20.06.11 21:20 Uhr
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Banken sollen Griechenland freiwillig helfen

Die Forderung mehrerer Europapolitiker lautet: Banken sollen auf freiwilliger Basis an der Rettung Griechenlands mithelfen. Auch deutsche Banken sind gefragt. Der Geschäftsführer des Bankenverbands, Michael Kemmer, verlangt mehr Sicherheiten für die Banken im Pleitefall.

Auch private Anleger sollen mittels Staatsanleihen, welche einen Umfang von 30 Milliarden Euro haben sollen, an der Rettung teilnehmen. Diese Anleihen sollen längere Laufzeiten als die auslaufenden haben. Hans-Peter Burghof, Professor für Bankwirtschaft, sieht dieses Vorhaben als problematisch, da ohne das Mitziehen aller Gläubiger das Vorhaben keinen Erfolg bringe.

Kai Carstensen (Ifo-Institut), ist aufgrund des hohen Risikos der Banken nicht zuversichtlich, dass diese freiwillig mitziehen. Ein Staatsbankrott Griechenlands hätte immense Folgen auf internationaler Ebene. Diese hätten größeres Ausmaß als die Pleite der Lehman Brothers.


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WebReporter: sirupwaffel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Wirtschaft, Geld, Krise, Griechenland
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.06.2011 21:20 Uhr von sirupwaffel
 
+2 | -0
 
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Dies ist meine erste News auf ShortNews, also geht nicht zu Hart mit mir ins Gericht ;)
Es lohnt sich auf jedenfall in die Quelle zu schauen da dort alles weit umfangreicher beschrieben ist. Alles kann man in der News aufgrund der Zeichen Begrenzung leider nicht wieder geben.

lg Sirupwaffel
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20.06.2011 22:24 Uhr von Ashert
 
+1 | -2
 
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Freiwillig? Banken müssen auf der Aktionärsversammlung doch ihren Anlegern, die künftige Anlagestrategie und die Aussichten dafür erklären.

Wenn die da irgendein Mist erzählen, irgendwas von Skylla und Charybdis in Griechenland und den wackligen Zinsen dafür, können die Aktionäre den Vorstand auch abberufen.

Da kennt wohl jemand die Hierarchie nicht, Banken können doch nicht einfach tun und lassen was sie wollen! :|
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21.06.2011 09:36 Uhr von artefaktum
 
+2 | -0
 
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@Ashert: "Banken müssen auf der Aktionärsversammlung doch ihren Anlegern, die künftige Anlagestrategie und die Aussichten dafür erklären. Wenn die da irgendein Mist erzählen, irgendwas von Skylla und Charybdis in Griechenland und den wackligen Zinsen dafür, können die Aktionäre den Vorstand auch abberufen"

Der Staat ist den Bürgern mit seinen Steuern gegenüber auch Rechenschaftspflichtig. Nicht einzusehen, dass die jetzt noch mehr zahlen müssen, nur weil die Banken sich auf eine Freiwilligkeit berufen können.

"Da kennt wohl jemand die Hierarchie nicht, Banken können doch nicht einfach tun und lassen was sie wollen!"

Deshalb sollte man sie zwingen.
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21.06.2011 16:57 Uhr von the_dark_shadow
 
+0 | -1
 
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Was für eine Überschrift! Banken SOLLEN griechenland FREIWILLIG helfen!

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