24.06.11 14:00 Uhr
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Deutsche werden immer reicher

Die Ersparnisse der Deutschen sind auf ein neues Rekordniveau geklettert.

Insgesamt besitzen die deutschen Sparer ein Geldvermögen in Höhe von 4,97 Billionen Euro. Dies sind rund fünf Prozent mehr als im Vorjahr.

Bei der Anlage ihrer Ersparnisse wählen die Deutschen vor allem sichere Anlageformen. Besonders Aktienanlagen liegen dagegen weit zurück.


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WebReporter: TomB88
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Geld, Deutsche, Anlage, Ersparnis
Quelle: www.ratgeber-geld.org

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.06.2011 14:25 Uhr von mia_w
 
+17 | -0
 
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Zu sagen, dass: die Deutschen deshalb immer reicher werden ist aber sehr weit hergeholt. Dieser Aussage sollte eine Statistik der Verteilung zu Grunde liegen. Dann würde der Titel ganz anders aussehen.
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24.06.2011 14:30 Uhr von artefaktum
 
+23 | -0
 
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Erinnert mich an den alten Witz Der Dorfweiher war durchschnittlich(!) 20 cm tief, die Kuh ist trotzdem ertrunken, ;-)
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24.06.2011 14:58 Uhr von kadinsky
 
+16 | -0
 
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ich: hab es mir schon lange gedacht, ich bin gar kein deutscher....
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24.06.2011 14:59 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+13 | -1
 
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"Deutsche werden immer reicher": Klar, wenn man man die 5 Billionen Euro der oberen 10% zu den mageren 2,8 Billionen der restlichen 90% summiert, kommt sowas "im Durchschnitt" heraus.

Siehe Vermögensuhr ---> http://draketo.de/...

Siehe Vermögensverteilung ---> http://images.devs-on.net/...

Die Staatsverschuldung von 1,9 Billionen Euro drückt man selbstverständlich täglich den sozial Schwachen aufs Auge, womit sich das BILD der "reichen Deutschen" für die breite Masse schnell erledigt hat - daran arbeiten die geistigen Massenvernichtungsmittel der Reichen wie BILD, Burda und Bertelsmann täglich.

5 Minuten Zeit gegen Gehirnwäsche:
Siehe ---> http://www.youtube.com/...

Bei solchen "Aufheiterungsmeldungen" fürs dumme Volk ist über die Vermögensverteilung gar nichts gesagt. Fakt ist: Die Reichen werden immer schneller immer reicher, selbst die Zockerverluste der Finanzkrise-1.0 (wie auch bei 2.0) werden komplett der breiten Masse in Rechnung gestellt.

Unterdessen erzählt man den "Armen", es seien keine Gelder mehr für Gehälter, Sozialleistungen und Renten da. Die Demographie-Lüge um zu verwischen, dass in Wahrheit immer mehr Vermögen gehortet wird, ist eine der klassischen Endloskassetten fürs einfache Volk.

Fakt ist: Die breite Masse in Deutschland wird immer ärmer:

- Zwischen 2002 und 2010 ist Deutschland bei den Durchschnittseinkommen im EU-Vergleich von Platz 2 auf Platzu 10 abgerutscht.

Bei den Reallöhnen sieht es in Deutschland ganz schlecht aus:

- Siehe ----> http://images.devs-on.net/...

- Auch 2011 sah es wieder übel aus für den deutschen Arbeitnehmer:
Siehe --> http://www.boeckler.de/...

- In den letzten 20 Jahren ging es für Otto-Normal steil bergab:
Siehe ---> http://www.spiegel.de/...

- Bei der Lebensqualität ist Deutschland letzter im Verlgeich zu anderen Industrienationen: Bei einem internationalen Vergleich unter 22 wohlhabenden Volkswirtschaften lag Deutschland 2008 lediglich auf Platz 18", so Welt-Online:

- Siehe ----> http://www.welt.de/...

- Bei der Lebensqualität sieht es in Deutschland mittlerweile ganz übel aus, Welt-Online nennt Deutschland "das Entwicklungsland Europas". Zitat: Eine neue UN-Statistik sieht die Lebensqualität hierzulande im internationalen Vergleich nur auf Platz 22. In Europa schneidet nur Portugal schlechter ab.

- Siehe ----> http://www.welt.de/...

- Dazu kommt:
In Deutschland gibt es als einzigen EU-Staat keine flächendeckenden Mindestlöhne. Im Vergleich dazu gibt es in der Schweiz 18 Franken/Stunde.

- In Deutschland besitzen kaum 50% Eigentum, die wenigsten davon sind Arbeiter. Im Vergleich dazu: In Spanien, Griechenland, Italien sind es deutlich über 80%. Die Deutschen sind somit weitgehend ein Land der land- und eigentumslosen - noch dazu zahlen sie für Mieten deutlich mehr für Energiekosten etc... Dies wird - etwa beim Renten und Einkommensvergleich gerne unterschlagen.

- In Deutschland leben rund 2 Millionen Kinder mittlerweile unter der Armutsgrenze. Und diese Grenze, die sich am Durchschnittseinkommen des jeweiligen Landes bemisst, ist tief. In unserem Nachbarland Luxembourg etwa verdienen die Menschen rund doppelt so viel, wodurch Armut in einem Bereich anfängt, der hier schon gehobenes Arbeitereinkommen bedeutet.
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24.06.2011 14:59 Uhr von Ingenieur_Bay
 
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Ist nur eine Frage der Verteilung >ein Geldvermögen in Höhe von 4,97 Billionen Euro

Ist nur eine Frage der Verteilung.

Ich vermute mal, dass auf 10% der Bevölkerung bereits mehr als die Hälfte dieses Betrages entfallen..
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24.06.2011 17:16 Uhr von Haggard
 
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