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Altkanzler Helmut Schmidt warnt vor Panik wegen Griechenland-Pleite

Altkanzler Helmut Schmidt hat im Zusammenhang mit der möglichen Pleite von Griechenland vor Panikmache gewarnt. Selbst wenn der Staat pleite sei, wäre dies beherrschbar.

Laut Schmidt hätte "der Bankrott eines einzelnen, kleineren Mitgliedstaates nur eine vorübergehende psychologische Wirkung."

Die EU müsse vielmehr daran arbeiten, für Griechenland eine Perspektive des Wohlstands zu bieten. Denkbar hält er eine Beteiligung Griechenlands an der Energiewende durch Solar-Energie.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Griechenland, Pleite, Panik, Altkanzler, Helmut Schmidt
Quelle: www.welt.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.06.2011 16:18 Uhr von tutnix
 
+2 | -1
 
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panik schieben: vor allen die banken, das sie auf den schulden sitzen bleiben, wenn griechenland pleite geht. deswegen darf mal wieder der steuerzahler aushelfen, mal sehen wie uns das die banken danken werden ;).
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22.06.2011 17:01 Uhr von no_trespassing
 
+3 | -0
 
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Das Problem ist die Produktivität: Wohlstand lässt sich nur durch Industrialisierung schaffen.

In Deutschland gibt´s genug Bescheuerte, die sagen, Deutschland sei im Wandel zu einer Dienstleistungsgesellschaft. Eine solche Entwicklung darf nie hingenommen, sondern muss bekämpft werden.

JEDER ist in letzter Instanz abhängig von der Industrie, also von Fabriken, die physisch anfassbar sind.

Eine Fabrik wie Bosch kann auch ohne den Friseur oder Imbissstand nebenan produzieren, aber umgekehrt nie. Ohne Fabriken keine Dienstleistungs-Kunden.

Die Industrie ist der Nachfrager der Dienstleistungen.
Dienstleistungen lassen sich vor allem viel schlechter exportieren als physisch anfassbares.

Deshalb muss das Bestreben immer sein, Industrieprodukte zu schaffen. Autos, Laptops, Solarmodule, usw.

Und daran krankt der Süden. Es bringt nichts, einem Lokführer 300.000 EUR zu zahlen, nur um das BIP zu steigern. Die Leistung eines Lokführers ist vergleichsweise schneller austauschbar als die Fabrik für Bleistifte.

Griechenland kann seine Schulden zudem nur durch Außenhandelsüberschüsse, also Exporte abbauen. Anders geht es praktisch nicht. Und wie soll das gehen, außer wenn man die Importe auf Null zurückfährt?

Die Probleme sind also viel fundamentaler und ich sehe keinen Lösungsansatz wie das bewerkstelligt werden soll.
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22.06.2011 17:04 Uhr von shadow#
 
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Ein kluger Mann: Das ist auch relativ eindeutig wenn man sich ansieht aus welcher Richtung die Untergangsprophezeiungen für den Euro kommen: Von Banken, Spekulanten und Ratingagenturen die einen direkten finanziellen Vorteil aus einem Kursverlust ziehen und von ein paar armen Würstchen die ihr eigenes Unvermögen Euro und EU in die Schuhe schieben.
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23.06.2011 06:45 Uhr von artefaktum
 
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Ich kann das Wort "Panik" im Zusammenhang mit Deutschen nicht mehr hören.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]

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