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Der Hafen von Athen war einstmals eine Insel

Ein Forschungsteam um Jean-Philippe Goiran vom Centre national de la recherche scientifique (CNRS) hat herausgefunden, dass der historische Hafen Athens, Piräus, vor einigen Tausend Jahren eine Insel war. Diese Vermutung äußerte schon der antike Geograf Strabo im ersten Jahrhundert nach Christus.

Den Beweis dafür erbrachte das Team durch die sorgfältige C14-Analyse von Bohrkernen aus dem fraglichen Gebiet. Demnach kam es zwischen 4800 und 3400 v. Chr zu einem starken Anstieg des Meeresspiegels, infolgedessen der Hügel Piräus vollständig von Wasser umschlossen wurde und eine Insel entstand.

Ab 2800 v. Chr. wurden vermehrt Sedimente angespült, wodurch sich Lagunen bildeten. Diese mussten stabilisiert werden, damit die antiken Baumeister die so genannten "Langen Mauern" errichten konnten - einen durch hohe Mauern geschützten Verkehrsweg zwischen Athen und dem wichtigen Hafen Piräus.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Insel, Athen, Hafen, Geografie
Quelle: www.astropage.eu

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22.06.2011 14:37 Uhr von alphanova
 
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Interessante Forschungsergebnisse.. fast noch interessanter find ich aber die Tatsache, dass die Vermutung schon vor knapp 2.000 Jahren im Raum stand, ohne dass Strabo die heutigen technischen Möglichkeiten hatte.

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