22.06.11 11:05 Uhr
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Bruttoverdienste sind in Deutschland gestiegen

Laut dem Statistischen Bundesamt sind die Bruttomonatsverdienste vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer im ersten Quartal 2011 um zwei Prozent gestiegen. Dieser Anstieg ist der zweithöchste seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2008.

Die Nominallöhne wuchsen so stark wie noch nie in diesem Zeitraum; sie stiegen gegenüber dem ersten Quartal 2010 um 4,1 Prozent.

Dem gegenüber erhöhten sich die Verbraucherpreise im selben Zeitraum um 2,1 Prozent. Ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer verdiente in Deutschland im ersten Quartal 2011 monatlich durchschnittlich 3.264 Euro brutto.


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WebReporter: Dommo
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Arbeit, Arbeitnehmer, Verdienst, Vollzeit, Brutto
Quelle: www.wallstreet-online.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.06.2011 11:05 Uhr von Dommo
 
+2 | -7
 
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Das heißt also, dass die Verbraucherpreise höher gestiegen sind als der durchschnittliche Bruttoverdienst. Da es aber wohl weniger Abzüge gibt, ist das Nettogehalt stärker gestiegen als die Verbraucherpreise. Hm, klingt doch erst mal gut.
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22.06.2011 11:13 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+11 | -3
 
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Vor 2 Wochen hieß es noch deutlichesReallohn-Minus: Deutschland ist echt klasse: Hier mal ein Überblick des Erfolges 11 Jahre neoliberaler Politik:

Siehe ---> http://images.devs-on.net/...

Siehe ---> http://www.boeckler.de/...

Siehe ---> http://www.spiegel.de/...

Lieber Autor: Wie sich das Blatt doch binnen 2 Wochen dreht. Bist Du Dir sicher, dass in diese neue "Statistik" nicht die Manager- und Unternehmensgewinne mit eingerechnet wurden?

Was sind Statistiken dieser Bundesregierung überhaupt noch wert?
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22.06.2011 11:18 Uhr von Tek-illa
 
+14 | -2
 
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Inflationsrate: liegt bei 2,x % im Moment. Die Steigerung der Löhne wird also komplett von der Inflation aufgefressen wenn man so will. Der Arbeitnehmer dürfte also statt mehr sogar noch weniger Geld in der Tasche haben.
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22.06.2011 12:33 Uhr von Akira1971
 
+7 | -0
 
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Ich freu mich erst dann wenn mein Nettolohn steigt. Und zwar merklich. Wie versprochen...
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22.06.2011 13:25 Uhr von kulifumpen
 
+7 | -0
 
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@autor kommentar:

die netto bezüge sind allerhöchstens gleich geblieben seit der letzten krankenkassenbeitragserhöhung. Keine ahnung wo du lebst aber an meinem netto hat sich nichts geändert.
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22.06.2011 13:27 Uhr von paranoid
 
+3 | -0
 
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Kommentar ist falsch: Das statistische Bundesamt rechnet die Lohnsteigerungen immer preisbereinigt. Die Nominallöhne sind um ca. 4% gestiegen, Inflation war ca. 2% im selben Zeitraum - bleibt eine reale Gehaltssteigerung von 2%. Über Abgaben bzw. Nettolöhne wurde keine Aussage getroffen...
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22.06.2011 13:30 Uhr von opheltes
 
+0 | -0
 
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@autor: "Da es aber wohl weniger Abzüge gibt, ist das Nettogehalt stärker gestiegen als die Verbraucherpreise."

Das Nettogehalt ist stärker gestiegen als die Verbraucherpreise ?

Oh gott..es gibt wirklich dumme Leute :o
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22.06.2011 13:39 Uhr von 0wnZ
 
+3 | -0
 
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bin ich der einzige: dem 3.264 Euro brutto recht viel vorkommt? zwar ein durchschnittswert, aber viele die im handel usw. arbeiten kommen da nicht annähernd ran, nicht um sonst gibt es immer mehr arbeitnehmer die mit alg 2 aufstocken müsssen. aber im beispiel reißen wohl wieder die millionengehälter der manager den durchschnitt nach oben...
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22.06.2011 13:43 Uhr von kulifumpen
 
+2 | -0
 
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klar, der durchschnitt sieht gut aus aber klar, wenn einer halt 100.000 € im monat verdient, gleicht er halt gleich einige leute damit aus, die nur 900 € netto haben und aufstocken müssen. Das muss man halt dabei bedenken. Die ganzen millionäre etc. zerreissen halt so eine statistik. Es sind wenige die viel verdienen, wo wiederrum viele die wenig verdienen in der statistik ausgeglichen werden.
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22.06.2011 14:33 Uhr von sicness66
 
+0 | -0
 
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Falsch: Das immer noch an diesem Schema zur Feststellung der Preise festgehalten wird, ist für mich nicht nachvollziehbar.

http://upload.wikimedia.org/...

Allein diese Grafik sollte zeigen, dass die 2,1% nicht der Realität entsprechen. Stichwort gefühlte Inflation.

Außerdem werden in der Quelle Bruttomonatsverdienste mit Reallöhnen gleichgesetzt, was nicht richtig ist. Bruttomonatsverdienste beschreiben den Bruttonominallohn(!). Abzüglich Steuern und Sozialbeiträge ergibt sich der Nettonominallohn. Dieser ins Verhältnis zur Preissteigerung ergibt dann den Reallohn. Also

Reallohn (2%) = Nominallohn (4,1%)/Preissteigerung(2,1%)
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22.06.2011 17:38 Uhr von shadow#
 
+2 | -0
 
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Schön, aber Bruttosteigerungen die man merkt gibt es sowieso nur beim Jobwechsel und mein Nettolohn ist seit Antritt der FDP (und auch Dank der FDP) um geschätzte 0,3% gesunken...
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08.08.2011 16:23 Uhr von Seravan
 
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Blöd nur wenn man: zur Arbeit fahren muss. Dank der Spritpreise hat man weniger als vorher.
Und etz kommt mir blos keiner "dann nimm doch Bus und Bahn". Auf dem Land ist es leider nicht merhr so toll mit den ÖR. und die Bahn fährt auch net zum Arbeitsplatz direkt.

Also alles schmuh was da gemacht wird. ich fahre ienen Seat Cordobar und habe vor einem Jahr ca 70 € pro Tankfüllung gebraucht und nun sind locker 90.

Das bedeutet 2 STD mehr Arbeiten oder stempeln gehen oder nur noch Nudeln futtern.


Ich hoffe das bald die Wirtschaftlichkeit durch zu hohe Spritpreise erreicht ist und mit einem Schlag die Konjunktur einbricht, denn dann haben es die Politiker und die Wirtschaftsmultis es geschafft.

Ich überlege mir auch schon das Auto abzuschaffen, weil es einfach nicht mehr tragbar ist.

IHabe eine Aufstellung im Internet gelesen: 1,5k brutto bei KL1. Nach abzügen aller Lohnnebenkosten, Lebensmittel, Steuern, Miete, Versicherung KFZ usw. und Sprit bleibt unterm Strich kaum mehr was übrig bei einer Strecke von gut 100 Km.

Wenn der Preis pro Liter 1,65€ erreicht hat, kann man bis zur Rückerstattung der Fahrtkosten mit monatlichen miesen rechnen.
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08.08.2011 23:02 Uhr von shadow#
 
+0 | -0
 
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@Seravan: 100km am Tag?????
Wie wäre es mal mit umziehen?
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09.08.2011 08:22 Uhr von Seravan
 
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@shadow: Weists du was eine Wohnung für 4 Personen in der frankfurter Region kostet. Soweit war ich auch schon nur vom Geld her bringt es nichts

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