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Medienrechtler warnt vor Facebook: Nutzer haben kein Problembewusstsein

Für den Medienrechtler Bernd Holznagel ist der Datenschutz durch soziale Netzwerke wie Facebook praktisch ad absurdum geführt. Vor allem die Jugend entwickle kein Problembewusstsein dafür, was es bedeuten kann, intimste Dinge und kompromittierende Bilder dort einzustellen.

Laut Holznagel betrachten die Jugendlichen Facebook und Co. als private Medien. "Das ist eine Generation, die sich gerne selbst darstellt - und die auch gerne quatscht. Die verquatschen einfach unheimlich viel ihrer Lebenszeit", sagte er.

Holznagel war am heutigen Mittwoch Referent auf dem Medienforum NRW in Köln. Kontra erhielt er vom Bundesbeauftragten für den Datenschutz, Peter Schaar: "Ich stelle fest, dass diese Kenntnis, mit welchen Gefahren das Ganze verbunden ist, weiter verbreitet ist als befürchtet", sagte Schaar.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Facebook, Jugend, Nutzer, Social Media, Intimsphäre
Quelle: www.cio.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.06.2011 16:18 Uhr von kickingcrocodile
 
+6 | -1
 
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Es ist wie mit allen Dingen: Wo Licht ist, ist auch Schatten. Nutzt man die sozialen Netze mit Verstand, können sie einem Vorteile bringen, andernfalls aber auch gravierende Nachteile. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Problematisch sehe ich zum einen die Nutzung durch Jugendliche, die noch gar nicht wissen, wo es lang geht. Und ich habe etwas gegen den Satz "An Facebook kommt man nicht mehr vorbei", wie er auch in der Geschäftswelt immer häufiger fällt. Ich persönlich verzichte drauf.
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22.06.2011 17:04 Uhr von gmaster
 
+5 | -1
 
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er hat recht, allein dass Facebook die Bilder besitzt die man dort hoch lädt ist schon eine Unverschämtheit, auch wenn man Bilder löscht bleiben die auf den Servern, auch das Benutzerkonto bleibt drauf wenn man es löscht! Deshalb werde ich auch niemals in Facebook sein.
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22.06.2011 17:06 Uhr von vmaxxer
 
+3 | -0
 
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Tja: Es ist wie immer: dejenige der nicht über seine Schritte nachdenkt hat später eventuell das Nachsehen.

Auch bei FB kann man seinen echten Namen "verstecken", zu privates rauslassen, wegwerf-emailadressen nutzen etc.
Und vor allem die Finger weglassen von den unnützen Apps die eigendlich ja nur eines wollen: Daten sammeln.


Edit:
@gmaster
Ah richtig, und das jedes ansurfen einer Webseite mit "like"-Button ebenfalls an FB weitergeleitet wird ;)


[ nachträglich editiert von vmaxxer ]
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22.06.2011 18:15 Uhr von Near
 
+8 | -0
 
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Soll mir recht sein Wenn die Leute Spaß dabei haben Bilder von sich selbst im Suff auf Facebook zu stellen gibts wenigstens weniger ernstzunehmende Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt.

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