20.06.11 16:28 Uhr
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OECD-Vergleich: Griechen arbeiten 30 Prozent länger als Deutsche

In einer OECD-Studie wurde die durchschnittliche Jahresarbeitszeit der Länder verglichen. Demnach arbeitet der "Durchschnittsdeutsche" etwa 1.390 Stunden im Jahr. In Griechenland beträgt die Jahresarbeitszeit 2.119 Stunden. Im Vergleich arbeiten die Griechen also ein Drittel mehr als die Deutschen.

Nur in den Niederlanden wird weniger gearbeitet als in Deutschland. Die im Vergleich niedrige Arbeitszeit der Deutschen wurde noch vor einigen Jahren als Ursache der schwachen Wirtschaft angesehen. In den 1960er Jahren lag die Jahresarbeitszeit noch bei über 2.000 Stunden.

Einfluss auf die unterschiedlichen Jahresarbeitsstunden haben unterschiedliche Wochenarbeitszeiten, mehr Urlaubstage in Deutschland, sowie mehr Teilzeitarbeit. Der Anteil von Frauen, die in Teilzeit arbeiten ist in Deutschland und Niederlande besonders hoch.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Prozent, Arbeit, Griechenland, Deutsche, Vergleich, OECD
Quelle: www.ftd.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.06.2011 16:44 Uhr von mr_shneeply
 
+30 | -14
 
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vermutlich sind da die Pausen mit eingerechnet..
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20.06.2011 16:51 Uhr von Nashira
 
+28 | -6
 
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genau: jeden tag 4 stunden siesta, das läppert sich im lauf des jahres^^
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20.06.2011 16:58 Uhr von Teffteff
 
+13 | -16
 
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@H311dr1v0r: Lass Dich doch nicht reinlegen. Ohne das offizielle Renteneintrittsalter zugrunde zu legen, geht der Grieche im Durchschnitt mit 61,5 Jahren in Rente und der Deutsche mit 62,2 Jahren. Das liegt wohl nicht weit entfernt, oder?
Quelle hier: http://www.ftd.de/...
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20.06.2011 16:59 Uhr von NGen
 
+18 | -3
 
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hat man bei der berechnung auch bedacht: dass hier mittlerweile nicht wenig leute für gar kein richtiges gehalt normale arbeiten verrichten? lohndumping nimmt zu, und dafür sollen die leute dann auch noch mehr arbeiten. wär das schön, nicht wahr liebe politiker. man selber verdient ja nicht übel und setzt sich dementsprechend zeitig zu ruhe
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20.06.2011 17:05 Uhr von Kappii
 
+7 | -1
 
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@H311dr1v0r: Der Vergleich suggeriert nicht nur, dass Griechen fleißiger sind, sondern es ist das Thema des Vergleichs. Für die Eurpäischen Steuerzahler ist diese Statistik doch gut. Zumindest müssen wir keine Angst haben dass die Griechen nicht hart genug arbeiten, es hängt wohl eher an der Organisation. Und die Organisation umzustellen hört sich für mich einfacher an als 11Mio. Griechen eine neue Arbeitsmoral näher zu bringen.
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20.06.2011 17:09 Uhr von anderschd
 
+7 | -7
 
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1390h? Wer, wann, in welcher Branche? Ich kenne keinen Dt., der so wenig arbeitet.
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20.06.2011 17:14 Uhr von shadow#
 
+8 | -4
 
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Und? Wie sieht es mit der Produktivität aus?
Irgendwo wird am Ende das bezahlt was dabei rauskommt, nicht die Anwesenheit.
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20.06.2011 17:40 Uhr von PeterLustig2009
 
+8 | -7
 
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@NGen: Anstatt bei SN zu posten solltest du lieber in der Schule aufpassen, nicht dass du später eben zu dieser von Neid zerfressenen Bevölkerungsschicht gehörst die immer die anderen für ihre Situation verantwortlich machen.

Lohndumping ist nur möglich wenn ALLE Seiten mitmachen. Heißt AG, Staat UND Arbeitnehmer!!! Und hört auf mit der Staat bestraft mich sonst oder sonst irgendeinen Scheiss. Der größte Teil arbeitet lieber für 2,50€ die Stunde als Hartz4 zu beantragen. Das ist die Realität
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20.06.2011 17:44 Uhr von Hanno63
 
+3 | -10
 
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möglicherweise arbeiten sie mehr , aber für die gleiche Leistung am Ende , d.h. was wir in 2 Tagen schaffen , dafür brauchen "die" ca. 3.5 Tage. = ca. 30 % länger.

[ nachträglich editiert von Hanno63 ]
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20.06.2011 17:48 Uhr von artefaktum
 
+5 | -1
 
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Mit Abstand am meisten arbeiten laut OECD-Studie übrigens die Briten. Nutzt es was? Nee. Die hängen mit ihrer Verschuldung selbst voll drin und sind ein guter Anwärter für den nächsten Wackelkandidaten. Wir können von Glück sagen, dass die keinen Euro haben. Interessant daran: Am Fleiß liegt es nicht.
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20.06.2011 17:53 Uhr von Hanno63
 
+1 | -7
 
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es ist bekannt , dass wir am effektivsten arbeiten trotz kürzerer , geregelter Arbeitszeit , trotz langem Urlaub und trotz der Sabotage anderer Leute.

Also hinkt dieser Vergleich , weil fast Alle länger für die gleiche Leistungserbringung arbeiten müssen.

[ nachträglich editiert von Hanno63 ]
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20.06.2011 18:00 Uhr von artefaktum
 
+3 | -0
 
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@Hanno63: "(...) trotz kürzerer , geregelter Arbeitszeit , trotz langem Urlaub (...)"

Das ist richtig. Deshalb ist diese OECD-Studie so interessant. Bei der Berechnung der Jahresarbeitszeit ist die Zahl der Urlaubstage und Feiertage ja uninteressant. Deutschland liegt in der EU dabei übrigens genau im Mittelfeld.

Interessanter sind da schon die Lohnstückkosten (wie du ja auch sagst). Da spielt Deutschland ganz vorn mit. GB beispielsweise (trotz enorm hoher Jahresarbeitszeit) liegt bei den Lohnstückkosten in der EU ganz hinten.
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20.06.2011 18:21 Uhr von Hanno63
 
+1 | -6
 
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schade nur , dass hier so komisch argumentiert wird (siehe Titel) ,..der ja total missverständlich und fast schon aggressiv , provozierend "gegen uns" gerichtet sein sollte.??
Aber man sieht hier bei vielen Usern wie man alles verkehrt verstehen und falsch interpretieren kann und genau "das" hier auch fleissig genutzt wird

Wer hat denn die Brisanz dieser Thesen im Titel hier schon richtig erkannt.??

Man sollte die vermutlich bewusst verbreitete Aggressivität des hier ja so negativ besetzten Titels vielleicht ja hier anzeigen, bzw. richtig stellen.

Es heisst ja eindeutig , dass wir gute Arbeit leisten und Andere für die gleiche Leistung ,..viel länger brauchen


Also bitte hier : {{[:-)::::
keine falschen Fehler denken. {[[:-)

[ nachträglich editiert von Hanno63 ]
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20.06.2011 18:34 Uhr von artefaktum
 
+5 | -0
 
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@Judas_III: "wenn die griechen so toll wären, dann wär ihr land ja wohl kaum pleite :)"

Und eben das stimmt im Vergleich der Arbeitszeiten nicht. Kurz: Es muss etwas anderes dahinterstecken.
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20.06.2011 18:35 Uhr von little_skunk
 
+1 | -3
 
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Gefälschte Statistik: Sry aber wenn man Teilzeit mit einrechnet dann ist das einfach nur noch Manipulation. Da kann man auch gleich alle Teilzeitverträge kündigen. Ergibt eine nette Arbeitslosenquote aber immerhin eine beachtliche durchschnittliche Arbeitszeit...
In Deutschland ist die Arbeitszeit von Vollzeitstellen gestiegen. Dank Gleichberechtigung dürfen jetzt Frauen arbeiten und Männer Elternzeit und Teilzeit in Anspruch nehmen. Das war von einiger Zeit noch sehr unüblich. Das dürfte eine gravierenden Einfluss auf die Statistik haben. Damit kann man natürlich schön die Arbeitszeit bei Vollzeit vertuschen.

@Teffteff
Das durchschnittliche Renteneintrittsalter hat noch nichts zu bedeuten. Wichtig wäre in dem Zusammenhang noch wie stark die Rente gekürzt wird. Extrembeispiel: offizielle Renteneintrittsalter bei 100 ansetzen und jedes Jahr früher 1% von der Rente abziehen. Da bleibt dann für die Renter nicht viel übrig.
Spielt aber keine Rolle. Ich gehe davon aus, dass meine staatliche Rente sowieso so gering ausfallen wird, dass es da nicht viel zu kürzen gibt.

Jetzt aber nicht falsch verstehen. Ich habe nichts gegen Griechenland. Ich sehe die Probleme für unsere Wirtschafts und Haushaltslage an ganz anderer Stelle und da machen ein paar Euro mehr oder weniger keinen Unterschied. Ich glaube sogar die Gelder wäre so oder so ausgegeben worden. Irgendetwas findet sich doch immer.
Ich stelle mir eher die Frage ob wir unsere Missstände auch den Griechen aufdrängen müssen. Da wäre vieleicht mal ein wenig Resignation angebracht. Genau nachdenken was unserer Gesellschaft geschadet hat und was nicht und was es überhaupt gebraucht hat. Ich denke da zum Beispiel an die Gesundheitsreform mit Einheitsbeiträgen um den Wettbewerb zu erhöhen.
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20.06.2011 18:48 Uhr von Parker_Lewis
 
+5 | -5
 
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@JudasIII: "dann würden wir wohl kaum die eu im alleingang finanzieren."

Deine Stammtischparolen kannst du dir sonstwohin stecken.
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20.06.2011 19:27 Uhr von jschling
 
+4 | -1
 
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was für eingebildete A.löcher es hier gibt :-((: die Arbeistlosigkeit ist insbesondere in Griechenland noch deutlich höher wie bei uns, die Sozialleistungen hingegen noch geringer
mag man den gemeinen Griechen/Spaner/Portugiesen noch als faul ansehen (sieht man ja am Ergebnis), so kann man schon mit grosser Gewissheit sagen, dass die Chefs/Abteilungsleiter sicherlich nicht anders drauf sind wie hier - von daher kann man sich sicher sein, dass auch in den Ländern jeder nach Hause gehen darf, wenn er seine Leistung nicht bringt, denn es gibt auch dort genug Nachschub an Arbeitskräften.

wenn die deutschen Stückkosten geringer ausfallen als in den anderen Ländern, dann liegt das sicherlich nicht an unserer extrem tollen Leistung (insbesondere die jungen Leute bewundere ich da: da dauert ein simples 2+2 schon ca 10 Minuten und hat im Ergebnis einen durchschnittlichen Annäherungswert von +/- 4, das ist schon eine reife Leistung), sondern vielleicht eher an der technisch höheren Industriealisierung

also ich, selber Angestellter, will nicht behaupten das ich besser bin (warum auch?), aber wenn ich so einen Dreck lese von Leuten die eben genau so viel bzw wenig machen und offensichtlich auch noch stolz auf ihre Leistung sind, könnt ich kotzen
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20.06.2011 19:31 Uhr von MikeBison
 
+1 | -6
 
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Und wieso: Ziehen diese Versager den ganzen Euro auf den Boden?
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20.06.2011 19:41 Uhr von jschling
 
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jau: wo du so strebsam bist und das BSP der EU oben zu halten versuchst :-(((
*kopfschüttel*
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20.06.2011 19:57 Uhr von the_dark_shadow
 
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wie schön Ihr Euch in eine bestimmte Ecke scheuchen lasst.

hier mal was zum Thema Zahlmeister: http://www.youtube.com/...

und zu Thema Produktivität hatter auch noch einen: http://www.youtube.com/...

und warum hat Griechenland diesen Schuldenberg ? (den wir übrigens auch haben)
Weil es solch perverse Institutionen wie Ratingagenturen gibt, die von heute auf morgen festlegen könne, dass ein bestimmter Schuldner (oder Land) nicht mehr so kreditwürdig ist, wie am Tag zuvor.
Sinnigerweise werden diese Agenturen natürlich nicht kontrolliert, das wäre ja dann ein Eingriff in die "Freie Marktwirtschaft"
Wenn Du für die Instandhaltung Deines Gasthauses von der Bank permanent Kredite benötigst und diese auch regelmässig zurückzahlst, dann bist Du bei Deiner Bank ein gern gesehener Kunde.
Wenn jetzt aber irgendein Scharlatan kommt und der Bank erzähl, dass Du ein Faulpelz bist und nur träge im Garten liegst, und Deine Kreditwürdigkeit auf -CCC herabsetzt (natürlich gegen gutes Entgelt) , dann kannst Du fleissig sein, wie Du willst, sie erhohen Dir die Zinsen, bis Du alles machst, was die Bank will.
Und da hat es auch gar keinen Sinn zu argumentieren, dass Du nur eine Stunde vormittags im Liegestuhl gelegen hast, weil Deine Kundschaft erst abends kommt und Du sie die ganze Nacht hindurch fleissig bedienen musstest.
Warum werden nicht die herangezogen, die mit diesen Krediten Millionen und Milliarden Profite gemacht haben?
Ach nein, das sind ja wieder die armen Bänker, die das Geld in anderen Blasen wieder verbrannt haben. Die müssen wir natürlich belohnen und im Land halten, weil sie "systemrelevant" sind!
Leute, lasst Euch nicht von BILD und N-TV verschaukeln!
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20.06.2011 20:04 Uhr von the_dark_shadow
 
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bilanzfälschung: wer organisierte denn diese Bilanzfälschung?
Sollte man diejenigen mit zur verantwortung ziehen ?

http://derstandard.at/...

Sie waren übrigens schon vorher in der EU.
Hier geht es um die EURO-Zone

[ nachträglich editiert von the_dark_shadow ]
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20.06.2011 20:48 Uhr von myotis
 
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@Rebell1966: "Goldman Sachs ließ sich seine Expertise fürstlich entlohnen. Laut New York Times haben die Griechen bis 2009 an das Bankhaus 300 Millionen Dollar, rund 220 Mio. Euro, gezahlt."
In diesem Falle waren "die Griechen" die konservative Regierung die im selben Jahr abgewählt wurde und die jetzt als Opposition gegen weitere Sparmaßnahmen mauert.
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20.06.2011 21:06 Uhr von the_dark_shadow
 
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kriminell: fragt sich noch, was krimmineller ist:
der Betrüger oder die Bank, die ihn für reichlich Anteil an der Beute, berät, den Betrug richtig professionell durchzuziehen.
Schliesslich haben sie ja reichlich Erfahrung.

"krimmineller geht es glaube ich kaum"
Doch es geht noch krimmineller: Das Geld anderer Leute verspekulieren, die eigene Fima ruinieren und anschliessend noch Millionen fordern.
Das erinnert stark an den Angeklagten, der wegen Mordes an seinen Eltern vor Gericht steht und dann mildernde Umstände fordert, da er ja Vollwaise ist.

Wie teuer ist eigentlich Teer? Ein paar Kopfkissen mit Federn finden sich doch immer
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20.06.2011 22:44 Uhr von mia_w
 
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Ja, jedes Volk hat so: seine Eigenheiten. Nicht wahr, ephemunch?
Zum Glück nur eine kleine Gruppe, wie hier bei SN zu lesen ist.

Wieso nix zu geben?
Wurde hier mehrfach erklärt und bewiesen, warum wir weniger arbeiten.

[ nachträglich editiert von mia_w ]
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21.06.2011 09:12 Uhr von Finalfreak
 
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Ich arbeite 40 Stunden in der Woche, das sind 1920 Stunden im Jahr.
Mehr sollten es wirklich nicht sein, man hat so schon gar nichts mehr vom Tag.

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