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Facebook-Party droht zu eskalieren: Massenbesäufnis in Hamburger U-Bahn geplant

Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) verbietet ab dem 1. Oktober das Trinken von Alkohol in den U- und S-Bahnen. Deswegen hat ein Facebook-User dazu aufgerufen, ein "Abschiedsbesäufnis" zu veranstalten. Das "HVV-Abschiedstrinken" soll am 30. September in den Hamburger U-Bahnen stattfinden.

Das Problem dabei ist, dass bereits 19.000 Leute zugesagt haben und 30.000 Antworten ausstehen. Die Situation droht so stark zu eskalieren, dass der Facebook-User mit dem Pseudonym "Dei ne Mudda" nun kalte Füße bekommen hat. Er distanziert sich mittlerweile von seinem Aufruf.

Stattdessen fordert er die Leute auf, lieber zu Hause ein Gedenk-Getränk zu sich zu nehmen. Er möchte somit im Notfall Schadensersatzansprüche vermeiden. Die Verabredeten lassen sich jedoch nicht umstimmen. "Wir kommen trotzdem" oder "Also 30.09. in der Bahn saufen" heißt es.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Facebook, Bahn, Party, U-Bahn, Hamburger
Quelle: www.bild.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.06.2011 06:29 Uhr von artefaktum
 
+13 | -4
 
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Mir scheint da eher die "Bild" zu eskalieren.
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23.06.2011 07:33 Uhr von artefaktum
 
+5 | -1
 
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23.06.2011 07:39 Uhr von John2k
 
+3 | -3
 
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Erst alle: ein Ticket kaufen lassen und dann festnehmen und Fahrkartenkontrollen durchführen. Da wirds bestimmt viele Schwarzfahrer geben :-)
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23.06.2011 07:42 Uhr von spliff.Richards
 
+19 | -0
 
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bin ich eigentlich der einzige, dem bei dem Wort "Facebook-Party" die Galle hoch kommt?
Wenns darum geht sich das Hirn rauszusaufen, lassen sich schnell 30.000 Leute finden. Sollten nur 10% davon wirklich erscheinen ist das eine enorme Masse.
Bei wirklich wichtigen Dingen hingegen ist es schwierig 30 Leute unter einen Hut zu bekommen .....

Soviel zum Thema "Deutschland schafft sich ab" ....
Oder sollte ich sagen: Deutschland säuft sich in den Abgrund ....

Ich schreib dann auch mal ein Buch ....
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23.06.2011 08:17 Uhr von dexion
 
+1 | -1
 
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In England kam es zu der selben Aktion. Da ist es auch eskaliert. Ich schau mir das mal an, meine Jahreskarte unterstützt mich dabei :D
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23.06.2011 10:07 Uhr von U.R.Wankers
 
+4 | -0
 
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"Wer stoppt diesen Irrsinn?": die Bloed-Zeitung sicher nicht, nicht nur im Internet sondern auch im Käseblatt nennt sie das genaue Datum, die genaue Uhrzeit und den genauen Ort für die geplante Party, sowie sicherheitshalber auch noch den Titel, unter dem man die Veranstaltung bei Facebook finden kann.

Immer schön Öl ins Feuer gießen und nachher flennen:
Warum tut denn niemand etwas?
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23.06.2011 10:35 Uhr von wrazer
 
+1 | -1
 
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Ich finds allein schon dumm, den alkoholischen Genuss in öffentlichen Verkehrsmittel zu verbieten. Wenn mit Auto und Fahrrad schon verboten ist, wird man sich einfach das bequemste Verkahrsmittel aussuchen, wo wir dann wieder bei betrunken Autofahren wären. Ist irgendwie kontraproduktiv. Hinzu kommt, dass anstatt in der U-Bahn zu trinken sich die ganzen Leute das Zeug in 2min aufm Bahnsteig reinkippen, muss ja schnell gehen. Und ob das dann so viel besser für die Fahrgäste ist, wird sich zeigen.
Das sich da jetzt ne große Gruppe zum saufen trifft spricht für mich jedoch eher für das Verbot, womit deren einziges Ziel ein Grund zum trinken ist und kein Protest.
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23.06.2011 11:41 Uhr von kulifumpen
 
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