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Zivilklausel in Gefahr: Militär will an deutschen Hochschulen forschen

Sowohl die Bundeswehr als auch Lobbyisten der Rüstungsindustrie treiben immer mehr in die deutschen Universitäten. So gibt es an der Uni Bremen mittlerweile eine von der Waffenfirma OHB Technology und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt gestiftete Professur.

In Bremen, Tübingen und Münster gibt es daher einen erheblichen Widerstand seitens der Studenten und Lehrkräfte gegen das Unterlaufen der Zivilklausel an Hochschulen. Die Uni Bremen fördert diese Forschung, da sich seit der Einführung der Zivilklausel die "geopolitische Situation" verändert habe.

Die Informationsstelle für Militarisierung (IMI) in Tübingen argumentiert, dass es in der Ablehnung von militärischer Forschung nicht um Personen gehe, sondern um die damit verbundene "Remilitarisierung der deutschen Außenpolitik". Derzeit wird an 40 Hochschulen Kriegsforschung betrieben.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Bremen, Bundeswehr, Militär, Forschung, Münster, Universität, Hochschule, Tübingen
Quelle: www.fr-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.06.2011 12:03 Uhr von Framewire
 
+24 | -26
 
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Der Original-Artikel ist schlecht widergegeben. Dort ist weder von "Waffenfirma" (eh Unsinn) die Rede, noch von "Kriegsforschung".

Die "Zivilklausel" ist ein Anachronismus. Auch die Forschung hat einen Beitrag dafür zu leisten, dass eigene Soldaten im Einsatz z.B. besser geschützt sind. Wer das nicht okay findet, der nimmt damit mehr Tote als sein müssten billigend in Kauf und ist damit menschenverachtend in Reinkultur.
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22.06.2011 12:08 Uhr von TausendUnd2
 
+19 | -1
 
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evtl. kleine Verbesserung. Militär ist nicht zu verwechseln mit der Rüstungsindustrie.
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22.06.2011 12:15 Uhr von Lyko
 
+18 | -9
 
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Ob das Forschen des Militärs an den Hochschulen nun gut oder schlecht ist, muss jeder selber wissen.

Man sollte jedoch bedenken, dass unzählige nützliche Technologien dem Militär zu verdanken sind.
Natürlich ist die Priorität solcher Technologien militärisch, dennoch gibt dies oft einen Aufschwung für die zivile Forschung.

Meine Meinung = Gut so !

[ nachträglich editiert von Lyko ]
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22.06.2011 12:37 Uhr von Teffteff
 
+10 | -4
 
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@Framewire: Ich weiß nicht ob Du die Quelle überhaupt gelesen hast?!
Zitat aus der Quelle zu Deinem ersten Punkt:
"Das Bremer Unternehmen entwickelt unter anderem Aufklärungs- und Überwachungstechnik für das Militär."
aus der Quelle zu Punkt 2: "...dass an 40 Hochschulen derzeit Forschung für den Krieg betrieben werde..."

Mag sein, dass Du Militärforschung für gut und richtig hälst. Das ist aber nicht Aussage des Artikels. Da geht es um Rüstungsforschung an zivilen Unis zugunsten von Unternehmen und Lobbyisten.
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22.06.2011 12:46 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -4
 
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@Framewire: ICh gebe Dir ja Recht, aber diese überbeanspruchte und eh nicht zutreffende, weil unsinnige Vokabel "menschenverachtend" würde ich da rauslassen. Denn selbst jemand, der keine Probleme damit hat, Soldaten sinnlos zu verheizen, verachtet ja keine Menschen allgemein, sondern allerhöchstens jene Soldaten. Die eigenen Leute (auch Menschen) wird er schon schätzen. Und selbst die Soldaten wird er nicht verachten, sondern sie sind ihm schlicht egal.

Diese bescheuerte Vokabel (ich weiss nicht, wer sie aufgebracht hat), ist genauso blödsinnig wie "Gutmenschen", wird aber genauso gern und genauso inflationär benutzt.



Zur News an sich.
Manche Bereiche lassen sich recht schwer trennen heutzutage, zumal sehr viele zivile Firmen heutzutage auch einen großen Sektor haben, der Militärtechnik fertigt.

Es wird schon niemand im Fall der Fälle Hochschulen bombardieren bzw. mit Raketen beschiessen, nur weil da auch teilmilitärische Forschung stattfindet.
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22.06.2011 13:27 Uhr von sicness66
 
+2 | -5
 
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Dagegen: Die Bundeswehr/Rüstungsindustrie sollen private Militärakademien/Hochschulen gründen, um selbst zu forschen. Genug Kapital sollte ja vorhanden sein. Es wird schon genug Steuergeld für die Bundeswehr verschwendet. Und ob der Grundsatz der Freiheit von Lehre und Forschung auf das Militär übertragen werden kann, sei mal dahin gestellt.
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22.06.2011 13:41 Uhr von JesusSchmidt
 
+1 | -1
 
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wenn studenten und lehrkräfte dagegen sind gibt es doch gar kein problem - wer soll da denn forschen, wenn nicht sie?
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22.06.2011 16:27 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -3
 
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Ja da wird mal wieder geschrien. Die sollen erforschen wie man die Nutzlast für Satelliten erhöhren kann.

" „Schwerpunkte der Forschungsarbeiten sollen die Schnittstellenfragen zwischen experimenteller Nutzlast und Satellitensystem sowie die wissenschaftlich-technische Begleitung bei der Entwicklung einzelner Szenarien für wissenschaftliche Satellitenmissionen sein. Eingeschlossen ist insbesondere auch die Entwicklung spezieller Technologien für die systematische Umsetzung wissenschaftlicher Zielsetzungen auf Satelliten.“ "

http://www.produktionstechnik-bremen.de/

Die sollen keine Killersatelliten bauen die Skynet zur verfügung gestellt werden.

Man kann jede Forschung für das Militär abwandeln. Das Militär benutzt auch Birnen und Räder.
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22.06.2011 16:44 Uhr von Darth Stassen
 
+4 | -1
 
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Warum nicht? Fakt ist, dass die Hochschulen und Unis Geld brauchen, da ist es doch besser, das Geld kommt auf diesem Wege herein wie beispielsweise durch Studiengebüren.
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22.06.2011 16:46 Uhr von cpt. spaulding
 
+0 | -4
 
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LOL! wass will den die arme bei dehn blaßen strebers xD die kemver sint auf der hauptschule

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