21.06.11 12:36 Uhr
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Basiert der starke Meeresspiegelanstieg nur auf mangelhaften Daten?

Eine Rekonstruktion des Wasserniveaus vergangener 2.000 Jahre zeigt, dass der Anstieg nie so stark war, wie in den letzten Jahren. Die Studie beruht auf fossilen Kalkschalen von Mikroben der nordamerikanischen Atlantikküste, mit denen ermittelt werden kann, wie der Wasserstand zu deren Lebzeiten war.

Doch nun äußern andere Fachleute ihre Zweifel. Ein Grundproblem sehen die Experten darin, dass die Studie nur auf Funden Nordamerikas basiert. Des Weiteren führen die Skeptiker an, dass über so einen Zeitraum auch der Kontinentaldrift und der sogenannte isostatische Ausgleich zu berücksichtigen sind.

Die Verfasser der Studie haben zwar auch andere Teile der Welt untersucht, doch die Daten wichen stark ab, somit ist die Glaubhaftigkeit die "Achillesferse" der Studie. Experten, die nicht an die Studie glauben, warnen vor Prognosen, es könne niemand sagen, wie viel Eis an den Polen schmelzen wird.


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WebReporter: handstand
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Wissenschaft, Daten, Klimawandel, Meeresspiegel
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.06.2011 13:10 Uhr von SystemSlave
 
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So ist das nunmal in der Climatology: Da wird nur das reingepackt und veröffentlich was das Klima Wärmer macht und die Meere steigen läßt, das der großteil der Daten das gegenteil behaubten ist dabi nebensächlich sonst bekommt man ja die Ökofaschismus nicht durch.

Den würden wir wissen das Erdöl ein im inneren der Erde entsteht, das Co2 nix mit der Erwärmung zu tun hat usw usw. den kann man ja nicht so viel Geld rauspressen.

Die Weltuntergangsthesen schocken die Menschen schon seit über 2000 Jahren und jedes Jahr wieder fallen taussende drauf rein.
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21.06.2011 13:20 Uhr von K.T.M.
 
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"Experten, die nicht an die Studie glauben, warnen vor Prognosen, es könne niemand sagen, wie viel Eis an den Polen schmelzen wird. "

Und trotzdem wird ständig ne Menge Strom und Geld verbraten um Klimamodellen zu berechnen. Sind wir doch mal ehrlich, nur weil man die Vergangenheit rekonstruieren kann, heißt es noch lange nicht dass man die Zukunft vorhersagen kann.

@SystemSlave

Bitte schreib das O bei CO2 auch groß, ansonsten ist es Kobalt ;)
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21.06.2011 14:04 Uhr von ZzaiH
 
+2 | -1
 
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aha: "Experten, die nicht an die Studie glauben, warnen vor Prognosen, es könne niemand sagen, wie viel Eis an den Polen schmelzen wird."

was hat denn glauben mit wissenschaft zu tun, entweder die studie ist richtig oder sie ist falsch - mit glauben hat das ganze doch garnix zu tun, wer das machen will, solle in die kirche/moschee/synagoge/tempel gehen und seinen göttern huldigen...

es ist so wie immer, kaum kommt eine studie raus, die nicht die "offizielle panische erderwähmung" propagiert, wird sie diskreditiert.
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21.06.2011 18:39 Uhr von Again
 
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SystemSlave: "das der großteil der Daten das gegenteil behaubten ist dabi nebensächlich"
Welchen Großteil meinst du denn?

@ZzaiH:
"was hat denn glauben mit wissenschaft zu tun, entweder die studie ist richtig oder sie ist falsch - mit glauben hat das ganze doch garnix zu tun"
Naja, gerade wenn die Daten unsicher sind, gehen die Meinungen auseinander, was plausibel ist und was nicht.
Als man beim Beta-Zerfall in frühen Experimenten einen Energieverlust feststellte, schlug Bohr vor, dass die Energieerhaltung verletzt ist, während Pauli das Neutrino "erfand".
Ein anderes Beispiel sind die Briefwechsel zwischen Einstein ("der Alte würfelt nicht") und Bohr über die Interpretation der QM. Zumindest hier hatte Bohr wohl recht ;-)

[ nachträglich editiert von Again ]
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21.06.2011 18:43 Uhr von Wollhelm
 
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Wieder so eine Lüge der Wetterpropheten: So, so, wieder eine apokalyptische Meldung von den Klimawissenschaftlern. Das Meer soll steigen – alles weil das CO2 die Erde hoch kocht – oder wieder nur eine Fälschung?
1. der Meeresspiegel war im letzten Jahrhundert so niedrig wie seit 2000 Jahren nicht mehr.
2. Es ist natürlich, dass der Meeresspiegel natürlichen Schwankungen unterworfen ist. Man sollte sich einmal antike Häfen anschauen – sehr interessant, weil diese mittlerweile alle im Binnenland liegen, oftmals viele km von der heutigen Küste entfernt.
Also kann man diese These auch genau andersrum sehen. Die jetzt von Überflutungen bedrohten Gebiete hätte man nie besiedeln dürfen, aufhalten werden wir auf jeden Fall den Anstieg des Meeresspiegels nicht, wenn wir uns weiter mit dieser albernen These vom alles zerstörenden CO2 beschäftigen. Eine Reduzierung durch den Menschen wird nichts bewegen. 99,5% des CO2 ist natürlichen Ursprungs und dient dazu unsere Pflanzenwelt zu erhalten – ja und diese ist tatsächlich für das Klima der Welt verantwortlich!
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21.06.2011 18:45 Uhr von Wollhelm
 
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wieder so ein Unfug der Klimapsychopathen: So, so, wieder eine apokalyptische Meldung von den Klimawissenschaftlern. Das Meer soll steigen – alles weil das CO2 die Erde hoch kocht – oder wieder nur eine Fälschung?
1. der Meeresspiegel war im letzten Jahrhundert so niedrig wie seit 2000 Jahren nicht mehr.
2. Es ist natürlich, dass der Meeresspiegel natürlichen Schwankungen unterworfen ist. Man sollte sich einmal antike Häfen anschauen – sehr interessant, weil diese mittlerweile alle im Binnenland liegen, oftmals viele km von der heutigen Küste entfernt.
Also kann man diese These auch genau andersrum sehen. Die jetzt von Überflutungen bedrohten Gebiete hätte man nie besiedeln dürfen, aufhalten werden wir auf jeden Fall den Anstieg des Meeresspiegels nicht, wenn wir uns weiter mit dieser albernen These vom alles zerstörenden CO2 beschäftigen. Eine Reduzierung durch den Menschen wird nichts bewegen. 99,5% des CO2 ist natürlichen Ursprungs und dient dazu unsere Pflanzenwelt zu erhalten – ja und diese ist tatsächlich für das Klima der Welt verantwortlich!
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21.06.2011 18:46 Uhr von Again
 
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K.T.M. "Und trotzdem wird ständig ne Menge Strom und Geld verbraten um Klimamodellen zu berechnen."
^^ Aber in diesem Fall ist das imho nicht so schlimm. Man kann es aber durchaus kritisch sehen, wenn sich die halbe Welt in Bewegung setzt um zu einer Klimakonferenz aufzubrechen.

"Sind wir doch mal ehrlich, nur weil man die Vergangenheit rekonstruieren kann, heißt es noch lange nicht dass man die Zukunft vorhersagen kann."
Das versucht man in dieser Studie doch gar nicht. Man kann dadurch aber eher einschätzen, wie typisch das ganze ist. Zumindest über einen kleinen Zeitraum.
Und die Rekonstruktion der Vergangenheit ist durchaus wichtig, denn wir haben nichts anderes um Klimamodelle zu prüfen.
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21.06.2011 18:51 Uhr von Again
 
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Wollhelm: "99,5% des CO2 ist natürlichen Ursprungs"
Da lässt du was entscheidendes außer acht ;-)
Was die Natur ausstößt, wird auch wieder aborbiert => In einer simplen Näherung hat man ein Nullsummenspiel.
Was der Mensch draufpackt, bleibt aber in der Atmosphäre, die somit Schritt für Schritt mit CO2 angereichert wird. (Ebenfalls simpel genähert).

"aufhalten werden wir auf jeden Fall den Anstieg des Meeresspiegels nicht, wenn wir uns weiter mit dieser albernen These vom alles zerstörenden CO2 beschäftigen."
Es geht auch um eine Verlamsamung. Das wir die Natur nicht aufhalten können, sondern höchstens ein bisschen einschränken ist klar.
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22.06.2011 09:21 Uhr von K.T.M.
 
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@Again: "Und die Rekonstruktion der Vergangenheit ist durchaus wichtig, denn wir haben nichts anderes um Klimamodelle zu prüfen. "

Gegen die Rekonstruktion der Vergangenheit hab ich überhaupt nichts. Allerdings bin ich der Meinung, dass es für Klimamodelle (für die Zukunft) nicht viel bringt. Unser Klima ist ein chaotisches System. Nur weil ich mit Modellen die Vergangenheit simulieren kann, heißt es doch noch lange nicht, dass ich auch die Zukunft vorhersagen kann. Nehmen wir mal ein anderes Beispiel. Mit dem gleichen Aufwand, der für Klimamodellrechnungen angewandt wird, könnte man doch auch ein Modell für die politische Entwicklung der z.B. letzten 2000 Jahre erstellen. Nehmen wir mal an das Modell simuliert die letzten 2000 Jahre recht genau. Kann man aber mit diesem Modell auch sagen wie die politische Landschaft in 50 bzw. 100 Jahren aussieht?
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22.06.2011 14:45 Uhr von Again
 
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K.T.M. "Unser Klima ist ein chaotisches System."
Aber nur weil etwas chaotisch ist, bedeutet es ja nicht, dass man nichts aussagen kann.

"Nehmen wir mal an das Modell simuliert die letzten 2000 Jahre recht genau. Kann man aber mit diesem Modell auch sagen wie die politische Landschaft in 50 bzw. 100 Jahren aussieht? "
Es kann eine Prognose abgeben.
Angenommen, dass Modell sagt voraus, dass wir in den nächsten Jahren einen Krieg gegen Frankreich, weil es irgendein bestimmtes Problem gibt (das aber vom Modell spezifizert wird). Würdest du dann nicht versuchen, dieses Problem im vorhinein zu bekämpfen, auch wenn das Modell nur zu 40% (oder mehr oder weniger) richtig liegt?
Sogar wenn du recht hast und die Modelle weniger Aussagekraft haben als angenommen, sollte man sie nicht ignorieren.
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22.06.2011 15:59 Uhr von K.T.M.
 
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@Again: "Sogar wenn du recht hast und die Modelle weniger Aussagekraft haben als angenommen, sollte man sie nicht ignorieren. "

Man sollte nicht erst reagieren wenn sich Probleme deutlich abzeichnen sondern schon vorher. Technologisch wäre die Menschheit schon seit langem in der Lage Ressourcen umweltverträglicher zu nutzen. Diese Technologien werden aber rein aus wirtschaftlichen Interessen nicht benutzt und da liegt das Problem. Da werden auch 1000 Klimamodelle nichts helfen, am Ende wird nach wirtschaftlichen Interessen gehandelt und es bleibt nur ein bisschen Oberflächenkosmetik anstelle einer grundlegenden Veränderung.
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22.06.2011 16:05 Uhr von Again
 
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K.T.M. ^^
Okay, was du schreibst geht jetzt mehr in Richtung Klimapolitik und hardcore Kapitalismus. Da kann ich dir leider nur zustimmen.
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22.06.2011 17:04 Uhr von K.T.M.
 
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@Again: Noch mal kurz zu den Klimamodellrechnungen.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass im Moment wirklich brauchbare Vorhersagen für 2100 rauskommen (außer dass es Wärmer wird). Da gibt es so viele Faktoren die einen Einfluss haben. Rückkopplungsprozesse, wo wir nicht abschätzen können ob sie einen negativen oder positiven Effekt haben und so weiter und so fort.

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