs oder von Industrieanlagen zur Stromerzeugung nutzen lässt.


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WebReporter: jabbel76
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Strom, Energie, Umwelt, Metall, Wärme
Quelle: www.trendsderzukunft.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.06.2011 15:55 Uhr von Stechpalme
 
+22 | -2
 
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Wenn das Markt tauglich wird, hätten wir endlich eine Energiequelle die nahezu Perfekt für viele Bereiche ist. Ich hoffe nur es verschwindet nicht wieder aus unerfindlichen Grünen in irgend einer Schublade.
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24.06.2011 16:49 Uhr von omar
 
+14 | -0
 
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Effizienz? Wie effizient ist denn das Ganze?
Könnte man damit z.B. in südlichen Ländern oder der Wüste/Afrika Energie gewinnen (anstatt Solarzellen)?
Sehr spannend.
Danke für die News.
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24.06.2011 16:55 Uhr von Floxxor
 
+3 | -2
 
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Hört sich nach Physikerzeug an, das man frühestens in 50Jahren in Spezialanwendungen verwenden kann... Falls es so ist, war es natürlich die Stromlobby, ich weiß ;-)
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24.06.2011 18:02 Uhr von kaderekusen
 
+4 | -3
 
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never: 100% effizient ist das niemals. physikalisch nicht möglich. wen ich 100watt verbrauche um hitze zu erzeugen wird diese legierung niemals wieder 100watt ausgeben. Entropie :D
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24.06.2011 18:25 Uhr von kidneybohne
 
+1 | -1
 
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Global Warming - whats the problem?
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24.06.2011 18:34 Uhr von Jolly.Roger
 
+3 | -1
 
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Naja: Um hier kontinuierlich Strom zu erzeugen muss ein magnetisches Wechselfeld erzeugt werden.

D.h. das Metall muss ständig erwärmt und dann wieder gekühlt werden, damit sich der Zustand und damit das Magnetfeld ändert.

Hört sich für mich nicht annähernd praxistauglich an....vom Wirkungsgrad bzw. der Output-Leistung ganz zu schweigen. Da wäre ein Peltier-Element ja noch sinnvoller....
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24.06.2011 20:32 Uhr von aminosaeure
 
+1 | -0
 
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Etwas ähnliches gibt es schon: Thermoelemente, die mit dem Seebeck Effekt arbeiten.
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24.06.2011 20:55 Uhr von -greenfrog-
 
+0 | -0
 
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mal schauen was draus wird...
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25.06.2011 00:01 Uhr von Gorli
 
+0 | -0
 
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Energie aus geringen Wärmedifferenzen zu gewinnen ist nicht die Kunst, sondern es so zu tun, dass sich das zusätzliche Gewicht und die zusätzlichen Kosten in absehbarer Zeit lohnen. Nützt ja nix, wenn man einen 1000 euro Energiewandler hat, der nach 20 Jahren Betriebszeit erst seine Anschaffungskosten rentiert, so lange sind die meisten Autos schon wieder kaputt.
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25.06.2011 09:37 Uhr von Holst3n
 
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da hoffe ich mal dass das auch schnelle: Marktreife erlangt. Fast jedes Elektrische Geraet erzeugt schliesslich Waerme als Nebenprodukt. Auch wenn man nicht 100% der investierten Energie wieder reinbekommt, ist das doch ne zusaetzliche Energiequelle. Zum Beispiel der Prozessor im Handy, durch die Abwaerme koennte man zusaetzlich den Akku aufladen lassen. Gerade im Mobilen Bereich ist die neue Legierung Gold wert.
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25.06.2011 09:52 Uhr von Sneik
 
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Bei: Bei soetwas ist die Effizienz fast egal, denn es würde schon genügen wenn die Produktionskosten gedeckt werden können. Da es nahezu unendliche Anwendungsmöglichkeiten gäbe.
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26.06.2011 11:30 Uhr von Sarah0117
 
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Ich denke mal hier bedarf es noch einige Jahre Entwicklung bevor er Marktreif ist und Strom zu Kosten produzieren kann, die sich auch wirtschaftlich lohnen.

Aber ansonsten:
1++
Tolle Idee und noch mehr Grünerstrom kann unserer verseuchten Welt auch nicht schaden.

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