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EU-Gesetzesentwurf: Energieunternehmen sollen monatlich eine Rechnung schicken

EU-Energiekommissar Günther Oettinger hat heute einen Gesetzesentwurf der EU-Kommission vorgelegt, welcher dazu dienen soll, in Europa zukünftig mehr Energie zu sparen.

Aus diesem Grund sollen Energieunternehmen gesetzlich dazu verpflichtet werden, ihren Kunden monatlich eine Rechnung für ihren Heizungs-, Strom- und Gasverbrauch zuzusenden.

Elektrische Haushaltsgeräte, wie zum Beispiel ein Föhn oder ein Wasserkocher, müssten ab 2012 die Energiesparauflagen der EU erfüllen. Auch müssten öffentliche Gebäude in Zukunft dann klimafreundlich saniert werden.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Rechnung, Gesetzesentwurf, Energieunternehmen
Quelle: www.open-report.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.06.2011 12:40 Uhr von Showtime85
 
+7 | -4
 
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Macht die Türkei schon lange so: Da rennen paar vom Versorger durch die gegend Schreiben den Stand des Zählers auf und nächste Woche gibts die Rechnung zum bezahlen.

Dies würde zwar die Preise wieder hochtreiben aber auch neue Arbeitsplätze schaffen.

Da hat die EU sich ein schönes Vorbild genommen ;)
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22.06.2011 12:43 Uhr von SNnewsreader
 
+9 | -5
 
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Ja klar: Hunderttausende Briefe monatlich zu verschicken ist sehr energiesparend.

Aber Oettinger, was will man von der EU erwarten.
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22.06.2011 13:42 Uhr von derSchmu2.0
 
+3 | -4
 
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Ich weiss nich, was ihr habt? Bezahlt ihr eure Telefonrechnungen etc auch jaehrlich?
Pendlertickets etc kauft man ja im Grunde auch nicht fuers Jahr...
Ich find das schon recht praktisch. Da heisst es auf einmal nicht, man muss zig Hundert Euro nachzahlen, sondern man kann seinen Verbrauch an die Rechnung anpassen oder ggf. den Anbieter wechseln.
Ich find das weitaus praktischer, als auf einmal eine dicke Rechnung zu bekommen, wo man nachzahlen muss und nicht mal richtig nachhalten kann, warum die so hoch ausfaellt...

[ nachträglich editiert von derSchmu2.0 ]
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22.06.2011 14:19 Uhr von zabikoreri
 
+1 | -0
 
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Dadurch: hätten die neuen Online-Stromzähler die eigentlich keiner haben will, eine echte Daseinsberechtigung.

Wenn man schon etwas einführt, dass keiner will kann man den Verbraucher so das ganze doch noch verkaufen.
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22.06.2011 14:25 Uhr von vmaxxer
 
+2 | -1
 
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Jnee: Wie soll man das umsetzen?
Anders als zb Telefongebühren wird Strom eben nicht beim Lieferanten gezählt sondern im Verbraucherhaushalt. Und da muss eben jemand vorbeikommen und ablesen, man selber dies tun, oder es muss auf Stromzähler umgerüstet werden die aus der Ferne ausgelesen werden können.
Wie auch immer, der Mehraufwand dürfte den Vorteil ziemlich auffressen. Von der verteuerung mal gar nicht zu sprechen.
Und wer "zig-hundert € nachzahlen muss hat vorher halt seinen rellen Stromverbrauch als Rechnungsgrundlage angegeben oder eben so viel Strom mehr verbraucht.

Wer sich ab und zu mal zum Zähler begibt und seinen verbrauch ausrechnet bekommt auch auch einen guten Überblick. Kostenlos.
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22.06.2011 19:04 Uhr von shadow#
 
+4 | -1
 
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Unsinn: Und hier noch ein paar sinnvolle Möglichkeiten für den Herrn Öttinger, die auch tatsächlich was bringen:

- Monatliche Kündigungsfristen beim Energieversorger um den Markt zu beleben.

- Ab und zu mal die Energieeffizienzskala anzupassen ist gut für den Verbraucher und den Hersteller, dessen Kühlschrank mit ein paar kWh weniger auskommt.

- Den Energieverbrauch für sämtliche Kleingeräte festschreiben. Auch wenn ich mir frühestens in 5 Jahren einen neuen Wasserkocher oder Fön kaufe, hat das einen langfristigen weltweiten Effekt weil die chinesischen Billigheimer ihren massenproduzierten Mist auch weiterhin nach Europa verkaufen wollen.

Jetzt wo ich drüber nachdenke: Wie kann man einen Wasserkocher bitte energieeffizienter gestalten?

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