23.06.11 06:12 Uhr
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Chilenischer Vulkan ausgebrochen - Aschewolke umrundet Südhemisphäre

Am 5. Juni brach der Puyehue-Cordón-Caulle aus, seine Asche wurde in einer Höhe von zwölf Kilometern nach Osten getrieben. Mittlerweile ist sie auf eine Höhe von etwa einem Kilometer herabgesunken und hat die Erde einmal umrundet. Wegen ihrer Verdünnung ist eine weitere Umrundung jedoch unwahrscheinlich.

Der Ausbruch führte zuerst in Chile und Argentinien zu enormen Schäden: Ortschaften mussten evakuiert und der Verkehr vielfach eingestellt werden. Durch die Umrundung ist mittlerweile der Flugverkehr beinahe auf der kompletten Südhalbkugel beeinträchtigt.

Zuletzt war der Vulkan, der aus zwei Magmakammern gespeist wird, 1990 ausgebrochen. Doch der aktuelle Ausbruch ist besonders stark: Seine Aschesäule war über zehn Kilometer hoch und die Ascheströme flossen ebenso weit ins Tal. Es ist schwer abzuschätzen, wann der Berg wieder zur Ruhe kommen wird.


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WebReporter: GrouchySmurf
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Wissenschaft, Erde, Chile, Vulkan, Aschewolke
Quelle: www.spiegel.de

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23.06.2011 10:05 Uhr von NilsGH
 
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Und hier sehen wir wieder wie machtlos der Mensch doch immer noch gegen die Natur ist.

Wir sind auch "nur" etwas höher entwickelte Tiere.

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