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TV-Doku greift die Tierschutzorganisation WWF stark an

Die Tierschutzorganisation WWF mit dem bekannten Panda-Logo gerät durch eine ARD-Dokumentation schwer in Bedrängnis. Der Filmemacher Wilfried Huismann wirft dem WWF einiges vor, was zukünftige Spendengelder ins Wanken bringen könnte.

Der dreifach Grimme-Preis-Träger Huismann behauptet im Film, dass der WWF der Agrarindustrie zu nahe stehen würde und deshalb oft in deren Interesse handeln würde. Die Rede ist von zwangsumgesiedelten Naturvölkern, Gentechnik im Saatgut und der Störung von Tigern durch Öko-Touristen.

Der WWF weist alle Anschuldigungen von sich, aber die Sprecher im Film wirken nicht sehr überzeugend. Nun hat die Tierschutzorganisation einen siebenseitigen "Faktencheck" auf ihre Homepage gestellt, die die Vorwürfe widerlegen sollen. Der Imageschaden dürfte aber durch die ARD-Doku immens sein.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: TV, Doku, Dokumentation, Tierschutz, WWF
Quelle: www.spiegel.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.06.2011 19:37 Uhr von shathh
 
+32 | -12
 
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Bin ich zu blöd für den Text? "Der WWF weist alle Anschuldigungen von sich, aber die Sprecher im Film, wirken nicht sehr überzeugend. "

- hä?
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23.06.2011 19:42 Uhr von Zerker
 
+39 | -1
 
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WWF Als ich in Hamburg gesehen habe das der WWF sein Gebäude in der Hafen City, also in einem verdammt teuren Viertel hat, war mir schon klar was ich von dieser Organisation zu halten hab.

Mit dem Sprecher meinen sie die Sprecherin des WWF, sie konnte nicht richtig beanworten was den die Erfolge der Organisation sind.
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23.06.2011 19:50 Uhr von unberechenbar
 
+15 | -4
 
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Habs gesehen: und das hat mich echt geschokt, und die sind bei mir unten durch
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23.06.2011 19:53 Uhr von Bruno2.0
 
+9 | -1
 
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@Zerker: Was meinst du welche Leute am Meisten Profitieren von all den Organisationen und damit meine ich nicht nur den WWF!!!!

Das meiste Geld Verschwindet doch schon bei den Organisationen im System um die Chefs und angestellten zu Bezahlen..Dann geht viel für Bestechung drauf und der Rest kommt dann irgendwann dem Eigentlichen Spenden Grund zugute...

[ nachträglich editiert von Bruno2.0 ]
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23.06.2011 20:03 Uhr von mia_w
 
+26 | -4
 
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Sie machen es nur: Greenpeace gleich. Die haben auch schon gezeigt, wessen Geist sie sind.
Und von den Grünen allgemein, will man gar nicht erst anfangen.
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23.06.2011 20:15 Uhr von gur-kendüs
 
+11 | -0
 
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Hab: es auch gesehen und hätte nicht gedacht das die so von der Industrie abhängen. Vor allem spielt wohl Monzanto eine grosse Rolle.
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23.06.2011 20:42 Uhr von Alice_undergrounD
 
+8 | -5
 
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lol xDegdgfjgg: sexueller belästigungspanda xD
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23.06.2011 20:56 Uhr von LLCoolJay
 
+8 | -18
 
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23.06.2011 21:18 Uhr von Cheater95
 
+5 | -11
 
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wwf: klingt ja auch schon fast wie wtf :D
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23.06.2011 22:17 Uhr von _Illusion_
 
+5 | -1
 
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Naja: Kapitalismus wird auch bei solchen Organisationen im Vordergrund stehen. Von nichts kommt nichts, die wenigsten machen was ohne Bezahlung.

Und wenn man sich da ein paar "Sponsoren" zuwendet und eventuell dann in deren Sinne handelt ... ganz normal.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Spenden allein das Ganze tragen.
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23.06.2011 22:30 Uhr von wussie
 
+0 | -7
 
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Und? Was ist daran jetzt neu? Die sind doch fast alle korrupt, Greenpeace auch.

Den einzigen denen ich mein Geld anvertraue ist Sea Sheperd.
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23.06.2011 22:48 Uhr von craschboy
 
+9 | -0
 
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@LLCoolJay: Dann fahr doch mal nach Indonesien. Du wirst dich erschrecken, wie es dort aussieht. West-Papua genauso, da firmiert die Grasberg-Mine und richtet irreparablen Schaden an - Korruption sei Dank.
Die Bevölkerung auf Borneo und Sumatra glaubt allen Ernstes, dass man von Palmöl leben kann und holzen riesige Flächen Regenwald ab, gern auch mit Brandrodung. Es gibt Zeiten, da dringt der Rauch bis Singapur.
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23.06.2011 23:47 Uhr von Soulfly555
 
+10 | -0
 
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Ich: traue solchen Schutzorganisationen kein Stück. Den Großteil der Spenden stecken sich doch eh die Leute aus den oberen Reihen in die Tasche. Da spende ich lieber ans örtliche Tierheim, da sehe ich wenigstens was mit meinem Geld passiert.

[ nachträglich editiert von Soulfly555 ]
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24.06.2011 00:48 Uhr von crusher1895
 
+11 | -0
 
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Es lebe das Internet! Ich meine den Informationsfluss! So langsam werden alle Organisationen näher beleuchtet, seien es Umweltorganisationen, Parteien oder andere. Das wir solche Informationen überhaupt erhalten und darüber Diskutieren können ist doch im Grunde der Beste Teil der sogenannten Informationsgesellschaft!
Die Playstation-Generation hat dafür schon kein Auge mehr und einige von denen sind oftmals in Diskussionen unfassbar ignorant, naiv und letztlich dumm.

Zum Thema: Bei so manchen Öko- und Umweltgedanken habe ich auch meine Zweifel aber eine Prostitution mit Industrieunternehmen von derartigen Leuchtturm-Organisationen schlägt dem Fass den Boden aus...
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24.06.2011 00:57 Uhr von Miron
 
+3 | -2
 
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"Nun hat die Tierschutzorganisation einen siebenseitigen "Faktencheck" auf ihre Homepage gestellt, die die Vorwürfe widerlegen sollen. "
wie wärs mit
"um die Vorwürfe zu widerlegen"
oder
"der die Vorwürfe widerlegen soll"
?

[ nachträglich editiert von Miron ]
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24.06.2011 08:39 Uhr von Ghostdivision
 
+4 | -0
 
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@crusher1895: Ich bin zwanzig Jahre alt und spiele gerne Videospiele. Trotzdem würde ich mich nicht als blind für das offensichtliche, naiv und letzlich dumm bezeichnen.

Eine Verallgemeinerung in dieser Größenordnung zeugt doch viel mehr von diesen Eigenschaften.

Von diesem Fehltritt abgesehen, stimme ich dir zu.
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24.06.2011 08:50 Uhr von Aviator2005
 
+6 | -0
 
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Egal ob WWF oder andere Spendenorganisationen, die haben alle ihre Leichen im Keller.

Das Problem für diese Organisationen ist, dass diese unmengen an Spenden erhalten und der Staat schreibt diesen Organisationen vor, in welchen Zeitraum die Kohle "verprasst" werden muss.

Ansonsten verlieren die Ihre gemmeinützige Zulassung und müssen Steuern zahlen und dürfen dann keine Spendenquittungen mehr schreiben.

Also haben diese Organisationen Kohle ohne Ende, aber nicht genügend Projekte, um dieses auch "Satzungsgemäß" umzusetzen. Dann werden halt irgendwelche Projekte gesucht und das Geld wird ausgegeben.

Ferner beeinflussen Großponsoren die Handlungen dieser
Organisationen.

Wer sichergehen möchte, dass seine Spendengelder auch richtig eingesetzt werden, der kann eine sog. "zweckgebundene Spende" leisten.

Das wird von dem Finanzämtern und Wirtschaftsprüfern sehr gnau geprüft.

Diese Geld darf dann NUR für den erwähnten Zweck ausgegeben werden. Auf Nachfrage MÜSSEN diese Organisationen dann auch den Nachweis beim Spender erbringen.
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24.06.2011 10:23 Uhr von nick-steel
 
+4 | -0
 
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@Aviator2005: Falls dein Beitrag den Tatsachen entspricht --> Danke, wieder etwas dazugelernt!

[ nachträglich editiert von nick-steel ]
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24.06.2011 13:58 Uhr von Smiling-Cobra
 
+0 | -0
 
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Ich unterstütze nur: Sea Shepherd! Und das gerne und seit Jahren.

[ nachträglich editiert von Smiling-Cobra ]
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24.06.2011 18:59 Uhr von Maglion
 
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wer spenden möchte sollte sich an kleine Organisationen halten, für die hauptsächlich Ehrenamtliche Mitglieder arbeiten und die die Spenden auch effektiv einsetzen.

Ich bin grundsätzlich erst mal dafür, dass man sich um die Misständer vor der eigenen Haustür kümmert und nicht für Projekte spendet, bei denen viel Geld in Ländern fließt, wo keine Hilfe erwünscht ist und das meiste Geld wirkungslos versickert.

Wer z.B. 100€ für irgednwelche Projekte im Ausland spenden möchte, sollte davon lieber 30,- € an lokale Einrichtungen (Tierheim, Tafel, Kinderheime usw.) spenden und den Rest hinaus in die Welt blasen.
Bei den Einrichtung im eigenen Unmfeld, kann man zudem noch eher einschätzen was mit dem geld passiert, bzw. kann es sich selbst anschauen.
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24.06.2011 20:25 Uhr von greenkorea
 
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Diese: verdammten Schweinehunde...jeden Tag muss man sowas hören, aus allen Teilen der Welt...dabei wünscht man sich einfach nur ein Leben in Harmonie mit seinen Brüdern und Schwestern...
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27.06.2011 22:11 Uhr von boo101
 
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Hier der direkte Link zur Doku. Sehr aufschlussreich!

http://programm.daserste.de/...

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