20.06.11 18:28 Uhr
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Chinesische Aktivisten umgehen mit Wortneuschöpfungen die Netz-Zensur

Chinas Regime zensiert alles im Internet, was unliebsam ist. Schimpfwörter, Pornografisches und Regierungskritisches wird per Software-Filter aufgestöbert und zensiert.

Doch findige Netz-Aktivisten umgehen diese Zensur, indem sie Wortneuschöpfungen oder Metaphern für ihre Kritk finden.

So steht zum Beispiel die "Tal-Taube" für Google. Im chinesischen heißt sie Gu Ge, das eben wie die Suchmaschine klingt. Der Flusskrebs ist eine Metapher für die Harmonisierung, eine Anspielung auf die Internet-Zensur, die die Regierung eine "harmonisierte Gesellschaft" nennt.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Internet, China, Netz, Künstler, Geheimnis, Zensur
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.06.2011 18:43 Uhr von Perisecor
 
+9 | -0
 
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@ teilnehmerin: Wieder falsch.

Die bei Google nicht angezeigten Seiten können über die direkte URL dennoch aufgerufen werden - dies ist z.B. in der VR China nicht möglich.
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20.06.2011 18:44 Uhr von Urrn
 
+3 | -0
 
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@teilnehmerin: Vollkommen vergleichbar mit den chinesischen Websperren! =)


Ach nee, doch nich...

@Perisecor:

Fiel mir garnicht aufm, ist aber vollkommen richtig... hab ich wohl nicht umme Ecke gedacht.

[ nachträglich editiert von Urrn ]
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20.06.2011 18:54 Uhr von -greenfrog-
 
+0 | -0
 
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kein system das sich nicht besc...*hüstel*, ähm, umgehen lässt!! ;-)
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20.06.2011 19:44 Uhr von Tekkenizer
 
+6 | -1
 
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Google Echtzeitvorschläge: versucht mal bei Google "Jude" einzugeben und guckt euch an was passiert. NIX. Kein Autovervollständigen.
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20.06.2011 23:54 Uhr von cruzaderz
 
+1 | -1
 
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Ne, glaub ich nicht weil KZ und andere Begriffe aus dieser Zeit durchaus Treffer und bei mir sogar lokalisierte zeigt, sprich Gedenkstätten in der Umgebung als erstes. Klar sieht man auch an sowas dass bei heiklen Schlagworten immer noch Big Brother selbst an der Schraube dreht.

Was die Chinesen angeht finde ich es super, dass sie sich die Zensur nicht gefallen lassen. Würde ich dort leben wäre längst ein Proxy übers Ausland aktiv oder notfalls das DSL vom Satelliten und nicht über Kabel. Schon allein, weil wer zensiert auch gerne mithört - ein schönes Beispiel hat ja die DDR geliefert. Zum Glück sind die Chinesen zumindest in der Hinsicht deutlich freier...
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21.06.2011 00:01 Uhr von cruzaderz
 
+0 | -0
 
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Ne, glaub ich nicht weil KZ und andere Begriffe aus dieser Zeit durchaus Treffer und bei mir sogar lokalisierte zeigt, sprich Gedenkstätten in der Umgebung als erstes. Klar sieht man auch an sowas dass bei heiklen Schlagworten immer noch Big Brother selbst an der Schraube dreht aber so richtig zensiert wird bei uns doch noch nicht mal im Bereich Kinderporno o.Ä.. Wenn ich recht entsinne war letztens in der c´t nen Artikel, dass man lieber an die Seiten selbst will anstatt zu sperren weil das wohl irgendwo nicht ganz rechtlich einwandfrei wäre. Klar muss die Schmuddelseite weg aber zuerst sofort sperren und das ist zumindest Moralisch auf jeden Fall die richtige Entscheidung und sollte daher auch gesetzlich schnell und problemlos möglich sein. Und wenn der Staat das schon nicht tut, warum soll er dann beim Juden übermässig zensieren. Und sollte doch zensiert werden, dann spuckt Google das bestimmt nicht auch noch als Hinweis aus, sondern die Information ist für uns schlichtweg ... weg....

Was die Chinesen angeht finde ich es super, dass sie sich die Zensur nicht gefallen lassen. Würde ich dort leben wäre längst ein Proxy übers Ausland aktiv oder notfalls das DSL vom Satelliten und nicht über Kabel. Schon allein, weil wer zensiert auch gerne mithört - ein schönes Beispiel hat ja die DDR geliefert. Zum Glück sind die Chinesen zumindest in der Hinsicht deutlich freier...

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