Deutsche U-Boote: Dank Fakelaki Milliardengeschäfte mit Athen
Die Münchner Staatsanwaltschaft und das Parlament in Athen sind sich sicher: Die deutsche Ferrotaal AG in Essen hat Griechenlands Ex-Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulus mit mehreren Millionen Euro korrumpiert und seit dem Jahr 2000 zum Kauf mehrerer U-Boote aus deutscher Produktion bewegt.
Alleine mit diesem Korruptionsdeal sollen die Essener 277 Millionen Euro Gewinn gemacht haben. Tsochatzopoulus führt heute ein sorgenfreies Leben in Athens teuerstem Luxuswohnviertel Filopapou. Abgewickelt wurden die Geschäfte unter Anderem über die Schweiz, Zypern, die USA und einen Verwandten von Tsochatzopoulus.
Es zeigt sich immer mehr: Konzerne aus Deutschland haben über Bestechung kräftig mitverdient am griechischen System, welches nun dem Steuerzahler vor die Füße geworfen wird. Nicht nur die Ferrostaal AG, welche mit der HDW und ThyssenKrupp auf diese Weise U-Boote exportierte, auch Daimler, MAN, Siemens stecken laut der "Süddeutschen Zeitung" im Sumpf.