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Noch nie stieg der Meeresspiegel in den letzten 2.000 Jahren so schnell wie jetzt

In den letzte 2.000 Jahren ist der Meeresspiegel noch nie so schnell gestiegen, wie in der jetzigen Zeit. Das stellte jetzt ein Forscherteam vom Potsdamer Institut für Klimafolgen-Forschung nach der Untersuchung von Bohrkernen fest.

Laut den Bohrkernen von der amerikanischen Atlantikküste blieb der Meeresspiegel von 200 v. Chr. bis 1000 n. Chr. gleich. Dann stieg er in den folgenden 400 Jahren um 20 Zentimeter, was der mittelalterlichen Warmzeit zugesprochen wird.

Nach Ende dieser Warmzeit blieb der Meeresspiegel bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts gleich. Seitdem ist er wieder um 20 Zentimeter angestiegen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Meer, Meeresspiegel, Steigung
Quelle: www.bild.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.06.2011 11:36 Uhr von mokzumquadrat
 
+19 | -3
 
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2000 jahre: sind in der erdgeschichte natürlich enorm viel.
ich wette, dass es vorher schon wesentlich höhere meeresspiegelamplituden gab.
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21.06.2011 11:44 Uhr von Pilzsammler
 
+19 | -2
 
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Also heisst dass: das im Mittelatler die Autos weniger CO² erzeugten????!!!!!!
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21.06.2011 11:51 Uhr von SystemSlave
 
+9 | -3
 
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In der "mittelalterlichen Warmzeit": War es auch das Co2?

Leutet schaut mal noch weiter zurück den werdet Ihr sehen das es normal ist das die Temperatur steigt und sinkt und das über mehrer Hundert wenn nicht sogar Tausendjahre genau wie die Meerespiegel.

Also immer beim mit allem was Ihr macht Tötet Ihr die Erde. Denkt doch mal an die Kinder.

Immer schön alles auf Öko trimmen und Biosprit Tanken der so gut für die Umwelt ist wie Erdöl aber eh was solls, es steht grün drauf den muss es ja gut sein.
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21.06.2011 12:12 Uhr von Nebelfrost
 
+4 | -2
 
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und jetzt? ist das jetzt in irgendeiner weise ein beweis für einen menschengemachten klimawandel? nein! rahmstorf sollte wegen seiner postulierungen endlich seines amtes enthoben werden.
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21.06.2011 12:37 Uhr von K.T.M.
 
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Mich würde mal interessieren, wie viel Strom man eigentlich für die ständigen Berechnungen von Klimamodellen verbraucht. Denn sind wir doch mal ehrlich, nur weil man die Vergangenheit rekonstruieren kann, heißt es noch lange nicht dass man die Zukunft vorhersagen kann.
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21.06.2011 12:37 Uhr von w0rkaholic
 
+4 | -3
 
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@SystemSlave: Die normale Luft besteht nur zu 0,04 Prozent aus Kohlenstoffdioxid. Zusätzlich ist der Mensch nur für weniger als 10% des weltweit ausgestoßenen Kohlenstoffdioxid verantwortlich (siehe Quelle unten). Der größte Riesenbatzen kommt aus der Natur. Wenn wir jetzt unseren Ausstoß um 50% reduzieren, haben wir in der Summe statt 586,3 nur noch etwa 568,2 Gigatonnen. Eine Reduzierung vom Gesamtausstoßes von etwa 3% wird also erreicht, wenn wir den von Menschen verursachten Ausstoß um 50% den reduzieren. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, von welchen Verhältnissen da gesprochen wird.

Es gibt eine Theorie, die besagt, dass ein erhöhter Kohlenstoffdioxid-Wert in der Luft nicht den Temparaturanstieg verursacht, sondern umgekehrt - die Erwärmung führt zu mehr Kohlenstoffdioxid, da dieses jetzt nicht mehr so gut beispielsweise in den Ozeanen gebunden werden kann (kennt jeder vom Mineralwasser, im warmen Wasser sprudelt nicht mehr viel!).

Ich bin der Ansicht, dass wir Menschen der Natur wesentlich (!!!) schlimmere Dinge antun als CO2 und die sollten entsprechende Prioritäten genießen.


[...]Die anthropogenen, das heißt vom Menschen verursachten, Kohlenstoffdioxid-Emissionen betragen jährlich circa 36,3 Gigatonnen [18] und sind nur ein kleiner Anteil des überwiegend aus natürlichen Quellen stammenden Kohlenstoffdioxids von jährlich etwa 550 Gigatonnen Kohlenstoffdioxid.[...]

Quelle:
http://de.wikipedia.org/...

[ nachträglich editiert von w0rkaholic ]
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21.06.2011 16:39 Uhr von cav3man
 
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w0rkaholic: du hättest ruhig auch noch den nächstes Satz posten können

"[...] von jährlich etwa 550 Gigatonnen Kohlenstoffdioxid. Da die natürlichen Kohlenstoffsenken jedoch gleich viel CO2 wieder aufnehmen, blieb die Kohlenstoffdioxid-Konzentration vor der Industrialisierung recht konstant."

Das ist ein wichtiger Satz der deinen gesamten ersten Absatz nichtig macht
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21.06.2011 16:40 Uhr von Lornsen
 
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tulpe: tut mir leid um die holländer. ich mag dieses völkchen.
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21.06.2011 17:29 Uhr von Wurstachim
 
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Einmal ist immer das erste mal
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21.06.2011 18:11 Uhr von Again
 
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SystemSlave: "das es normal ist das die Temperatur steigt und sinkt"
Und weiter?
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21.06.2011 19:18 Uhr von K.T.M.
 
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""Da die natürlichen Kohlenstoffsenken jedoch gleich viel CO2 wieder aufnehmen, blieb die Kohlenstoffdioxid-Konzentration vor der Industrialisierung recht konstant."

Das ist ein wichtiger Satz der deinen gesamten ersten Absatz nichtig macht "


Stellt sich die Frage warum nur die natürliche CO2-Emission wieder aufgenommen werden sollte? Klar ein Wald der abbrennt nimmt später beim Wachstum das CO2 wieder auf. Aber bei einem Vulkanausbruch sieht die Sache doch auch anders aus.

Zumal auch niemand behaupten kann, dass der Anstieg der CO2 Konzentration hauptsächlich durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe verursacht wird.

Eine steigende CO2-Konzentration kann man auch gänzlich ohne die Verbrennung fossiler Brennstoffe erreichen. Man muss dazu nur die natürlichen Kohlenstoffsenken zerstören. Und damit kommen wir einfach zu den Fakten: Jährliche CO2-Emission: 586,3 Gt davon 6,4% anthropogen. Damit die CO2-Konzantration sich nicht erhöht muss alles (davon 93,6% natürlich) wieder gebunden werden. Die CO2-Konzentration würde auch einfach nur steigen, wenn wir 0 Gt emittieren würden, aber im gleichen Moment durch Umweltzerstörung, natürliche CO2-Senken vernichten.

Ein krampfhaftes Senken der CO2-Emission, indem man weniger fossiler Brennstoffe nutzt, bringt absolut nichts wenn man überall auf der Welt Ökosysteme zerstört.

Meiner Meinung nach steigt die CO2-Konzentration nicht hauptsächlich durch die Nutzung fossiler Energieträger, wie gerne behauptet wird, sondern einfach durch die generelle Umweltzerstörung. Und dagegen hilft ein "Wir müssen die CO2-Emission um jeden Preis senken"-Motto gar nicht (bzw. zu maximal 6,4%).

[ nachträglich editiert von K.T.M. ]
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21.06.2011 19:34 Uhr von Again
 
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K.T.M. "Aber bei einem Vulkanausbruch sieht die Sache doch auch anders aus. "
Im Prinzip sind wir ja in einer vulkanisch relativ schwachen Phase. Aber da die CO2-Werte vor der Industrialisierung auch relativ konstant waren, können Vulkane keine besonders dramatische Rolle spielen.

Es gibt ja außerdem "Puffer", wie etwa Ozeane, die bei Bedarf mehr aufnehmen können, langsam aber abgesättigt werden. Daher dürften Vulkane in der jüngeren Vergangenheit keinen großen Beitrag geliefert haben (Zumindest vermute ich diesen Teil ;-)

"Man muss dazu nur die natürlichen Kohlenstoffsenken zerstören."
Das wäre zum einen auch antrophogen und zum anderen werden einige Senken gerade durch den übermäßigen Ausstoß "zerstört" (wie etwa das Meer). Auf Spiegel-Online gabs kürzlich übrigens einen Artikel, demzufolge eine Aufforstung fürs Klima nicht übermäßig effektiv wäre. Ist natürlich wieder modelabhängig.http://www.spiegel.de/...
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22.06.2011 09:31 Uhr von cav3man
 
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KTM: "Meiner Meinung nach steigt die CO2-Konzentration nicht hauptsächlich durch die Nutzung fossiler Energieträger, wie gerne behauptet wird, sondern einfach durch die generelle Umweltzerstörung."

Das kann man auch nachlesen ;)
Nature hatte dazu vor kurzem (2009) einen Artikel
"CO2 emissions from forest loss"
Da wird der Anteil durch Umweltzerstörung mit 12% angegeben.
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22.06.2011 09:39 Uhr von K.T.M.
 
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@Again: "Auf Spiegel-Online gabs kürzlich übrigens einen Artikel, demzufolge eine Aufforstung fürs Klima nicht übermäßig effektiv wäre. Ist natürlich wieder modelabhängig."

Das ist nicht wirklich überraschend. Die Fläche um die es geht macht gerade mal 1,9% der Erdoberfläche aus. Zumal ein Wald auch das meiste CO2 während der Wachstumsphase aufnimmt. Ein "ausgewachsener" Wald ist bei weitem nicht so effektiv wie ein frisch gepflanzter. Das hat man schon in Studien vor 11 Jahren festgestellt. http://www.spiegel.de/...

Dass wir als Menschen das Klima negativ beeinflussen ist klar. Nur sehe ich das Problem weniger in der Nutzung fossiler Brennstoffe (CO2-Emission), sondern in der direkten Zerstörung von Ökosystemen und genau dagegen sollte man viel mehr unternehmen.



---- Edit ----

@cav3man

Danke werd ich mal bei Gelegenheit lesen.
"Nur" 12 %? Hätte ich spontan auf mehr geschätzt.


[ nachträglich editiert von K.T.M. ]
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22.06.2011 14:37 Uhr von Again
 
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K.T.M. "Nur sehe ich das Problem weniger in der Nutzung fossiler Brennstoffe (CO2-Emission), sondern in der direkten Zerstörung von Ökosystemen und genau dagegen sollte man viel mehr unternehmen."
Ich denke, dass man das einfach von beiden Seiten angehen sollte.

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