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Geisterfahrer, der mit 2,1 Promille drei Menschen tötet, lehnt Haftstrafe ab

Vor zwei Jahren verursachte ein betrunkener Geisterfahrer auf der A59 einen schweren Unfall. Dabei kamen drei Menschen, darunter ein Kind, ums Leben. Der 24-Jährige, der bei dem Unfall 2,1 Promille Alkohol im Blut hatte, wurde damals zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.

Doch er ging in Berufung, weil er die Strafe für zu hoch hielt und nur eine Bewährungsstrafe haben wollte. Nun läuft das Berufungsverfahren. Die Staatsanwaltschaft lehnt eine Bewährung weiter ab. Der Verteidiger steht zu seinem Mandanten.

Er sagte: "Wir müssen prüfen, ob er bei 2,1 Promille schuldfähig war." Der Richter bot nun an, die Strafe zu belassen, aber den jungen Mann gleich in den offenen Vollzug zu schicken. Der Angeklagte lehnte aber auch dies ab. Nun wird wegen der 2,1 Promille seine damalige Schuldfähigkeit überprüft.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schuld, Promille, Haftstrafe, Geisterfahrer, Gerichtsverfahren
Quelle: www.bild.de

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35 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.06.2011 06:54 Uhr von AlphaTierchen1510
 
+140 | -7
 
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wieso nur so kurz? Egal wie besoffen ich war, ich hatte immer die Kontrolle mir selbst zu sagen das ich nicht mit irgend etwas fahre.

Also sollte der viel länger sitzen.
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21.06.2011 07:10 Uhr von 3i5bi3r
 
+148 | -5
 
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Sorry aber Ein Mensch der drei Menschen tötet, weil er besoffen auf der FALSCHEN Fahrbahn fährt, nimmt sich das Recht raus seine Strafe abzulehnen?!

Kranke Welt...
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21.06.2011 07:31 Uhr von LLCoolJay
 
+30 | -32
 
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Leute: die Quelle ist die ´Bild... kommt wieder runter.
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21.06.2011 07:55 Uhr von SClause
 
+107 | -4
 
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Und wir lernen daraus: Fahrt niemals mit weniger als 2 Promille, denn sonst seid ihr schuld.

/ironie off (leider)
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21.06.2011 08:04 Uhr von NeueKraft
 
+19 | -4
 
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Hmmm Also hätte ich diesen Fall vorgelegt bekommen, so hätte ich einfach die Grundsätze der actio libera in causa angewendet, damit knüpft der Schuldvorwurf schon an das "sich besaufen" an, wo der Fahrer ja noch nüchtern und schuldfähig war.

Für Interessierte zur "alic": http://de.wikipedia.org/...

mfg
Jurist
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21.06.2011 08:19 Uhr von Seridur
 
+17 | -4
 
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gerade wegen: dieser uneinsicht sollte das gericht bei der strafe bleiben (wenns nach mir ginge sogar verdreifachen, aber das ist ja nur wunschdenken).
wenn dieser typ damit durchkommt, koennen sich die gerichte drauf einstellen, dass jeder 2. diese schiene versucht...also bloss verknacken.
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21.06.2011 08:46 Uhr von ottili
 
+8 | -1
 
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Brennpunkte / Delikte Promille, Haftstrafe, Geis: Man sollte mit aller Härte die Gesetze anwenden und nicht noch
Deals anbieten. Was ist ein Menschenleben noch wert? Er soll-
te auch zu gemeinnütziger Arbeit herangezogen werden! Auch sollte er nie wieder ein Fahrzeug führen dürfen bzw. den Führer-
schein erwerben.
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21.06.2011 08:52 Uhr von mrshumway
 
+12 | -1
 
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keine Haftstrafe? Aber gerne doch... wie wäre es mit 5 Jahren Zwangsdienst in der Unfallchirurgie und Verkehrs-/Rechtsmedizin. Pathologie ist vielleicht auch noch ein Thema, aber ich denke die Rechtsmedizin zeigt solchen Idioten viel deutlicher, was sie anrichten.
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21.06.2011 08:52 Uhr von CrazyWolf1981
 
+19 | -2
 
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Er war: schuldfähig als er begann sich zu besaufen. Jeder weiß um die Folgen von Alkohol, also hat er es in Kauf genommen.
alkohol sollte nicht Strafmildernd sein sondern verschärfend!
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21.06.2011 09:08 Uhr von DoJo85
 
+7 | -1
 
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haha: Also wer mit 2,1 Promille noch Auto fahren kann, der ist auch noch schuldfähig. Ich bin bei dem Alkoholwert zumindest nicht mehr in der Lage ein Fahrzeug zu führen.
Und selbst wenn, dann wird er halt wegen Vollrausches verurteilt, zumindest wenns ein guter Richter ist.
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21.06.2011 09:28 Uhr von Daeros
 
+5 | -1
 
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Wie ging des aus nem Lied von Marteria? Völlig stoned in die Bank und du wirst nicht verhaftet. Wenn Drogen strafmildernd wirken ist es wirklich eine verkehrte Welt -.-
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21.06.2011 09:31 Uhr von artefaktum
 
+6 | -2
 
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@3i5bi3r: "(...) nimmt sich das Recht raus seine Strafe abzulehnen?!"

Er geht in die Berufung und damit in die nächste Instanz. Das Recht steht ihm zu. Falls er durch alle Instanzen geht, wird er das letzte Urteil natürlich akzeptieren müssen.
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21.06.2011 09:31 Uhr von opheltes
 
+10 | -2
 
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lol: Er sagte: "Wir müssen prüfen, ob er bei 2,1 Promille schuldfähig war."

no comment
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21.06.2011 09:36 Uhr von EvilMoe523
 
+11 | -1
 
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Also auf solche Menschen bekomme ich ja wirklich Hass.

Okay, für den Umstand, dass Alkohol prinzipiell fast jeden Menschen davon kommen lässt, dafür kann er ja nun wirklich nichts... ABER sich dann noch darauf zu berufen und zwei lächerliche Jahre für die Schuld am Tod von drei Menschen auch noch zu hoch anzusehen da fehlen einem echt die Worte.

Der Kerl zeigt offenbar absolut keine Reue und er scheint auch nicht einen Hauch vom schlechten Gewissen geplagt zu sein. Während andere Menschen ein Leben lang Schuldgefühle bei nur einem genommenen Leben haben würden, schreit er danach, dass man doch mal ein Auge zudrücken soll.

Für diese Dreistigkeit hätte ich die Haftstrafe allein schon verdoppelt. Was muss man denn da ständig prüfen, nur weil so ein Affe Berufung einlegt? Da sollte man einfach mal drüber lachen und sagen "Ne ist nicht Penner! - Du gehst garantiert nicht über LOS"

Und wenn ich schon lese, dass die Schuldfähigkeit geprüft werden sollte. Mit gesundem Menschenverstand würde wohl Jeder sagen:

Er hat sich den Alkohol besorgt, er hat über die Maßen hinaus aus freien Willen gesoffen und das Resula waren drei tote Menschen, selbst wenn er sich nicht mal mehr dran erinnern kann in ein Auto gestiegen zu sein - Schluss - Aus - Ende *seufzt*
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21.06.2011 09:44 Uhr von PeterLustig2009
 
+4 | -4
 
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@Evil und Co. 1. Prinzipiell stimme ich euch zu!!!

ABER und das ist leider in einem Rechtsstaat das Problem
Er hat das Mittel der Berufung und wenn er davon Gebrauch macht, kann man ihn deswegen nicht verurteilen.
Und de facto geht es nicht darum dass er, als er nüchtern war noch Herr seiner Sinne war und aus freiem Willen getrunken hat. Es geht darum ob er zum Tatzeitpunkt in der Lage war, abzuschätzen ob es besser wäre das Auto stehen zu lassen oder nicht.

Sonst müssten alle Körperverletzungsdelikte und andere Delikte die unter Drogen und Alkoholeinfluss passieren härter bestraft werden, da Vorsatz und das ist völlig absurd.

Nichts desto trotz sollte er eine harte und lange Haftstrafe bekommen, 2,5 Jahre halte icha uch für zu wenig, aber wer weiß was die Bild aus der Wahrheit gemacht hat. Ist nunmal hinlänglich bekannt dass sie sich das so biegt wie es am sensationsgeilsten klingt
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21.06.2011 10:01 Uhr von Mankind3
 
+2 | -1
 
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strafe: Es wird einfach mal Zeit für eine änderung im Straferecht, sowohl Alkohol als auch Drogen dürfen sich einfach nicht Strafmildernd auswirken.
Jeder klardenkende Mensch ist sich den Auswirkungen von Alkohol und Drogen auf den Körper und den Geist bewusst, daher darf sowas einfach kein Grund sein die Strafe zu reduzieren, im gegenteil sie müsste sogar noch höher ausfallen.
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21.06.2011 10:07 Uhr von Nebelfrost
 
+4 | -8
 
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autoradio: "achtung! auf der A4 in fahrtrichtung erfurt, kommt ihnen ein geisterfahrer mit hoher geschwindigkeit entgegen. wir bitten alle verkehrsteilnehmer um erhöhte vorsicht! fahren sie ggf rechts ran."

autofahrer: "so ein unsinn! von wegen ein geisterfahrer? HUNDERTE!!"

sry, aber der musste jetzt sein ;-)
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21.06.2011 10:21 Uhr von neo2211
 
+5 | -3
 
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Es ist Wahnsinn! Bring 3 Menschen um und mit etwas Glück (oder einem guten Anwalt) kommt man nicht einmal ins Gefängniss. Lade Dir einen Film herunter und du wirst bis du grau bist eingesperrt, oder die Zahlungen die dir auferlegt wird ist so hoch, dass du dein ganzes restliches Leben daran zahlst.

DAS IST WAHNSINN!!!
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21.06.2011 10:24 Uhr von mr_shneeply
 
+2 | -0
 
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in diesem Fall sollte man lebenslänglichen Alkoholverzicht fordern.
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21.06.2011 10:43 Uhr von mia_w
 
+1 | -1
 
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@neo2211: Den Link bitte für den Beweis der Haftstrafe "bis man Grau wird" für einen Film download.

Kann es nicht sein, dass die höhere Instanz die Strafe sogar als zu niedrig ansieht und verlängert?

[ nachträglich editiert von mia_w ]
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21.06.2011 11:09 Uhr von Aviator2005
 
+6 | -1
 
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"Gebt mir seine Adresse und dann wird das ganz anders geregelt.

Wenn ich mit ihm fertig bin, SCHREIT der freiwillig nach dem Knast."

.... würde Chuck Norris mit Sicherheit sagen.


Unsere Justiz ist ein Witz. Samthandschuhe für die Täter....
... und die Opfer/angehörigen läßt man im Stich.

Traurig, traurig, traurig.......
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21.06.2011 11:19 Uhr von Copykill*
 
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Schuldfähig und doppelte Strafe.

Jeder weiß, das ein übermäßiger Alkoholgenuss,
so ziemlich alle Körperlichen und Geistigen Funktionen einschränkt.

Das weiß ich auch bevor ich die Flasche ansetze.


Und deswegen sollten Straftaten unter Alkoholeinfluss, nicht
Strafmildernd (mangelnde Schuldfähigkeit),
sondern sich erschwerend auswirken.
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21.06.2011 11:42 Uhr von there4you
 
+3 | -1
 
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leider ist es ja oft so das der Unfallverursacher den Unfall überlebt während Unschuldige dabei sterben.Dann aber auch noch die Dreistigkeit besitzen und eine verhältnismäßig geringe Haftstrafe nicht zu akzeptieren,ja noch nicht einmal im offenen Vollzug,das schlägt dem Faß den Boden aus.

Es gibt Länder,da wäre er zu Recht an Ort und Stelle am nächsten Baum aufgehängt worden.
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21.06.2011 11:47 Uhr von Floppy77
 
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Finde die Strafe eher zu gering, und ich glaube nicht, dass er etwas daraus gelernt hat. Der wird wieder unter Alkoholeinfluss Auto fahren.

Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte sich von Anfang an darüber im Klaren sein, dass er danach kein Auto mehr fahren darf, wer dennoch trinkt handelt in meinen Augen vorsätzlich.
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21.06.2011 11:48 Uhr von Grasweg
 
+0 | -1
 
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unser Rechtssystem failt: Noch drei Jahre extra bei den Knackis und er fährt nie wieder Auto. Wie hohl ein Mensch sein muss so besoffen zu fahren und dann auch noch eine Faire Strafe abzulehnen. Omg erlich. Sogar Kinderschänder bekommen zu wenig...

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