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EU-Fördergelder sollen Griechen zum Sparen motivieren

Die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedsstaaten haben sich während ihres Treffens in Brüssel darauf geeinigt, bis Anfang Juli die wesentlichen Eckpunkte für den zweiten, bis zu 120 Milliarden schweren Rettungsschirm für Griechenland festzulegen. Am 3. Juli soll weiter verhandelt werden.

EU und IWF koppeln weitere Hellas-Hilfen an die Verabschiedung des Reformpaketes durch das Parlament in Athen. Angesichts von Widerständen gegen das Sparpaket rief EU-Kommissionspräsident Barroso die Griechen zur nationalen Einheit auf.

In einer Erklärung der EU-Staaten heißt es, Brüssel werde über die Bereitstellung von Krediten hinaus alles tun, um in Kürze Fördergelder aus dem EU-Kohäsionsfond für Griechenland bereitzustellen. Mit einer ersten von Barroso vorgeschlagenen Milliarde sollen Arbeitsplätze und Wachstum gefördert werden.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Griechenland, Sparen, Fördergelder
Quelle: www.zeit.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.06.2011 06:27 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Toll finde ich das Zusammenspiel Papandreous und Oppositionsführer Samaras. Beide wissen, dass die EU auch ohne Sparpaket das Euro-Ponzi-System bewahren und Griechenland eine Pleite ersparen werden. Zudem wird der geforderte Sparbeitrag Athens nun mit Fördermilliarden aus Brüssel versüßt. Nach Infos der RP-Online soll Griechenland 15 Milliarden. € aus dem Kohäsionsfond erhalten, obwohl Hellas den nach EU-Recht erforderlichen Kofinanzierungs-Eigenanteil bislang nicht aufbringen konnte.
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24.06.2011 07:47 Uhr von Sobel
 
+6 | -0
 
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Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: "Mit einer ersten von Barroso vorgeschlagenen Milliarde sollen Arbeitsplätze und Wachstum gefördert werden. "

Also subventioniert. Wie hier in DE Arbeitsplätze und somit auch Wachstum subventioniert werden. Und wer zahlt die Arbeitsplätze und das Wachstum? Genau, der kleine "dumme" Arbeiter selbst, in dem er immer weniger verdient und mehr Ausgaben hat.

Mal sehen wie lange das noch funktioniert.
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24.06.2011 09:59 Uhr von artefaktum
 
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Die Griechen haben mittlerweile auch schon sehr große Sparpakete auf den Weg gebracht. Das sollte der Fairness halber auch mal erwähnt werden.

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