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Politkstudent bekommt Praktikum bei der NPD anerkannt

Ronny Zasowk ist stellvertretender Landesvorsitzender der NPD in Brandenburg und Student der Politikwissenschaften an der Universität Potsdam. Im Zuge des Studiums muss ein dreimonatiges Praktikum absolviert werden, dies erledigte Zasowk in der Berliner NPD-Zentrale.

Der Dekan der Hochschule wollte dieses Praktikum nicht anerkennen, er begründete dies damit, dass in einer Partei, deren Verfassungstreue im Zweifel steht, die Kenntnisse und Inhalte des Studiums nicht ausreichend vertiefen und anwenden könnte.

Der Student legte Klage beim Verwaltungsgericht Potsdam ein, dieses gab dem Studenten Recht. Begründet wurde das Urteil mit Verfahrensfehlern, da das Praktikum vom Prüfungsausschuss und nicht vom Dekan anzuerkennen sei. Das Gericht gab an, dass die politische Gesinnung des Angeklagten irrelevant sei.


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WebReporter: KerryKing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Politik, Klage, NPD, Universität, Praktikum
Quelle: www.abendblatt.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.06.2011 20:03 Uhr von KerryKing
 
+52 | -9
 
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Naja, da wir in einer Demokratie Leben müssen wohl auch solche Praktika anerkannt werden. Wenn er bei der Linken gewesen wäre hätte auch keiner gemeckert, und deren Verfassungstreue ist auch in Zweifel zu ziehen.
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23.06.2011 20:42 Uhr von Alice_undergrounD
 
+23 | -27
 
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lol: "Ronny" sagt doch schon alles :D
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23.06.2011 20:48 Uhr von DJ_Shaarpshooter
 
+38 | -29
 
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@ autor: So siehts aus wobei ick persönlich das verhältniss der LINken zur demokratie zweifelhafter finde als das der NPD
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23.06.2011 21:10 Uhr von Perisecor
 
+50 | -16
 
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@Lexi-van-Gogh: Leute beleidigen und auf indymedia verlinken.

Ohne den Typen zu kennen ist er mir 100x lieber, als du es bist.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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23.06.2011 21:12 Uhr von invis
 
+0 | -4
 
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Bitte: löschen. Peinlich

[ nachträglich editiert von invis ]
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23.06.2011 21:12 Uhr von pippin
 
+8 | -22
 
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23.06.2011 21:18 Uhr von KarlHeinzKinsky
 
+10 | -28
 
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23.06.2011 21:19 Uhr von ThePunisher89
 
+27 | -6
 
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@Lexi-van-Gogh: Andere Menschen über ihr Aussehen zu beleidigen, macht dich absolut nicht besser, als NPD-Anhänger die Menschen über ihre Hautfarbe beleidigen. Irgendwie hast du viel mehr mit Nazis gemein, als du denkst.
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23.06.2011 21:30 Uhr von marcel385
 
+16 | -2
 
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@topic: ich seh nicht wo da das problem ist, bzw wieso überhaupt darüber nachgedacht wurde, das praktikum nicht anzuerkennen.

fakt ist, der student studiert politikwissenschaften, zur politik gehören parteien...und die npd ist nunmal solch eine, obs einigen nun passt oder nicht.

und vonwegen: "Kenntnisse und Inhalte des Studiums nicht ausreichend vertiefen und anwenden könnte". als ob das den dekan intressiert, im endeffekt ist es doch das problem vom student. wer kann denn zu 100% sagen, das in den "großen" parteien so ist, das man die kenntnisse und inhalte des studiums wirklich anwenden kann?
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23.06.2011 21:39 Uhr von LLCoolJay
 
+14 | -2
 
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Gut so! Richtige Entscheidung: Wie der Autor schon so richtig geschriben hat. In einer Demokratie muss es auch möglich sein eine andere Meinung zu vertreten als die Masse.

Die NPD ist nicht verboten. Sie ist eine zugelassene Partei. Ergo darf der Mann auch sein Praktikum dort machen.

Ich hätte eher in Frage gestellt ob er den Sinn des Praktikas dort wirklich erfasst, da er ja selbst stellvertretender Landesleiter dort ist.
Wenn überhaupt, hätte ich das angekreidet, nicht aber seine politische Einstellung.



@Perisecor: Ich stimme dir nicht sehr oft zu, jetzt aber finde ich das du vollkommen Recht hast.
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23.06.2011 21:50 Uhr von marcel385
 
+6 | -2
 
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@BastB: nö wieso, solange es auf beiden seiten keine extremisten gibt ist doch alles in butter, denn DIESE sind es doch, die auf beiden seiten immer negativ auffallen und für schlagzeilen sorgen.
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24.06.2011 00:09 Uhr von DJ_Shaarpshooter
 
+1 | -3
 
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@Minipet: du hast abselut recht

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