24.06.11 12:21 Uhr
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Experte: Griechenland kann Finanzmärkten keinen nachhaltigen Schaden zufügen

Dem Finanzexperten Thomas Grüner zufolge, ist Griechenland nicht groß und bedeutend genug, um an den Finanzmärkten nachhaltigen Schaden anzurichten. So seien die griechischen Staatsschulden kleiner als das Rettungspaket, das die deutsche Bundesregierung beispielsweise für die Hypo Real Estate schnüren musste.

Grüner folgend besitzen die Aktien von Apple oder Exxon - jedes Unternehmen für sich genommen - eine Marktkapitalisierung, die fast den gesamten griechischen Schulden entspricht. Würde ein Zusammenbruch von Apple oder Exxon die Weltwirtschaft zum Einsturz bringen? Sicherlich nicht.

An Griechenland solle vielmehr ein Exempel für die weiteren PIIGS statuiert werden, so Grüner weiter. Europa könne sich kein "zweites Griechenland" leisten. Und natürlich würden Portugal, Irland, Italien und Spanien nach Griechenland schauen um abzuschätzen, was auf sie selbst zukommen könnte.


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WebReporter: Dommo
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Griechenland, Schaden, Finanzmarkt, Rettungspaket
Quelle: www.wallstreet-online.de

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24.06.2011 12:21 Uhr von Dommo
 
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Der pragmatischste und klarste Artikel, den ich über die Griechenland-Problematik gelesen habe. Prima!

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