23.06.11 16:29 Uhr
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Bildungskrise an amerikanischen Schulen?

Die amerikanischen Schüler wissen offenbar weniger über ihre Geschichte, als angenommen.

Auf Fragen wie "Wer war Abraham Lincoln?" oder "Wann war der Unabhängigkeitskrieg?" wissen die meisten Schüler keine Antwort.

Die US-Regierung prüft alle vier Jahre den Wissenstand der Schüler. So schlecht waren die amerikanischen Schüler noch nie.


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WebReporter: Cheater95
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Schüler, Wissen, Amerika, Bildung
Quelle: www.spiegel.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.06.2011 16:29 Uhr von Cheater95
 
+8 | -1
 
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Alleine wenn man sich Interviews bei youtube unter Schülern schaut, muss man sich fragen, "was lernen die eigentlich?"
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23.06.2011 16:30 Uhr von Bildungsminister
 
+7 | -1
 
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Kann dazu nur den Film - Waiting for superman empfehlen.

Siehe: http://www.youtube.com/...
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23.06.2011 16:54 Uhr von One of three
 
+31 | -1
 
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lol: "Die amerikanischen Schüler wissen offenbar weniger über ihre Geschichte als angenommen."

Was ist daran so schwer? So viel Geschichte hat Amerika nicht - es gibt Möbel die älter als dieser Staat sind ...
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23.06.2011 17:03 Uhr von Bildungsminister
 
+12 | -0
 
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Wobei bei man hier auch mal fair bleiben muss, bei allem US-Bashing. Denn wir haben sicherlich nicht die Position mit dem Finger auf andere zu zeigen. Bei uns ist es nicht zwingend besser, und entgegen jedweder Hoffnung und Behauptung wird es immer schlimmer.

Unmotivierte, unterbezahlte Lehrer, unfähige Eltern, marode Schulen, uralte Lehrbücher und noch vieles mehr, das gibt es auch bei uns. Und schaue ich mir zumindest einen großen Teil dessen an, was da heuer heran wächst, dann macht mir das durchaus Sorgen.

Wir sind nicht so weit weg von denen da drüben, wenn auch sich unsere Probleme durchaus anders zeigen. Längst ist Geld und Status auch heute schon ein Indiz und Garant dafür, was jemand für einen schulischen Weg geht.

Erschreckend aber wahr. Und was wird unternommen? Wenn überhaupt Flickschusterwerk, gepaart mit noch mehr Kürzungen.
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23.06.2011 17:22 Uhr von kulifumpen
 
+9 | -0
 
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genau kaiser, das ist denke ich mal auch ein echtes problem. 20tes jahrhundert können viele noch recht gut aber fragt man mal nach allesm was davor war, reformation, 30 jöhriger krieg etc. pp. oder sogar wo denn die drei farben unserer fahne herkommen, hört es bei den meisten schon auf.
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23.06.2011 17:27 Uhr von jschling
 
+4 | -0
 
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zumindest hat es auch seine Vorteile: wenn die US-Kids in der Schule besser nix lernen
sonst könnten die uns noch erklären, wie Gott die Welt in 7 Tagen erschaffen hat
...dann doch besser dumm bleiben :-)
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23.06.2011 17:34 Uhr von kulifumpen
 
+6 | -1
 
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das erschreckende daran ist, warscheinlich lernen sie genau so etwas, dass gott die erde in sieben tagen erschaffen hat und dinosaurier und adam und eva lustig durch den garten eden marschiert sind welcher früher in iowa lag
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23.06.2011 17:46 Uhr von kingoftf
 
+7 | -0
 
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Krieg: ist Gottes Art, den Amerikanern Geographie beizubringen
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23.06.2011 18:01 Uhr von Perisecor
 
+8 | -4
 
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@One of three

Und in Deutschland gibt es Millionen von Menschen, die älter als ihr eigener Staat sind.

Lustigerweise sind nämlich die USA einer der ältesten Staaten der Welt - nichts neumodisches wie Deutschland, welches gerade mal etwas älter als 60 Jahre ist.

@Der_Kaiser_Von_China

Deutsche Schüler haben doch selbst vom 2. Weltkrieg kaum Ahnung. Selbst diejenigen, die dank lernen vom Krieg in Europa etwas Ahnung haben, wissen vom Pazifikkrieg (immerhin für die USA der Kriegsschauplatz Nummer 1 im 2. WK) gar nichts.

@ kulifumpen

Nein, das lernt der Großteil eher nicht.
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23.06.2011 20:18 Uhr von nachgefragt
 
+4 | -3
 
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Was: wäre für Grosskonzerne besser?

a) herangezüchtete Konsumidioten

b) schlaue Menschen,die Dinge hinterfragen könnten

Die Wahrheit kann manchmal wehtun...
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23.06.2011 21:25 Uhr von newschecker85
 
+1 | -1
 
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in der schule wird wenig beigebracht in Dt. hier in deutschland ist das bildungssystem total am ar.... .

warum ich das sage? weil ich das bis vor 10 jahren am eigenen leib erlebt habe. Das Beispiel Geschichte: da wird das in extremen schnelldurchlauf unterrichtet, viel nicht behandelt und auch keine Zusammenhänge erklärt, und bis zum 2. Wk sind wir damals nicht gekommen.

ich hab mir mit den jahren durch Bücher.... ja genau BÜCHER nicht Internet das Wissen selbst angeeignet und verfüge jetzt dadurch über ein umfangreiches wissen über die Weltgeschichte, weil ich das halt recht interesant finde.

Zum Beispiel sind mir, wenn man da ins Detail geht viele Paralellen zwischen der Antike und der heutigen Zeit aufgefallen.

In der DDR wurde noch richtig unterrichtet, da hat man noch was gelernt, doch das heutige Schulsystem ist falsch, und die Politiker in Berlin (Bund) und Erfurt (Land) wollen das Rad neu erfinden. Eine Frechheit, wissen genau in der DDR in vielen Bereichen ein Optimum, doch nach der Wende haben die alles wieder kaputt gemacht.
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23.06.2011 21:33 Uhr von kingoftf
 
+2 | -2
 
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23.06.2011 22:26 Uhr von LLCoolJay
 
+3 | -2
 
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Perisecor: Jetzt warte mal.

Die "USA" sind 1776, bzw. 1788 gegründet worden und haben sich seither extrem verändert.

Es gibt nur sehr wenig Staaten, die sich in den letzten 100 Jahren nicht irgendwie verändert haben.

Und gerade die USA hat sich exterm stark verändert seit ihrer Gründung.


Die Europäischen Staaten haben sich auch verändert, Deutschland jedoch ist älter als 60 Jahre. Denn die BRD ist Nachfolgestaat des Deutschen Reiches, das wiederum Nachfolgestaat der Weimarer Republik war, usw.


Frankreich ist ein recht stabiler Staat seit zig hunderten von Jahren, mal kamen Gebiete dazu, mal welche weg aber der Kern blieb immer gleich.

England hat sich seit der Zeit des Channel-state nicht nennenswert verändert, selbiges für Schottland und Wales.
Bulgarien? Hat Mazedonien abgeben müssen und es gab ein paar Grenzverschiebungen mit RO, TR und GR aber der Kern blieb gleich.


Mein Schwager (Texander) war über Jahre hinweg in Deutschland stationiert. Als ich ihn mal fragte weshalb er überhaupt in Deutschland wäre, ob er wüsste weshalb die Amerikaner in Deutschland stationiert sind zuckte er nur mit den Schultern.

Meine Nichte hatte mit ca. 7 Jahren im Geschichtsutnerricht (damals in Denver, Colorado) etwas über Deutschland gelernt.
Ihr wurde etwas über den 2. WK erzählt. Mit den Schlussworten "wegen der grossen Zerstörung, hauptsächlich durch US-Angriffe und englische Flieger, liegen grosse Teile Deutschlands auch heute noch in Trümmern".

Als ein sehr guter Freund von mir (ich kenne ihn seit ca. 15 Jahren), der aus Kansas stammt, mal zu Besuch war fragte er mich "was hört man eigentlich in Deutschland über die USA? Bei uns wird nur über uns berichtet, der Rest der Welt ist ein grosses Fragezeichen".

Fragt mal einen durchschnittlichen amerikanischen Schüler wo auf der Weltkarte / dem Globus Ägypten ist.
Oder Österreich / Austria.
Ich bin mal gespannt ob sie es finden. (ja, im Gegensatz dazu, bin ich durchaus in der Lage auf einer Karte die US-Sstaaten zu erkennen).

Und von der Idiotie in manchen US-Staaten die Evolution zu verleugnen und diese nicht mehr an den Schulen zu lehren wollen wir lieber gar nicht anfangen.


Auch hier ist nicht alles in Ordnung. Aber solche Aussetzer wie oben sind hier eher die Ausnahme.
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23.06.2011 22:39 Uhr von 1Beamy1
 
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Zum Thema DDR: Meine Schulbücher waren damals nagelneu und kosteten nicht die Welt. Es gab einen Schulbuchverlag fürs gesamte Land. Auch war die Organisation besser und Abschlüsse in allen Bezirken vergleichbar. ABER man darf nicht vergessen, dass das gesamte System ideologisiert war. So haben wir im Sportuntericht bereits in der 3. Klasse anstatt Schlagball Weitwurf zu üben mit Eierförmigen Metallgegenständen geworfen (die Dinger flogen einfach besser). In der Schule gab es eine Arbeitsgemeinschaft Schießen. In der 4. Klasse gab es einen 1 wöchigen Ausflug in ein Landheim. Dort waren wir viel mit Karte & Kompass in der Natur unterwegs. Auch Dinge wie Notzeltaufbau, Feuer machen, Pilze & Beeren sammeln oder Marschzahlen bestimmen und nutzen standen auf dem Programm. So etwas sollte man heute mal versuchen ...

Aber zurück zu Bereich Bildung:
In meinen Augen liegen die Hauptprobleme im Elternhaus und dem pers. Umfeld. Die meiste Zeit verbringen die Schüler nun mal nicht in der Schule. Auch fehlen häufig die Basics. Wer zum Beispiel in Mathe Probleme mit der Berechnung von Flächen hat, hat möglicherweise schon den 3-Satz nicht verstanden und kann somit die Formeln nicht umstellen.

Die Probleme sind jedenfalls nicht mit Geld alleine zu lösen. Vielmehr müssen sie bereits im Vorschulalter erkannt und behoben werden. Denn wer mit massivem Rückstand ins 1. Schuljahr geht hat es sehr schwehr wieder auf zu schließen.
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24.06.2011 01:00 Uhr von drame
 
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traurig traurig, aber wenig überraschend.

die problematik ist meiner meinung nach, dass wer die vergangenheit nicht versteht/kennt, die gegenwart/zukunft nicht begreift.

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