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Mutmaßliche Massenvergewaltigungen in der Demokratischen Republik Kongo

Wie die Organisation Ärzte ohne Grenzen berichtet, sind höchstwahrscheinlich über 100 Frauen in der Demokratischen Republik Kongo Opfer einer Massenvergewaltigung geworden. Mindestens 100 Frauen wurden zumindest medizinisch behandelt. Als Täter sollen marodierende Deserteure in Frage kommen.

Die Taten sollen sich zwischen dem 10. und 12. Juni ereignet haben. Zugeschrieben werden sie einer Gruppe von etwa 200 Rebellen, welche ursprünglich in die kongolesische Armee integriert wurden, aber desertierten. Des Weiteren sollen Sie auch für Diebstähle und Plünderungen verantwortlich sein.

In der instabilen Region Kongo gibt es zahlreiche bewaffnete Gruppen, die ihr Unwesen treiben und Gräueltaten an Zivilisten begehen. Anschuldigungen gibt es sowohl gegenüber Rebellen als auch Regierungstruppen. Die UN will diese Vorfälle untersuchen.


WebReporter: Fanat1k
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Politik, Frau, Vergewaltigung, UN, Kongo, Deserteur
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.06.2011 06:16 Uhr von Fanat1k
 
+6 | -1
 
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Wann wird Jahre nach dem letzten grausamen Konflikt mit mehr als 5 Millionen Todesopfern endlich Frieden und Stabilität in diese Region einziehen? Gab es die eigentlich überhaupt schon mal dort? Mir tun die unschuldigen Zivillisten leid, welche wie immer die Hauptfolgen zu tragen haben. Mann sollte die ganze Region entwaffnen und unter strengste internationale Kontrolle stellen! Das wäre doch mal sinnvoll - nicht ständig irgendwelche neuen militärischen Abenteuer! Siehe Irak, Afghanistan usw.
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24.06.2011 06:41 Uhr von Koeniglich
 
+4 | -0
 
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"Demokratische Republik Kongo"....

Tausende einzelne Gruppen und alle sind gegeneinander. Wieso frage ich mich.. und wieso sind die alle so gierig..?
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24.06.2011 06:53 Uhr von Lucotus
 
+11 | -6
 
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Wieso "mutmaßliche Massenvergewaltigungen?": Das ist Fakt. Das passiert dort jeden Tag, den ganzen Tag.

Da könnten die Amis doch mal Demokratie hinbringen...ach nein, der Kongo hat ja kein Öl...
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24.06.2011 07:09 Uhr von Mecando
 
+3 | -5
 
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@Fanat1k:
"Mann sollte die ganze Region entwaffnen und unter strengste internationale Kontrolle stellen!"
Entwaffne mal eine Region, in der Menschleben rein garnichts wert sind und in der eine Waffe mit Munition günstiger ist als ein paar Scheiben Brot.
Es wäre sicher Wünschenswert, liegt aber fernab jeglicher Realität.

@Lucotus:
"Da könnten die Amis doch mal Demokratie hinbringen...ach nein, der Kongo hat ja kein Öl... "
Ahja. Du weist scheinbar nicht viel über den Kongo. Die Region ist reich an Bodenschätzen wie z.B. Kupfer, Coltan, Gold und natürlich Diamanten.
Un die Erdölreserven des Landes werden auf etwa 24 Mio. Tonnen geschätzt. Damit würde der Kongo auf Platz 2 hinter Saudi Arabien landen.

Also erst Informieren, dann USA-bashing betreiben...
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24.06.2011 08:29 Uhr von K.T.M.
 
+7 | -0
 
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@Mecando: "Damit würde der Kongo auf Platz 2 hinter Saudi Arabien landen."

Libyen hat die größten Öl-Reserven in Afrika, gefolgt von Nigeria, Algerien und Angola.
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24.06.2011 08:33 Uhr von sickboy_mhco
 
+0 | -3
 
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kongo, man sieht immer wieder wohin oder als was unsere steuergälder zählen waffen nix zu fressen haben aber sich abknallen poppen,
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24.06.2011 09:42 Uhr von grandmasterchef
 
+3 | -0
 
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gälder so auch noch nie gelesen ^^

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